Musik liegt in der Luft
Klassiker der Rock- und Popgeschichte mit einer Flöte nachspielen
Am Ostermontag zappte im Vorabendprogramm eher zufällig in eine Musiksendung im SWR, bei der die am häufigsten gespielten und gewünschten Hits auf SWR1 gezeigt wurden. Da waren natürlich jede Menge Klassiker dabei – Metallicas “Nothing Else Matters” auf Platz 9, “Stairway to Heaven” von Led Zeppelin, “Hymn” von Barclay James Harvest u. v. m. AC/DC war direkt zweimal in den Top 15 vertreten mit “Highway to Hell” und “Hells Bells”. Jedenfalls machte es gute Laune, zu den Klängen der Klassiker auf der Couch abzurocken
).
Die Sendung und die dort gezeigten Klassiker der Rock- und Popgeschichte erinnerten mich daran, als ich 17 war. Damals hatte ich eine Freundin namens Lisa, die mit ihrer Mutter in einer schönen Altbauwohnung im Zentrum von Essen-Steele wohnte und die nicht nur gut Klavier, sondern auch Gitarre spielen konnte. Am Samstagnachmittag, wenn ihre Mama auf einer Fortbildung war oder selbst einen Kurs gab, haben wir uns oft bei Lisa getroffen und musiziert – ich kann zwar weder Gitarre noch Klavier spielen, dafür aber seit Kindertagen Blockflöte
). Manchmal saßen wir stundenlang im Esszimmer, wo auch das Klaiver stand und sangen und/oder spielten alle möglichen Klassiker nach – “Imagine” von John Lennon, “Let it be” von den Beatles, “Satisfaction” von den Stones, “Lady in Black” von Uriah Heep und viele mehr, wobei John Lennons “Imagine” unser absoluter Favorit war. Das alles kam mir wieder in den Sinn, als ich die Sendung sah und dort natürlich auch viele der genannten Titel gespielt wurden. Wir hatten zwar vielleicht nicht die schönsten Singstimmen – beim DSDS-Casting hätten wir damit sicherlich kein Ticket für den Recall bekommen
) – dafür konnten wir aber Melodien halten und uns Texte merken.
Zu dem Titel “Lady in Black” fällt mir noch die Anekdote ein, dass ich mich damals Ende der Siebziger, als der Hit total aktuell war, als drei- oder vierjähriges Mädchen unsterblich in den damaligen Sänger von Uriah Heep, Ken Hensley, verliebt habe, weil er so wunderschöne lange Haare hatte, Gitarre spielen konnte und auch noch gut sang. Als ich ihn damals im Fernsehen gesehen habe im Musikladen, wollte ich später, wenn ich groß sein würde, unbedingt einen Mann mit langen Haaren haben, der Gitarre spielen kann
).
Okay, mittlerweile habe ich eigene Groupies, u. a. in Gestalt von Marina, Steffi und Thomas, wobei Thomas wohl Gitarre spielen kann, aber keine langen Haare hat grins. Unten gibt’s auch noch ein Foto von mir und meinem Groupie mit kurzen Haaren, das Gitarre spielen kann
).
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2 Antworten
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Ich habe als kleiner Junge auf dem Heimweg von der Schule immer die Hits von Suzi Quatrro, Uriah Heep und anderen gesungen. War nicht schön, aber mir half es den Weg nach Hause zu verkürzen.
Danke für deine Geschichte!
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Ganz interessant fand ich auch die “Sprache”, in der man damals sang. Mit Englisch hatte es nur ansatzweise etwas zu tun.
Ähnliches beobachte ich im Moment auch bei meinen Zwergen … es kommt halt alles wieder!
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