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	<title>goodnewstoday: Gutes erlebt. Erzähl doch mal. &#187; Urlaub/Reisen</title>
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		<title>Mit den Augen  und dem Herzen sehen&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 08:52:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kobold</dc:creator>
		
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		<!-- <description><![CDATA[	Wir waren im Urlaub.

	Ein lauer Abend, herrlich kühle Weinschorle, leckeres Essen, es konnte nicht perfekter sein. Nach einiger Zeit und gefräßiger Stille ließen mein Liebster und ich unseren Gedanken freien Lauf.

	Ich betrachtete die anderen Besucher auf der schönen Terasse und beobachtete sie aus dem Augenwinkel. Dazu muss ich sagen, dass in diesem Lokal eine größere [...]]]></description> -->
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Wir waren im Urlaub.</p>

	<p>Ein lauer Abend, herrlich kühle Weinschorle, leckeres Essen, es konnte nicht perfekter sein. Nach einiger Zeit und gefräßiger Stille ließen mein Liebster und ich unseren Gedanken freien Lauf.</p>

	<p>Ich betrachtete die anderen Besucher auf der schönen Terasse und beobachtete sie aus dem Augenwinkel. Dazu muss ich sagen, dass in diesem Lokal eine größere Gruppen Engländer bzw. Schotten, ein altes Ehepaar aus Frankreich und einige Spanier saßen.</p>

	<p>So saß ich also da und beobachtete das ältere Ehepaar. Sie sprachen viel miteinander. Er saß zu ihr gewandt und hörte aufmerksam zu. In seinen Augen war so viel Bewunderung und Liebe zu erkennen, dass mir die Tränen in die Augen stiegen. Sie sprachen ganz leise und behutsam miteinander. Manchmal strich er ihr über die Hand oder übers Gesicht. Mir wurde warm ums Herz. So etwas Schönes zu entdecken &#8230; um die Intimität der beiden durch meine Blicke nicht zu stören</p>

	<p>wanderte mein Blick zu den Engländern. Sie waren lustig und vergnügt. Es gab tolles Essen und gute Weine. Es wurde ein Geburtstag gefeiert. Ich schaute in die runde und sah <span class="caps">SIE</span>. Eine tolle Frau. Sie hatte ein rotes Seidenkleid an, ihre braunen langen Haare trug sie offen und <span class="caps">TRAUMHAFT</span> SCHÖNE <span class="caps">SCHUHE</span> mit schwindel erregend hohen Absätzen, dazu perfekt gelackte Fußnägel. Ihr freundliches Gesicht, schätzungsweise Ende 40/Anfang 50, war leicht gebräunt und bis auf einen passenden Lippenstift war sie ohne jegliche Schminke. Diese Frau sah einfach umwerfend aus und dann diese Schuhe <img src='http://goodnewstoday.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>

	<p>Ihre Art war herzlich und sie kümmerte sich um die anderen Gäste. Irgendwann sah sie mich an. Ich wurde rot und ganz spontan sagte ich ihr, dass sie toll aussieht und unglaublich schöne Schuhe anhat.</p>

	<p>Ich hielt die Luft an und dann strahlte sie über ihr ganzes Gesicht und bedankte sich ebenfalls leicht errötet. Während des Abends trafen sich unsere Blicke immer mal wieder und wir lächelten wissend.</p>

	<p>Am Ende des Abends trat sie an unseren Tisch und erzählte uns, dass sie die Schuhe ganz günstig in Schottland gekauft hätte. Mein Liebster erzählte ihr dann noch, dass er auch einmal in Schottland war und es ihm sehr gut gefallen und er sogar die Queen Mum gesehen hat. Ein ehrliches Strahlen verschönerte ihr Gesicht. Sie schloß mich spontan in die Arme, hauchte mir ein kleines Küßchen auf die Wange und verließ mit den anderen Gästen das Restaurant &#8230;</p>

	<p>Sie winkte uns zum Abschied und das Fazit des Abends war für mich:</p>

	<p>Mit den Augen <span class="caps">UND</span> dem Herzen sieht es sich am Besten und ein kleiner Augenblick mit einem netten Wort oder einem Lächeln kann die Welt für diesen Moment ein wenig besser machen.</p><img src="http://goodnewstoday.de/?ak_action=api_record_view&id=941&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Wien-Tagebuch Teil 2 (Auszug aus meinem Blog von 2004)</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 06:34:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>toheselue</dc:creator>
		
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		<!-- <description><![CDATA[	Der 2. und vorletzte Teil meines Wien-Besuches im Jahr 2004. Teil1 gibt es hier .
Ich denke so gerne daran zurück..

	29.6.2004
19:56
Guten Abend, liebes Tagebuch.
Habe heute Prüfung gehabt, und die lief mehr als nur scheisse. Mein Mephisto war ein Witz, die Fliegende Kuh katastrophal. Nu denn&#8230;aus meiner Runde (50 Leute!!) kam auch nur EINER weiter. Dann versuch [...]]]></description> -->
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Der 2. und vorletzte Teil meines Wien-Besuches im Jahr 2004. Teil1 gibt es <a href="http://goodnewstoday.de/gute_nachrichten/2010/08/11/aufnahmeprufung-max-reinhardt-seminar-im-jahr-2004-auszug-aus-meinem-damaligen-blog/" target="_blank">hier</a> .<br />
Ich denke so gerne daran zurück..</p>

	<p>29.6.2004<br />
19:56<br />
Guten Abend, liebes Tagebuch.<br />
Habe heute Prüfung gehabt, und die lief mehr als nur scheisse. Mein Mephisto war ein Witz, die Fliegende Kuh katastrophal. Nu denn&#8230;aus meiner Runde (50 Leute!!) kam auch nur <span class="caps">EINER</span> weiter. Dann versuch ich es halt next Jahr wieder. Simone ist auch nicht weitergekommen. ABer ganz ehrlich: hatten wir wirklich Chancen? Ich persönlich habe mir keine ausgerechnet. Schauspieler, die am Reinhardt-Seminar teilnahmen, werden jetzt im Burgtheater besetzt. Und wir sind auf der <span class="caps">ISSA</span>, da gehören wir auch hin. Manchmal glaub ich, dass ich nicht wirklich in ein Schauspiel gehör. OK, ich spiele irrsinnig gern, aber das &#8220;gewisse Etwas&#8221; fehlt mir. Der Kick. Diesen bekomme ich nur, wenn ich singend auf der Bühne steh (auch wenn ich, lieber Olli, mal nen falschen Ton erwische <img src='http://goodnewstoday.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>

	<p>Unser 2. Tag in Wien<br />
Schwitz. Nach wiederholten nur 6 Stunden Schlaf sind wir heute um 7 aus dem Bett<br />
geklettert, eher schlecht als recht. Der Kreislauf kam so gar nicht in Schwung, auch nicht durch die kalte Dusche, da bei mir das warme Wasser mal den Dienst versagt hat. Um 9 wieder mal im Schlosspark gestanden und gezittert. Als ich dann gegen halb 10 endlich dran war, war meine Motivation (hatte ich heute überhaupt eine???) total im A&#8230;.sch. Auf der Bühne stehend, die in etwa 8 auf 8 Meter hatte (ziemlich groß!), ging dann gar nix mehr. Ich dachte während des Monologs nur: &#8220;Wenn es denen da unten genauso wenig Spaß macht wie mir, dann Mahlzeit&#8221;. Den Mephisto durfte/musste ich bis zur Hälfte spielen, die Kuh (Gott sei Dank) nur 5 Sätze. Weiß nicht warum, aber ich fing unter dem Monolog an, den ganzen Text<br />
umzumodeln, dass ich ihn selbst nicht mehr erkannte. Es waren mehr Urlaute als Vokale.<br />
Doll.<br />
Danach war ich erstmal ziemlich down, sowohl emotional als auch körperlich, so sind wir ins Hotel gefahren und haben uns erstmal ne Stunde hingelegt.<br />
Ach ja: Auf dem Weg vom Schloss zur Ubahn hat die Simone Natalie getroffen, die im Juni an der <span class="caps">ISSA</span> Aufnahmeprüfung bestanden hat und, falls sie morgen nicht in Wien genommen wird, ab September bei uns an der Schule sein wird <img src='http://goodnewstoday.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> )<br />
Mit Nati sind wir dann in die Stadt. Sie ist echt ein zuckerliebes Mädchen (sitzt grad mit Mone bei uns im Hotel und ratschen).<br />
In der Innenstadt sind wir erstmal in eine Zwickmühle gekommen: Gehen wir heut abend für 11 Euro (Freie Platzwahl!!!!!) ins Musical &#8220;Barbarella&#8221; oder doch erstmal ins Burgtheater (&#8220;Vor Sonnenaufgang&#8221;). Nachdem wir diese schwere Entscheidung nicht fällen konnten (gehe morgen <span class="caps">ALLEIN</span> in Barbarella),entschieden wir uns für das Theatermuseum, in dem treffenderweise auch noch eine Max-Reinhardt-Ausstellung lief. War echt total genial. Für 3.50 <span class="caps">EUR</span> waren wir fast 2 Stunden beschäftigt. Die haben da Original-Kostüme von &#8220;Maria Stuart&#8221; (Schiller) aus ner Aufführung von 1899- Total genial. Die Eva aus meiner Klasse hätte da drin übernachtet <img src='http://goodnewstoday.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> )<br />
Seufz.<br />
Werde Wien schon vermissen. Ist echt ne ganz tolle Stadt. Gestern N8 haben Simone und ich noch eine nette Rundfahrt mit der Ubahn gemacht, haben uns das Rathaus beleuchtet und das Burgtheater im Mondschein angesehen. Toll. In München findet man sowas nicht. Obwohl WIen sehr kompakt ist, sind die Grünanlagen überwältigend. Heut abend treffe ich mich dann evtl noch mit dem Boban. Wird auch Zeit. Bin sehr sehr neugierig <img src='http://goodnewstoday.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> <br />
Ach ja, was für meine engsten Freunde: Trotz Stress, Hitze, Schweiss, Dreck&#8230; ist meine Haut echt in Ordnung <img src='http://goodnewstoday.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Brauch nicht alle 5 Minuten vor den Spiegel rennen und nachschauen, ob wieder was spriesst <img src='http://goodnewstoday.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Vielleicht habe ich die Pupertät überstanden. Lach.<br />
Ach ja, und nochwas: Bei McD in der Innenstadt lief mir heute doch glatt Matté Kamaras, der Tod in der Wiener Inszeninierung vom Musical Elisabeth über den Weg! Krass <img src='http://goodnewstoday.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> <br />
So, ich packs jetzt.<br />
Bis morgen (?)<br />
Gruß an alle, die mich kennen und lieben *fg</p><img src="http://goodnewstoday.de/?ak_action=api_record_view&id=915&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Aufnahmeprüfung Max Reinhardt-Seminar (im Jahr 2004, Auszug aus meinem damaligen Blog)</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 08:55:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>toheselue</dc:creator>
		
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		<!-- <description><![CDATA[	Ich muss gestehen, der folgende Text ist vom 28.06.2004.
Damals hatte ich das erste halbe Jahr an der Schauspielschule hinter mir und bin mit meiner Mitbewohnerin nach Wien gefahren, um dort am legendären Max Reinhardt-Seminar vorzusprechen.
Ich mag den Text und denke gerne daran zurück  

	19:57
Hi und hallo aus Wien. Das Wetter ist umwerfend heiss. Unser [...]]]></description> -->
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich muss gestehen, der folgende Text ist vom 28.06.2004.<br />
Damals hatte ich das erste halbe Jahr an der Schauspielschule hinter mir und bin mit meiner Mitbewohnerin nach Wien gefahren, um dort am legendären Max Reinhardt-Seminar vorzusprechen.<br />
Ich mag den Text und denke gerne daran zurück <img src='http://goodnewstoday.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>

	<p>19:57<br />
Hi und hallo aus Wien. Das Wetter ist umwerfend heiss. Unser Hotel, das Congress Hotel am Südbahnhof ist auch sehr nett, haben die U1 gleich ums Eck (2 Stationen in die Innenstadt), und bisher kommen Simone und ich auch gut aus <img src='http://goodnewstoday.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>

	<p>Gestern:<br />
Um 20:05 sollte unser Flug gehen. Denkste. Aufgrund von Gewitterstürmen in Muc wurde der Flug auf 20:45 verschoben. Der Flug selbst war verdammt kurz. Kaum in der Luft, sind wir schon wieder gelandet. Im Ganzen nicht mal 45 Minuten!<br />
In Wien angekommen, warteten wir erstmal 20 min an der falschen Gepäckrotationsmaschine (Wie heisst das Ding eigentlich wirklich??). Unsere Koffer kamen natürlich nicht, da wir ja falsch standen, dafür kreiste ein Miederhöschen munter seine Runden, ohne Koffer und Besitzer. Lustig.<br />
Nachdem wir dann mal einige Minuten durch den Flughafen irrten (es war mittlerweile 22:30), fanden wir endlich eine Bahn in die Stadt (sehr modern, das <span class="caps">CAT</span>). In <span class="caps">WIEN</span> Innenstadt angekommen, stellte sich uns das nächste Problem in den Weg: die Fahrkarten für die next Tage. Juhu. Wir entschieden uns für ein 72-Stunden-Ticket für jeweils 12 Euro, und hoffen nun, dass es uns gute Dienste erweist. Um halb 12 waren wir endlich im Hotel und gingen erstmal auf Käfer-. Falter- und Würmerjagd im Zimmer, v.a. in meinem Bett. Nett war auch, dass wir erstmal den Lichtschalter für unser Zimmer Nr. 301 suchen mussten, der logischerweise <span class="caps">HINTER</span> der Tür versteckt war. Sprich: man muss erst die Tür komplett schließen, damit man das Licht einschalten kann. Doll.<br />
Um 1 sind wir dann eingeschlafen.<br />
Heute standen wir um 7 Uhr auf, da wir um 9 Uhr am Schloss Schönbrunn sein sollten. Den Weg dahin fanden wir sehr einfach (mit Ubahn ca. 12 Minuten)&#8230;dafür allerdings ein <span class="caps">ENDLOSER</span> Gehweg von Ubahn zum Schloss.<br />
Nachdem wir irgendwie nicht wussten, ob wir auch wirklich richtig waren, da das Seminar nirgends ausgeschildert war bzw. auch keine evtl. Schauspielstudenten rumliefen, waren wir sehr erfreut, direkt am Schloss auf etliche vollbepackte Leute zu treffen. Juhu, wir kamen dem Ruhm ein Stück näher.<br />
Mit uns machten ca. 280 andere Leute die Prüfungen.<br />
Die Anlage ist total geil, wir stehen direkt im Schlosspark und haben einen geilen Blick auf Schönbrunn. Und das geilste: heute abend spielt Lenny Kravitz vor dem Schloss. Wir haben den ganzen Tag seiner Band beim Soundcheck zuhören können! Geil geil geil. Problem dabei: durch den verdammt lauten Soundcheck mussten die Prüfungen immer<br />
wieder unterbrochen werden. Deshalb komme ich morgen erst dran (bin Nummer 115). Simone war heute schon drin. Ihr ging es nicht so gut, sagte sie.<br />
Auch verdammt geil ist die Tatsache, dass wir direkt im Schlosstheater auf der Bühne (!!) geprüft werden und Klaus Maria Brandauer (!!!!!!) unter den Prüfern ist!<br />
Natürlich laufen hier auch etliche Schwule und Schnuckelchen rum&#8230;seufz.<br />
Sitz grad im Internet-Café ums Eck und schreib, deshalb muss ich mich beeilen.<br />
Bin fix und fertig, die Hitze ist schon ziemlich krass.. Aber besser warm als nass.<br />
So, nu auf ins Hotel. Den Boban, meine Ex-Wien-Evtl-Übernachtungsmöglichkeit treffe ich morgen mal. Wollten uns heute schon treffen, aber ich bin so fertig. Ausserdem wollte er nicht mehr ausgehen.<br />
Hoffe hier auch die Szene kennenzulernen. Habe schon nette Gerüchte gehört <img src='http://goodnewstoday.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p><img src="http://goodnewstoday.de/?ak_action=api_record_view&id=914&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Is Wrangler okay?</title>
		<link>http://goodnewstoday.de/gute_nachrichten/2010/07/25/is-wrangler-okay/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 15:22:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gecko6366</dc:creator>
		
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		<!-- <description><![CDATA[	Sex würde sich hier wohl jeder verkneifen. Es sei denn, mit gegenseitig zugehaltenen Mündern oder die Köpfe tief unter Kissen vergraben. Die Geräusche aus den umliegenden Räumen, selbst von jenseits des Flurs, drangen in unser kleines Hotelzimmer, als wären dazwischen statt Wänden nur Tücher gespannt. Sich am eigenen Rauschen verschluckend, gurgelte ein Klo, Schritte tapsten [...]]]></description> -->
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Sex würde sich hier wohl jeder verkneifen. Es sei denn, mit gegenseitig zugehaltenen Mündern oder die Köpfe tief unter Kissen vergraben. Die Geräusche aus den umliegenden Räumen, selbst von jenseits des Flurs, drangen in unser kleines Hotelzimmer, als wären dazwischen statt Wänden nur Tücher gespannt. Sich am eigenen Rauschen verschluckend, gurgelte ein Klo, Schritte tapsten auf blanken Fliesen, ein Vorhang wurde mehrmals auf und wieder zugezogen.<br />
Ich räkelte mich genüsslich unter meinem Laken und versuchte, aus dem Halbdunkel des Zimmers heraus das Wetter vor der Terrassentür zu deuten. Die Stellung der Lamellen ließ nur erkennen, dass der Morgen bereits über der Insel heraufzog.<br />
Ob Hotte gegenüber in seinem Bett noch schlief, war nicht zu erkennen. Sein Kopf steckte unter dem weißen Baumwolltuch, während die Füße am anderen Ende ein Stück über die Bettkante hinausragten.<br />
Das Knarren der Metalljalousie klang wie die lautmalerische Ergänzung zu meinem Räkeln vor ein paar Sekunden. Ich musste die Augen zukneifen, als die Tür aufschwang. Die Sonne grüßte drei fingerbreit über die gegenüberliegenden Dächer.<br />
Guten Morgen, Mallorca!</p>

	<p>Hotte kratzte sich am Kopf. „Und nun?“<br />
Ich überlegte. Die nette Dame an der Rezeption hatte unser Anliegen ablehnen müssen. Einen Mietwagen, klar, den konnten wir bekommen. Aber eben nicht zu den Konditionen eines Dreitagepaketes, wenn wir ihn nicht auch an drei aufeinanderfolgenden Tagen nutzten. So sehr wollten wir uns bei unserer Vorausplanung für die eine Woche Urlaub aber nicht einschränken lassen. Wetterabhängig wollten wir entweder mit dem Auto die Insel erkunden, oder den Tag am Pool oder Strand verbringen. Sie hatte nach telefonischer Rückfrage beim Vermieter die schmalen Schultern unter dem Einheitshemd des Personals gezuckt. Nichts zu machen. Was blieb uns anderes übrig, als uns erst mal zu bedanken?<br />
Was uns unserer Sache so sicher machte: Vor vier Jahren hatte es auch geklappt. So, wie wir wollten.<br />
Die Straße vor dem Hotel hinunter wehte Staub, als wollte er den hitzigen Atem des Asphalts verschleiern, der sich in dem schwarzen Belag gestaut hatte. Ich spürte unter dem Shirt kleine Tropfen den Rücken hinab rinnen, trotz Dusche vor nicht einmal einer Stunde und sicher nicht nur wegen der beiden Tassen Cafe con latte zum Frühstück.<br />
„Irgendwo war doch da gestern Abend eine Reklametafel“, kramte ich laut in meinen Erinnerungen und versuchte dem skeptischen Blick meines jahrzehntelangen Freundes mit Zuversicht zu begegnen.<br />
Er hob die Achseln, und da er auch keinen besseren Plan hatte im Moment, folgten wir der Trasse in die Innenstadt auf dem gleichen Weg, den wir gestern Abend nach dem kleinen Jazzkonzert gekommen waren. Bei jedem Schritt schien etwas mehr von diesem warmen Gelee der Luft um uns herum an Armen und Gesicht kleben zu bleiben.</p>

	<p>Die Verleihfirma von vor vier Jahren war verschwunden. Mehrmals hatten wir tags zuvor die Straßen abgesucht, bis wir einsehen mussten, dass sich doch einige Dinge geändert hatten. Entgegen dem Begrüßungsversprechen der Señora, bei der wir eingecheckt hatten.<br />
Vielsprachige Grüppchen schoben sich durch die Straßen in Richtung der Badebuchten, um den Tag mit seinem Versprechen, dass es heiß werden würde, beim Wort zu nehmen. Der Himmel war poliertes Blau, so dicht, dass man das Gefühl hatte, man könnte sich hochrecken und hineingreifen. Ein Hosenscheißer mit gewindeltem Entenpopöchen konnte es nicht erwarten, zur Cala Gran, Cala Esmeralda oder Cala Ferrara zu gelangen. Prompt verhaspelte er sich mit den kurzen Beinchen und schlug der Länge nach hin. Sirenenartiges Geheul erschütterte den Morgen, während die Mutter zu tun hatte, ihn zu beruhigen. Keine Ahnung, ob sie ihm in ihrer Sprache auch eine derartige Weisheit verkündete, wie sie mir aus der Kindheit in Erinnerung ist: „Bis du heiratest, ist alles wieder gut!“<br />
An der nächsten Kreuzung hielten wir an und drehten uns einmal im Kreis. Der eine links-, der andere rechts herum. Wir spürten mehr, als dass wir es wussten, gestern Abend waren wir nicht so weit vom Hotel entfernt gewesen. Plötzlich packte mich Hotte am Arm und nickte in Richtung einer schmalen Seitenstraße. Kein Bürgersteig, nur auf einer Seite Häuserfronten, auf der anderen Hintereingänge, Garageneinfahrten und umzäunte Mülltonnen. Aber da stand es: Rent a car!</p>

	<p>Das Ladengeschäft hatte weder Fenster noch Türen. Durch die zehn Meter breite, offene Front zur Straße trat man direkt in den nur unwesentlich kühleren Raum.<br />
„Hello, good morning!“<br />
Ihre blondierten Haare schimmerten wie heller Honig, sie war knapp über Eins sechzig, und unter der Schminke war zu erkennen, dass sie zehn, zwölf Jahre früher keine Schminke nötig gehabt hatte. Das blaue Nickituch, mit Cowboyknoten unter dem weiß schimmernden Kragen zusammengebunden, schien ihren dezenten Duft zu untermalen. Fruchtig leicht wehte es herüber, wie ein unerwarteter Luftzug über Kornblumen. Bedauern lag in ihren braunen Augen, als sie uns erklärte, dass es nur in Englisch ginge mit der Verständigung. Wir nickten, unser Schulenglisch sollte reichen, wie bisher immer.<br />
Das Problem war, dass auch hier eine Buchung nicht zu unserer Vorstellung möglich schien. Wenn im Vertrag drei Tage drin stehen, dann nur drei Tage am Stück. Ganz klar, dass bei Anmietung für einzelne Tage der Einzelpreis berechnet würde. Hotte und ich machten allem Anschein nach ein ziemlich unglückliches, zumindest aber bedeppertes Gesicht. Wir wollten drei Tage fahren, aber eben nicht von Dienstag bis einschließlich Donnerstag. Einen Besuch in Palma hatten wir uns zum Beispiel für Freitag oder Samstag vorgenommen.<br />
Wir sahen uns fragend an. So oft wir auch den gleichen Gedanken haben nach der langen Zeit, oder sich die gleiche Lösung dem einen im selben Moment präsentiert wie dem anderen- Hat einer keine Antwort, hat sie der andere, zumeist, auch erst mal nicht parat.<br />
Die Spanierin auf der anderen Seite des Schreibtisches mischte sich zurückhaltend in unsere Überlegungen ein. Sie bot an, für heute den Normalpreis zu nehmen und dann, wenn wir mit dem Vertrag am nächsten oder übernächsten Tag wiederkämen, wollte sie es so hinbiegen, dass insgesamt gesehen der Paketpreis herauskäme.<br />
Hotte nickte zustimmend. Doch ich zwirbelte an meinem Unterlippenbärtchen und gab zu bedenken, dass diese Option ja nicht einmal die Taube auf dem Dach war. Da von dieser Vereinbarung in dem Vertrag nichts drinstehen würde, hatten wir nichts, worauf wir uns berufen konnten. Hotte zuckte einmal mehr die Schultern und lehnte sich auf dem Stuhl zurück, der altersgerecht knarrte. Mir war klar, dass er auf meine Entscheidung wartete.<br />
Die Rehaugen der Angestellten wanderten gespannt zwischen uns hin und her, was immer sie verstanden haben mochte, konnten nur Bruchstücke sein.<br />
Schließlich nickte ich und sagte: „Okay!“ Was irgendwie so klang wie, was soll’s.<br />
Sie begann einen Vertrag auf Durchschlagpapier auszufüllen. Hotte, der den Chauffeur geben würde für diesen Tag, zückte den Führerschein. Für Minuten waren die beiden damit beschäftigt, die entsprechenden Angaben in die dafür vorgesehenen Zeilen des Formulars zu bekommen. Ich hörte nur halb hin.<br />
An den Wänden des offenen Büros hingen selbst fotografierte Bilder der Wagen, die hier vermietet wurden. Sahen alle wie frisch vom Band aus. Mich beschlich die Frage, wie alt die Bilder sein mochten. Der Kleinwagen, wie wir ihn haben wollten, war  in knalligem Rot abgelichtet. Cool. Und völlig ausreichend, wenn er auf den Steigungen des Gebirges nicht schwächelte. Wichtig waren Klimaanlage und CD-Player, schließlich hatte  ich extra ein paar Scheiben mit „unserer“ Musik aus Deutschland eingeflogen. So ein Jeep wäre natürlich auch schön, aber viel zu teuer.<br />
Als die Mallorcina den Vertrag auf der Tischplatte zu uns herumdrehte, sah ich, dass sie statt der knappen sechzig Euro immerhin nur glatte fünfzig eingetragen hatte. Okay, mit dem anderen Teil unseres Deals konnte es dann wohl auch was werden.<br />
Hotte und sie gingen noch einmal alles durch, bevor er unterschrieb. Ein anderer Angestellter kam herein, legte ihr einen Autoschlüssel mit funkelndem Anhänger auf den Tisch. Sie schaute ungläubig auf. Ein paar Sätze Spanisch oder Katalanisch flogen hin und her. Sie griff nach dem Schlüssel, zuckte die Schulter, grinste und kam mit Hotte und dem Papierkram zu Ende.<br />
Kaum aus dem Laden getreten, hauchte die Wärme mir ins Gesicht. Unfassbar, dass es sich in der knappen halben Stunde in dem Autoverleih so stark weiter aufgeheizt hatte. Ich freute mich auf die Klimaanlage gleich im Auto. Mit sonnenblitzenden Scheiben ächzte ein Reisebus um die Ecke, der Busfahrer kurbelte am Lenkrad, um sein Gefährt um den schmalen Abzweig zu bugsieren.<br />
Die Straße hinunter parkten Autos wie auf Schnur gefädelt. Nur so einen kleinen Swift konnte ich nirgends entdecken, weder in diesem knalligen Rot, noch in einer anderen Farbe.<br />
Wir liefen ein Stück und ich hoffte, dass es nicht allzu weit sein würde. Neben einem Geschoß aus metallicblauem Blech und mit fetten Reifen blieb sie stehen und hielt Hotte den Schlüssel hin.<br />
„Is Wrangler okay?“ fragte sie, und ihr Grinsen war diesmal über das ganze Gesicht ausgebreitet.<br />
Hotte und ich sahen uns an, keiner brauchte etwas zu sagen, schon saßen wir im Wagen.<br />
Die Dame winkte uns noch ein „Have fun!“ zu, dann flüchtete sie aus der Sonne.<br />
Okay. Keine Klimaanlage, kein CD-Player. Egal. Der Jeep war halboffen und er war cool! Wie ein kilometerhungriges Raubtier röhrte der Motor auf, Hotte legte den Gang ein, und ab ging es!</p>

	<p><a href="http://www.ch-scheinhardt.de/">Die Homepage des Autors</a></p><img src="http://goodnewstoday.de/?ak_action=api_record_view&id=872&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Dancing in the street</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 06:34:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gecko6366</dc:creator>
		
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		<!-- <description><![CDATA[	Was für ein Start in die Ferien! Auf dem Weg nach Tegel ertrinkt Berlin im Platzregen, der auf das Autodach eindrischt und dem Montagmorgen die Verträumtheit des Wochenendes aus den Augen wäscht.
Ab wann beginnt Urlaub? Die Anreise und der dazugehörige Tag haben oft nichts mit Erholung zu tun. Wir sind einfach zu verstopft mit dem, [...]]]></description> -->
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Was für ein Start in die Ferien! Auf dem Weg nach Tegel ertrinkt Berlin im Platzregen, der auf das Autodach eindrischt und dem Montagmorgen die Verträumtheit des Wochenendes aus den Augen wäscht.<br />
Ab wann beginnt Urlaub? Die Anreise und der dazugehörige Tag haben oft nichts mit Erholung zu tun. Wir sind einfach zu verstopft mit dem, was man Leistungszwangadrenalin nennen könnte. Der Spiegel muss gesenkt werden, je schneller, je weiter, desto besser.<br />
Also los! Der Regen kann Hotte und mir egal sein. Wir werden die nächsten Tage 1.600km weiter südlich verbringen.<br />
Check-In, überteuerter Latte Macchiatto, wegen Säuberung zu lange geschlossenes Klo, an der Sicherheitskontrolle die Hüllen, zumindest den Gürtel fallen lassen, Boardingbereich. Überall Uhren, die mir wieder einmal mehr als deutlich machten, dass sie mir entweder die Zeit stehlen, oder sie mir im Übermaß aufdrängen. Sie will einfach nicht vergehen.</p>

	<p>Die Luft in der Kabine der Boing 737 schmeckt wie immer gefiltert, irgendwie trocken, kühl, steril. Letztlich haben wir eine Sitzreihe für uns allein, machen es uns bequem. Dass der Start mit gut einer halben Stunde Verzögerung erfolgt, bemerken wir erst, als es soweit ist. Ich schließe die Augen, halte die Luft an. Genieße es, wie der Anpressdruck mich in die Lehne drückt, schließlich das befreite Gefühl, wenn das Rumpeln der Räder auf der Startbahn aufhört. Der Vogel hebt ab, wir sind auf Kurs.</p>

	<p>Frisch geduscht in der Wärme des Nachmittags vor dem Hotel, habe ich die Anreise erst einmal vergessen, werde mich später wieder daran erinnern.<br />
Das Aroma des Sommers ist hier ein anderes. Ich schiebe es auf der Zunge hin und her, hole mir gierig Nachschub mit jedem Atemzug, zerkaue den Geschmack der Sonne wie ein Weinkenner den Rebensaft. Palmen, höher als die umstehenden Häuser des Viertels, winken mit ihren Wedeln im Wind, flüstern mir raschelnd ein Willkommen zu. Der Blick hinauf ins endlose Blau sticht ins Auge wie der Schmerz der Schönheit.</p>

	<p>In Cala d’Or scheint alles beim Alten. Erstaunlich, wie auch längere Zeiträume auf einmal in der Erinnerung zum Nichts schrumpfen, wenn man zurückkehrt. Als würde eine Brücke zwischen den Erlebnisschaltkreisen für einen Kurzschluss sorgen, der es von einem auf den anderen Augenblick unmöglich macht, das Erleben von damals und heute als getrennt zu betrachten. Nur der Blick in das eigene Spiegelbild, das eine Schaufensterscheibe im Vorbeigehen auf dich zurückwirft, weist darauf hin, dass etwas passiert sein muss. Falls wir uns daran erinnern, wie anders wir vier Jahre zuvor ausgesehen haben.<br />
Der Hunger nach Sonne weicht  schnell einem Gefühl der Vorsicht. Das Brennen der Strahlen auf den nackten Armen verschwindet, als wir die Straßenseite in den Schatten wechseln. Da ist auch der Abzweig in die Kneipenmeile, und ein kleiner Hunger will gestillt werden, nachdem ein kühles Sandwich im Flieger die einzige Mahlzeit des Tages gewesen war.<br />
&#8220;Hallelujah!&#8221; begrüßt uns der Kellner des Steakhauses, das mit den besten &#8220;Sparerips all you can eat&#8221; wirbt, die im Ort zu haben sind.<br />
Er wirbelt hin und her neben unserem Tisch, grauhaarig und grauschnurrbärtig, scheint heilfroh, als er uns endlich die Bestellung entlockt hat und verschwindet trällernd im Innern der Gaststätte.<br />
Wir lassen es schlicht angehen und leicht. Die Wärme verursacht einen anderen Hunger als sonst, außerdem dauert es bis zum Abendbrot im Hotel nicht mehr allzu lange.<br />
Schon bald sind wir auf dem Weg zurück zur Unterkunft.<br />
Staub weht in schmalen Fähnchen über den rissigen Asphalt, ein herrenloser Hund hält kurz inne, trottet weiter, den gesenkten Kopf eher von der Hitze gebeugt, als um den Boden abzuschnüffeln. Ein Aufsteller an einem der Pubs auf der Straße weist auf das derzeit stattfindende Jazzfest hin. Ich erinnere mich, dass auch der schmale Reiseführer davon etwas vermerkt hat.</p>

	<p>Obwohl es kein Jetlag gibt bei dieser Art Flug, rutscht man durch die Maschen der Zeit, als wäre diese Ankunft ein einziges Jet Lag. Kaum ein bisschen ausgeruht, können wir zum ersten Mal das Abendbuffet testen. Die Bewertungen dazu im Internet haben sich nahezu überschlagen. Und nicht übertrieben. Alles vom Feinsten. Die drei Sterne, mit denen das Hotel wirbt, sind sicher eine Durchschnittsbetrachtung.<br />
Um im Zimmer aneinander vorbei zu kommen, müssen Hotte und ich uns immer mal wieder ausweichen, der Wandschrank bietet Platz für die Klamotten einer Person, für eine Woche, und es gibt weder Radio noch Fernseher. Gleich in der ersten Nacht werden wir feststellen, dass das Gebäude akustische Erlebnisse besonderer Art bietet: Hellhörigkeit bis ins Detail. Die Substanz des Hotels atmet eine Atmosphäre, die vielleicht vor zwanzig Jahren in ihrer Blüte stand, und in die verhalten reinvestiert wurde. Nicht, um an heutigen Standard anzugleichen, sondern um weiter im Rennen zu bleiben.<br />
Es ist okay. Wir wollen hier nicht wohnen, sondern brauchen nur einen Platz zum Schlafen und Duschen.<br />
Die Angestellten tragen dafür ein herzliches 5-Sterne-Lächeln im Gesicht, und das Abendbuffet verdient eine glatte Eins!</p>

	<p>Ein kräftiger und schmackhafter Espresso hat die Lebensgeister nach dem langen Tag und der Völlerei des Abendessens noch einmal mobilisiert, wir schlendern durch die Boulevards, in denen sich Freisitz an Freisitz reiht, alles gut besucht, und werfen Blicke auf die Auslagen der Souvenirshops, die sich mit dem ein oder anderen Designhändler abwechseln. Nichts interessiert uns wirklich, außer eben zu tun, was wir tun. Nichts.<br />
Im Gegensatz zum Nachmittag sind nahezu alle Plätze besetzt. Trotzdem stehen vor Restaurants, Bars, Pubs und sonstigen Ess- oder Trinktempeln diensteifrige Lockvögel, Angebotskarten in der Hand und professionell geschäftige Mienen aufgesetzt. Sie sehen uns wohl an, dass wir ausreichend satt sind, der eine oder die andere nicken uns im Vorbeigehen leicht zu. Als wollten sie sagen, na, dann vielleicht morgen.<br />
Plötzlich ist da ein Klang, anders als das Dröhnen oder Scheppern aus Lautsprecherboxen. Ich lege den Kopf schief, halte Hotte am Ellenbogen fest. Nur kurz schaut er mich fragend an, dann hat auch er es gehört.<br />
An der nächsten Kreuzung stauen sich die abendlichen Spaziergänger. Jede Ecke ist besetzt mit Tischen und Stühlen eines anderen Restaurants, die eine, auf die wir zulaufen, ist etwas frei geräumt. Und da steht die Quelle der Klänge, die Ursache der Musik.<br />
Drei Jungs von vielleicht Mitte Zwanzig stehen da mit ihren Instrumenten. Ganz cool zupft Linksaußen an seiner E-Gitarre, die Sonnenbrille unter dem hellen Sommerhut scheinbar starr auf einen Punkt gerichtet. In der Mitte jamt der Schlagzeuger, den Kopf mit den gegelten Haaren zum eigenen Rhythmus schüttelnd, die Instrumente abwechselnd mit Stick oder Jazz-Besen bearbeitend. Rechtsaußen hat seinen mannshohen Kontrabass umarmt. Wie man seiner Geliebten den Hals streichelt, tasten seine Finger über den Steg, die andere Hand hüpfte über die Saiten wie ein Schmetterling von Blüte zu Blüte. Das Faszinierende aber ist seine Stimme. Ich habe keine Ahnung, von wem der Titel ist, den sie gerade bringen, aber das Original könnte nicht besser klingen. Das Original wurde sicherlich auch nie aufgeführt an einem sommerlichen Abend im Südosten von Mallorca.<br />
Die Zuhörer verursachen immer wieder Staus. Wenn die Jungs Interesse und Begeisterung genießen, lassen sie es sich ganz cool, wie die Profis, nicht anmerken. Ihr Repertoire scheint unerschöpflich. Jazz von Musikern, die ich nicht mal kenne, dazu bringen sie Blues und ganz alte Elvis-Stücke aus den fünfziger Jahren.<br />
Die Sonne ist verschwunden hinter den höheren Bäumen, der Himmel verschwimmt langsam zu dunkelblau. Der Abend ist lau, ab und zu weht der Duft von frisch gegrilltem Fisch und Fleisch vorüber, vermischt mit gedünstetem Knoblauch. Aber das alles tritt in den Hintergrund.<br />
Fingerschnippen, Kopfnicken, mit dem Fuß wackeln. Man muss einfach mitgehen mit der Musik. Urlaubsgesichter, manche rot von einem unvorsichtigen Sonnenbad, manche mit müden Schatten unter den Augen. Aber alle lächeln sie und man sieht ihnen die Begeisterung an. Nach jedem Titel gibt es stürmischen Applaus.<br />
Sehen ist bei dem Gedränge nach einer Weile nicht mehr so ohne weiteres möglich, aber auch nicht wichtig. Hier geht es um Hörgenuss.<br />
Das Publikum wechselt. Manche gehen nach ein, zwei Titeln weiter, andere kommen hinzu, zunächst erstaunt, dann schnell fasziniert.<br />
Auf einmal nehme ich die Bewegung aus dem Augenwinkel wahr. Da wiegt und dreht sich etwas, als würde es zu den Klängen gehören, diese untermalen. Zwei Paare, vielleicht knapp Sechzig, tanzen auf den Verbundpflastersteinen. Eng beieinander, Wange an Wange. Die Umstehenden machen Platz, der Titel schmeichelt durch die Luft, Musik und Bewegung verbinden sich miteinander. Aus einer ihrer hingebungsvollen Drehungen heraus öffnet eine der Tänzerinnen ihre Augen, schaut mich über die Schulter ihres Partners an. Und zwinkert mir zu&#8230;<br />
Dancing in the street.<br />
Ich bin angekommen in dieser Woche Urlaub. Und der Urlaub in mir.</p>

	<p><a href="http://www.ch-scheinhardt.de/">Ch. Scheinhardt</a></p><img src="http://goodnewstoday.de/?ak_action=api_record_view&id=828&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>5 Tage Brodersby und die Folgen</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 07:23:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>blauer</dc:creator>
		
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		<!-- <description><![CDATA[	Insgesamt 5 Tage verbrachten meine Frau und ich mit den Kindern (8 und 4)auf einem Ferienhof unweit von Kappeln. Sehr schön gelegen am Ende eines kleinen Weges. Keine große Geräuschkulisse abgesehen vom Wiehern der Pferde. Der Empfang sehr herzlich; in der liebevoll eingerichteten Ferienwohnung wartete ein selbst gebackener, noch warmer, Kuchen auf uns. Spielgeräte wie [...]]]></description> -->
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Insgesamt 5 Tage verbrachten meine Frau und ich mit den Kindern (8 und 4)auf einem Ferienhof unweit von Kappeln. Sehr schön gelegen am Ende eines kleinen Weges. Keine große Geräuschkulisse abgesehen vom Wiehern der Pferde. Der Empfang sehr herzlich; in der liebevoll eingerichteten Ferienwohnung wartete ein selbst gebackener, noch warmer, Kuchen auf uns. Spielgeräte wie Trampolin, Seilbahn, kleiner Bagger, Torwand, Fußballtor usw. ließen die Herzen der Kinder schneller schlagen. Jede Menge Zwerghasen sowie Ziegi (hierbei handelte es sich um eine Ziege) und Flecki, das Meerschweinchen, warteteten ständig auf neues Futter, daß sie dann auch immer wieder aufs Neue von den Kindern frisch gepflückt serviert bekamen. Soweit so gut &#8211; aber jetzt liegen uns die Kinder ständig in den Ohren mit dem Wunsch nach einem Meerschweinchen&#8230;. . Andererseits, besser als eine Ziege!</p><img src="http://goodnewstoday.de/?ak_action=api_record_view&id=781&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Strandspaziergang mit Höhepunkt</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 13:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>unseenbird</dc:creator>
		
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		<!-- <description><![CDATA[	So ein Strandspaziergang ist jedes Mal anders und kann somit eine sehr aufregende und spannende Angelegenheit sein. Das Wetter spielt dabei eine untergeordnete Rolle, so lange es nicht in strömen regnet.

	Meine Frau und ich hatten Glück, denn trotz bewölktem Himmel und Temperaturen um die 12° C  war es wunderbar für einen Spaziergang am Strand. [...]]]></description> -->
			<content:encoded><![CDATA[	<p>So ein Strandspaziergang ist jedes Mal anders und kann somit eine sehr aufregende und spannende Angelegenheit sein. Das Wetter spielt dabei eine untergeordnete Rolle, so lange es nicht in strömen regnet.</p>

	<p>Meine Frau und ich hatten Glück, denn trotz bewölktem Himmel und Temperaturen um die 12° C  war es wunderbar für einen Spaziergang am Strand. Der Wind wehte uns leicht entgegen.</p>

	<p>Wir schlenderten zunächst auf der Promenade die dann am Ende in einen Naturstrand übergeht, der an einer Steilküste liegt.</p>

	<p>Das Meer hatte im Laufe der Zeit Muscheln unterschiedlichster Formen und Farben an Land gespült. Hier und da ein Holzstück, etwas Schlick und Seetang. Zusammen mit den unterschiedlichsten Steinen wurde von der Natur ein besonderes Gemälde erschaffen, welches sich stetig verändert. Ein Gemälde auf dem wir uns fortbewegten und mit unseren Fussspuren ebenfalls veränderten. Die Muscheln, die Steine und der Sand gaben unter unseren Füssen nach und knirschten bei jedem Schritt. Mal war der Boden fest und dann wiederum weich, so dass die Schritte beschwerlicher wurden.</p>

	<p>Wir genossen das sanfte plätschern der Wellen  die an das Ufer glitten und das Rauschen der herankommenden Wellen vom Meer her. Die sanften Wellen umspielten die Muscheln und die Steine. Vereinzelnde Sonnenstrahlen zauberten ein Glitzern und ein Funkeln auf die  nassen Muscheln,  die  Steine und den feuchten Sand. Dazu die frische Luft, die wir genüsslich in uns einsogen. Der sanfte Wind umspielte unsere Gesichter, blies leicht in unsere Kleidung.</p>

	<p>So schlenderten wir , das Meer an unserer linken Seite und den Steilhang an der rechten Seite.<br />
Je weiter wir gingen um so windgeschützer wurde es durch die Steilküste. Die Wolken zogen am Himmel daher und die Sonne verzauberte uns mit Ihren wärmenden Strahlen.</p>

	<p>Unsere Blicke wanderten wie bei einem Kameraschwenk vom Boden zum Meer von dort aus zum Horizont um dann wieder einen Blick auf die Steilküste zu werfen.</p>

	<p>Hier und da ließen wir uns nieder und suchten wie früher als Kinder in den Steinen und Muscheln nach besonderen „Schätzen“. Schau mal hier der Stein oder diese Muschel. Zwischendurch  haben wir uns einfach auf größere Steine gesetzt,  haben auf das Meer geschaut und haben die Seele baumeln lassen.</p>

	<p>Wir genossen die besonderen Klänge des Meeres, mit seinem Rauschen, dem Plätschern der Wellen und das Gekreische der Möwen. Besonders Spass bringt es uns den Tieren zuzuschauen. Möwen die am Himmel Ihre Bahnen ziehen. Enten die in Zweisamkeit oder auch mal zu mehreren auf den Wellen dahinschaukelten. Oder dort ein Schwan der zum Start eines kleinen Rundfluges ansetzt und dabei mit seinen Flügelschlägen einen beachtlichen sirrenden Sound erzeugt.</p>

	<p>So schlenderten wir den Strand entlang und freuten uns. Eine besondere Stimmung breitete sich in uns aus. Wir ließen uns erneut nieder. Diesmal um etwas für uns ganz besonderes und bisher für uns einmaliges zu erleben hier an dieser Steilküste.</p>

	<p>Wir schauten zum Hang der Steilküste und dort zog ein Schwarm von Schwalben in einer ungeordneten und doch geordneten Formation seine Kreise und machten dabei ein Spektakel. Mit schnellen und engen Kurven flogen sie über unsere Köpfe hinweg. Hinaus aufs Meer und zurück zur Steilwand. Neugierig geworden gingen wir etwas weiter.  Dann sahen wir die Steilwand. Sie sah aus wie ein Schweizerkäse mit Löchern.  Hier an dieser Stelle brüteten also Uferschwalben. Wir schauten dem Treiben sehr lange zu. Wir bestaunten die Flugkünste dieser kleinen Gesellen. Fragten uns wie sie es schaffen die richtige Nisthöhle zu finden.</p>

	<p>Eine schöne Geräuschkulisse mit dem Tschrrip  dem Brrri und dem Zwitschern. Im Hintergrund das  Rauschen des Meeres und auch hier und da mal ein kleiner Windhauch der ebenfalls eine Geräusch in unseren Ohren hinterlies.</p>

	<p>Dann wurde es aber auch irgendwann mal Zeit, wieder Richtung Unterkunft zu gehen und der Tag wurde mit einem schönen Essen abgeschlossen.</p>

	<p>Das Treiben der kleinen Gesellen hab ich aufgenommen und füge es als Video bei. Vielleicht habt Ihr ebenfalls so viel Freude an den kleinen Gesellen wie wir. Vielleicht konnte ich Euch auch etwas entführen&#8230;.</p>

	<p>PS.:  Wer mehr über Riparia riparia  erfahren möchte:  <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Uferschwalbe">de.wikipedia.org/wiki/Uferschwalbe</a> </p><img src="http://goodnewstoday.de/?ak_action=api_record_view&id=777&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Wo zum Teufel liegt Tudeley? Und was sollen wir dort?</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 18:40:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Akascha85</dc:creator>
		
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		<!-- <description><![CDATA[	Osterurlaub 2010 in der Grafschaft Kent/England! Ostersonntag! Heute hat aber auch wirklich alles geschlossen, sogar diverse Schlösser der Umgebung! Ich hatte vorgeschlagen in die nahegelegene ehemalige Kurstadt &#8220;Royal Tunbridge Wells&#8221; zu fahren. Beschreibung in den Reiseführern (ich hab ja gleich immer mehrere mit-bloß nix verpassen) hörte sich ganz nett an. Es war warm, trocken und [...]]]></description> -->
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Osterurlaub 2010 in der Grafschaft Kent/England! Ostersonntag! Heute hat aber auch wirklich alles geschlossen, sogar diverse Schlösser der Umgebung! Ich hatte vorgeschlagen in die nahegelegene ehemalige Kurstadt &#8220;Royal Tunbridge Wells&#8221; zu fahren. Beschreibung in den Reiseführern (ich hab ja gleich immer mehrere mit-bloß nix verpassen) hörte sich ganz nett an. Es war warm, trocken und bewölkt. Als wir in <span class="caps">RTW</span> angekommen waren, stellten wir fest: Die Autoren der Reiseführer wurden wohl vom Bürgermeister geschmiert &#8211; so schön war das jetzt hier nicht! Nach unmotiviertem<br />
Geschländer durch die Stadt, gingen wir zu Costa auf einen Cafe Latte und diverse Leckerchen. Mein Mann schaute auf die Uhr und sah mich fragend an.<br />
&#8220;Ist ja noch früh am Tag, was machen wir?&#8221; Unlustig legte ich ihm den Reiseführer auf den Tisch, verbunden mit der Aufforderung:&#8220;Such Du mal was aus!&#8221;<br />
Er began seine Suche und klappte das Buch bereits nach drei Minuten wieder zu. &#8220;Trink aus, wir fahren nach Tudeley!&#8221;. Ich war ein einziges Fragezeichen? Wo zum Teufel war Tudeley? Und was gab es dort? Doch er wollte nichts verraten und steckte den Reiseführer ein. Also zurück in den Land Rover und auf nach Tudeley! Nach 20 Minuten kamen wir dort an. Minidorf, 6 Häuser, eine kleine Kirche. Uwe steuerte den Parkplatz der sehr kleinen und unspektakulären Kirche an. &#8220;Wir schauen uns die Kirche an, die soll toll sein!&#8221; erklärte er mir. Und das von einem Mann der sich sonst nur ungern von mir ins Museum, Schloss oder Kirche schleppen ließ!<br />
Am Eingang gab es ein Schild, dass uns aufforderte die Schuhe zu reinigen. Süß so Engländer. Uwe hielt mir die Tür auf und ich betrat die kleine Kirche. Ich ertrank in einem Meer von blau. Die Kirchenfenster! Sie waren größtenteils tiefblau und tauchten die kleine Kirche in eine unglaublich unwirkliche Stimmung. Ich blinzelte erstaunt. Die Motive auf den Fenstern, der Stil der Malerei kam mir so vertraut vor&#8230;<br />
&#8220;Ja, sie sind alle von Chagall!&#8221; klärte Uwe mich auf. Ich war begeistert. Nie hatte ich als Chagall Fan von dieser Kirche gehört. Aber warum waren <span class="caps">ALLE</span> Fenster dieser kleinen Kirche mitten im Nichts von Chagall gestaltet worden? Eine Marmorplatte erklärte es.<br />
Sir Henry d&#8217;Avigdor-Goldsmid hatte die Fenster Mitte der 1960er Jahre in Auftrag gegeben. Aus traurigem Anlass, denn seine Tochter Sarah war 1963 bei einem Segelunfall, zusammen mit zwei Freunden, im Alter von 21 Jahren ums Leben gekommen. Die Fenster sind ein posthumes Geschenk an die Verstorbenen, die große Bewunderer Chagalls Kunst waren.<br />
Das große Fenster über dem Altar stellt dar, wie die Ertrunkenen über eine Leiter zu Christus aufsteigen. Mir lief ein Schauer über den ganzen Körper. Diese farbkräftigen Malereien waren Zeugnisse einer Liebe, die den Tod überdauert.<br />
Und mein kunstuninteressierter Mann hätte mir mit diesem Besuch kein schöneres Ostergeschenk machen können. Danke!</p><img src="http://goodnewstoday.de/?ak_action=api_record_view&id=628&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Eine halbe Stunde Urlaub</title>
		<link>http://goodnewstoday.de/gute_nachrichten/2010/03/27/eine-halbe-stunde-urlaub/</link>
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		<pubDate>Sat, 27 Mar 2010 10:21:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aneliJu</dc:creator>
		
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		<!-- <description><![CDATA[	Ich habe das unverschämte Glück, in einer Hausanlage zu wohnen, die ein eigenes Schwimmbad besitzt. Dies ist auch kein versifftes dunkles Loch im Keller, sondern ein kleines Häuschen im Garten, was man mit dem Haustürschlüssel aufsperren kann. Ich gehe dort regelmäßig schwimmen. Allerdings ist es im Normalfall so, dass das Schwimmbecken bereits voll ist, wenn [...]]]></description> -->
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich habe das unverschämte Glück, in einer Hausanlage zu wohnen, die ein eigenes Schwimmbad besitzt. Dies ist auch kein versifftes dunkles Loch im Keller, sondern ein kleines Häuschen im Garten, was man mit dem Haustürschlüssel aufsperren kann. Ich gehe dort regelmäßig schwimmen. Allerdings ist es im Normalfall so, dass das Schwimmbecken bereits voll ist, wenn zwei oder drei Schwimmer im Wasser sind. Das sind dann ältere Nachbarn, die entweder laut prustend und mit ausladenenden Gesten herumschwimmen, gern auch mal ohne zu schauen, wer sonst noch so da ist. Oder aber sie stehen mitten im Becken und ratschen. Ich bin also mittlerweile recht gut in der Disziplin „Rentnerslalom“.<br />
Umso überraschender war es heute morgen für mich, dass ich herüber kam und nur ein Nachbar gerade das Gebäude verließ. Ansonsten war ich alleine! Ich hatte die ganze Zeit über das Schwimmbad für mich alleine! Erst schwamm ich ganz normal meine Bahnen und genoss die Stille. Draußen war sonst noch nichts los. Nur das Plätschern des Wassers war zu hören. Auf der Wasseroberfläche tanzten die Sonnenstrahlen und zerstoben beim Schwimmen in glitzernde Tropfen. Ich spürte die Sonne wärmend auf meiner Haut. Ein Gefühl von Urlaub durchströmte mich.<br />
Irgendwann würde ich übermütig. Ich nutzte die Möglichkeit unbeobachtet zu sein und Platz zu haben, und machte irgendwelche albernen Wassergymnastikübungen. Später tanzte ich gar durchs Wasser! Ich hüpfte wie ein Flummi quer durchs ganze Becken oder wirbelte um die eigene Achse. Da machte es ja auch nichts, wenn man Wasser verspritzte, da niemand da war, der sich darüber beschweren könnte. Dabei lachte ich unwillkürlich ein paar Mal laut auf. Nun weiß ich auch, wie sich das in einer leeren Schwimmhalle so anhört. (Und es hört sich guut an.) Nach einer halben Stunde war es mir schon genug, und ich stieg aus dem Wasser, bevor doch noch jemand hereinkam und diesen magischen Moment zerstörte. Jetzt bin ich total entspannt, aber nicht müde und habe immer noch ein Lächeln auf den Lippen.</p><img src="http://goodnewstoday.de/?ak_action=api_record_view&id=579&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Sonjas Königreich</title>
		<link>http://goodnewstoday.de/gute_nachrichten/2010/03/25/sonjas-konigreich/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 18:31:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolgerKlang</dc:creator>
		
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		<!-- <description><![CDATA[	Bei einem unserer Ausflüge an die Elbe nach Övelgönne zu den Elbterrassen beim Museumshafen hatte @Hansedog dann auch mal Sonja, die Chihuahua-Hündin mitgebracht. Das Wetter war toll, wir tranken unseren Milchkaffee unterm Sonnenschirm und Sonja kam an die lange leine, um sich auf einem kleinen Rasenstück auf dem Außengelände des Restaurants zu vergnügen; so weit [...]]]></description> -->
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Bei einem unserer Ausflüge an die Elbe nach Övelgönne zu den Elbterrassen beim Museumshafen hatte @Hansedog dann auch mal Sonja, die Chihuahua-Hündin mitgebracht. Das Wetter war toll, wir tranken unseren Milchkaffee unterm Sonnenschirm und Sonja kam an die lange leine, um sich auf einem kleinen Rasenstück auf dem Außengelände des Restaurants zu vergnügen; so weit so gut.</p>

	<p>Wir hatten die Rechnung im wahrsten Sinne ohne die Bewirtung und auch ohne die Gäste gemacht.</p>

	<p>Wehe, die Kellnerin oder ein Gast kamen zu dicht an den Rasen oder setzten gar einen Fuß darauf, wurde das Königreich mit lautestem Bellen verteidigt.</p>

	<p>Das war zum Schießen. Ich kann mich da heut noch ohne Ende drüber schlapp lachen. <img src='http://goodnewstoday.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p><img src="http://goodnewstoday.de/?ak_action=api_record_view&id=566&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Die unendliche (schöne) Geschichte von Filiz und Ali!</title>
		<link>http://goodnewstoday.de/gute_nachrichten/2010/03/19/die-unendliche-schone-geschichte-von-filiz-und-ali/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 13:50:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holli</dc:creator>
		
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		<!-- <description><![CDATA[	Die unendliche (schöne) Geschichte von Filiz und Ali!

	Sommer 2002, Urlaub, Türkei, traumhaft schönes Wetter, ein kleiner Ort am Meer und nur nette Leute und Freunde um uns herum – schöner geht nicht!!!

	Beim 13.30 Uhr Bierchen in der Sikidam Bar werden mir zwei kleine Katzen ca. 5 Wochen alt durch ihre Mama, der Bar-Katze, vorgestellt!
Ich war [...]]]></description> -->
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Die unendliche (schöne) Geschichte von Filiz und Ali!</p>

	<p>Sommer 2002, Urlaub, Türkei, traumhaft schönes Wetter, ein kleiner Ort am Meer und nur nette Leute und Freunde um uns herum – schöner geht nicht!!!</p>

	<p>Beim 13.30 Uhr Bierchen in der Sikidam Bar werden mir zwei kleine Katzen ca. 5 Wochen alt durch ihre Mama, der Bar-Katze, vorgestellt!<br />
Ich war also der erste Mensch, der diese süßen Geschöpfe sah und von ihnen gesehen wurde. Das Katzenmädchen blieb gleich bei mir und unterhielt mich während ich mein Bierchen trank und ich hatte mich total verliebt.<br />
Für mich war klar, wir gehören zusammen!<br />
Aber wie erkläre ich das meiner Frau, die Hunde liebte und für Katzen nichts übrig hatte. Ich wickelte das kleine Etwas  in mein Handtuch und brachte es an den Strand und legte das Bündel auf ihren Bauch. So war auch hier ein erster Kontakt vorerst hergestellt. Und wie (grins)!</p>

	<p>Knapp 2 Wochen ließ dieses kleine Wesen ihren Charme auf uns einwirken, sodass mein Wunsch meine kleine Freundin mit nach Hause zu nehmen von meiner Frau nicht nur akzeptiert wurde, sondern für selbstverständlich angesehen wurde.<br />
Doch da war ja noch der Bruder, der es besonders bei meiner Frau drauf hatte zu punkten. Er gab alles um Eindruck zu schinden und mit seinem ganzen Verhalten seine Unabkömmlichkeit im Dunstbereich seiner Schwester zu beweisen.<br />
Um es kurz zu machen, er gab alles und  wir konnten doch nicht beide zu alleinstehenden Kätzchen machen, sodass diese Entscheidung auch nicht wirklich schwer war.</p>

	<p>Also, Tierarzt her, untersuchen, impfen und Papiere fertig machen. Bloß für wen,<br />
Namen sind notwendig.<br />
Ein Schmunzeln ging über die Gesichter der beiden Ärzte als wir die Namen unser beiden kleinen Türken verkündeten.<br />
Filiz und Ali, dass sind die Namen unserer kleinen Helden, die dann mit uns die Reise nach Deutschland in ihr neues zu Hause antraten.</p>

	<p>Nach ca. 10 Stunden erreichten zwei kleine glückliche Katzen und zwei überglückliche Menschen erschöpft ihr jetzt gemeinsames Heim.</p>

	<p>Ich finde diese Geschichte schon wirklich schön, aber diese beiden haben noch für viele andere schöne Momente in unserem Leben gesorgt.</p>

	<p>Vielleicht ein anderes Mal mehr &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;!!!</p>

	<p>Holger</p><img src="http://goodnewstoday.de/?ak_action=api_record_view&id=531&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>wieder da</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 10:45:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>platte29</dc:creator>
		
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		<!-- <description><![CDATA[	So, bin nun wieder aus meinem Dänemarkurlaub zurück.
es war sehr schön dort und ich habe richtig entspannt. Nur einmal habe ich mich auf ein echt waghalsiges Unterfangen eingelassen und ein gefährliches Gerät ausprobiert.
Ich habe es überlebt und bin richtig stolz auf mich.]]></description> -->
			<content:encoded><![CDATA[	<p>So, bin nun wieder aus meinem Dänemarkurlaub zurück.<br />
es war sehr schön dort und ich habe richtig entspannt. Nur einmal habe ich mich auf ein echt waghalsiges Unterfangen eingelassen und ein gefährliches Gerät ausprobiert.<br />
Ich habe es überlebt und bin richtig stolz auf mich.</p><img src="http://goodnewstoday.de/?ak_action=api_record_view&id=272&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Mein Urlaub ist durch, jetzt wird geplant</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 22:25:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>colin</dc:creator>
		
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		<!-- <description><![CDATA[	Nächstes Jahr werde ich mit meiner Vespa über Frankreich nach England rollen. Ein Urlaub der von langer Hand geplant werden sollte, so denke ich. Also werde ich mich jetzt langsam mal darum kümmern welche Route ich am besten fahren sollte um sicher, zügig und mit möglichst vielen schönen Eindrücken den Weg nach London zu absolvieren.
Denn [...]]]></description> -->
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Nächstes Jahr werde ich mit meiner Vespa über Frankreich nach England rollen. Ein Urlaub der von langer Hand geplant werden sollte, so denke ich. Also werde ich mich jetzt langsam mal darum kümmern welche Route ich am besten fahren sollte um sicher, zügig und mit möglichst vielen schönen Eindrücken den Weg nach London zu absolvieren.<br />
Denn der Weg ist das Ziel</p>

	<p>weiteres wird folgen&#8230;&#8230; </p><img src="http://goodnewstoday.de/?ak_action=api_record_view&id=248&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Fanö &#8211; Wenn ihr euch mal richtig erholen wollt</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 14:35:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fanöfan</dc:creator>
		
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		<!-- <description><![CDATA[	Meine Frau und ich sind jetzt schon einige Mal nach Fanö in Dänemark gefahren. Die kleine Nordseeinsel ist nur mit einer Fähre zu erreichen und liegt gegenüber von Esbjerg. Wir fahren entweder im Oktober oder November. Der Grund dafür ist, das dann auf Fanö nichts los ist. Wie ihr auf dem Foto sehen könnt, &#8220;nur&#8221; [...]]]></description> -->
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Meine Frau und ich sind jetzt schon einige Mal nach Fanö in Dänemark gefahren. Die kleine Nordseeinsel ist nur mit einer Fähre zu erreichen und liegt gegenüber von Esbjerg. Wir fahren entweder im Oktober oder November. Der Grund dafür ist, das dann auf Fanö nichts los ist. Wie ihr auf dem Foto sehen könnt, &#8220;nur&#8221; Strand und Dünen. <br />
Ein Teil der Insel ist Naturschutzgebiet und der Hauptort Nordby ist schnuckelig.<br />
Wir gehen immer stundenlang am Strand spazieren, trinken irgendwo Kaffee und abends wird der Kamin im Ferienhaus angemacht.<br />
Nach einer Woche sind wir so erholt, das wir gar nicht wieder weg wollen.<br />
Manchmal ist &#8220;nichts los&#8221; ganz schön viel.
 </p><img src="http://goodnewstoday.de/?ak_action=api_record_view&id=188&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<title>Urlaub im Obdachlosenasyl</title>
		<link>http://goodnewstoday.de/gute_nachrichten/2009/09/22/urlaub-im-obdachlosenasyl/</link>
		<comments>http://goodnewstoday.de/gute_nachrichten/2009/09/22/urlaub-im-obdachlosenasyl/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 06:58:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>servus</dc:creator>
		
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		<!-- <description><![CDATA[	Ruth Rebhuhn macht schon zum dritten Mal Urlaub im
Obdachlosennotasyl &#8211; und heiraten will die 75-Jährige hier
auch. Günther Winter ist der Auserwählte, ihre
Jugendliebe, die sie nach fast 60 Jahren und vielen
Schicksalsschlägen wieder gefunden hat. Ruth Rebhuhn hat ihn
überredet, gemeinsam mit ihr &#8220;Berlin bei Nacht&#8221; zu
erleben. Das Projekt ist einzigartig in Deutschland. Menschen aus
dem gesamten Bundesgebiet helfen [...]]]></description> -->
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Ruth Rebhuhn macht schon zum dritten Mal Urlaub im<br />
Obdachlosennotasyl &#8211; und heiraten will die 75-Jährige hier<br />
auch. Günther Winter ist der Auserwählte, ihre<br />
Jugendliebe, die sie nach fast 60 Jahren und vielen<br />
Schicksalsschlägen wieder gefunden hat. Ruth Rebhuhn hat ihn<br />
überredet, gemeinsam mit ihr &#8220;Berlin bei Nacht&#8221; zu<br />
erleben. Das Projekt ist einzigartig in Deutschland. Menschen aus<br />
dem gesamten Bundesgebiet helfen nachts in der<br />
Kälte-Notunterkunft für Obdachlose und dürfen<br />
dafür bei freier Kost und Logis im angrenzenden Gästehaus<br />
wohnen.</p>

	<p>&#8230;</p>

	<p>So beginnt der Text des <span class="caps">WDR</span> zu der Sendung, die vor einiger Zeit ausgestrahlt wurde. Sehr berührend, emotional und zum Nachdenken anregend. Menschen<br />
verbringen Ihren Urlaub in Berlin um bei der Berliner Stadtmission zu helfen. Obdachlosen das essen zubereiten, die Haare zu schneiden und und<br />
und.</p>

	<p>Aber schaut selber und nehmt die Herzlichkeit des Beitrages in euch auf.</p>

	<p>http://www.wdr.de/tv/menschenhautnah/sendungsbeitraege/2009/0423/index.jsp</p><img src="http://goodnewstoday.de/?ak_action=api_record_view&id=161&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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