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Motto des Monats April – Mein schönstes Hobby

1/04 2011

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Motto des Monats April – Mein schönstes Hobby

Das schönste Hobby – Eine Beschäftigung, die einen begeistert, die Leidenschaft entfacht und damit einen auch manchmal leiden läßt. In jedem Fall aber etwas, das unser Leben bereichert und Balsam für die Seele ist.

Schreibt eure schöne Geschichte rund um euer schönstes Hobby hier nieder und fügt, wenn ihr eines in der Bilderkiste gefunden habt, noch ein Bild dazu.

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Die Überschrift fangt ihr bitte an mit – Mein schönstes Hobby – ….

Auch schöne Geschichten abseits des schönsten Hobby sind natürlich herzlich willkommen. Und wenn ihr eine Idee zum Motto des Monats Mai habt, so schreibt sie doch als Kommentar zu diesem Beitrag.

Viel Spass beim schreiben

Raoul Haagen

Motto des Monats FebruarMein erstes Auto

Motto des Monats MärzMein erster Kuss

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Wer schon einmal auf goodnewstoday gestöbert hat, dem wird es nicht verborgen geblieben sein, dass mein schönstes Hobby der Fussball ist.
Schon als lütter Junge lief ich dem Ball hinterher, Fussballschuhe hatte ich nicht, die Straßenschuhe mussten reichen und mein Refugium war der Bolzplatz. Mein Vater hat mich nicht einmal vom Platz abgeholt, um mich an die Hausaufgaben zu erinnern und Fussballentzug war ein durchaus probates Mittel meinen schulischen Leistungen einen positiven Impuls zu geben.

Mit 11 Jahren bin ich dann in den Fussballverin eingetreten, es war der Eichholzer SV in Lübeck und ich hatte meinen ersten Fussballschuhe – Nockenschuhe “Uwe Seeler”. Ich war stolz wie Oskar und einer großen Karriere stand nichts mehr im Wege.
Ganz so ist es nicht ausgegangen, ich habe zwar einige Jahre höherklassig gespielt und nach der Berufswahl viele Jahre mit dem Fussball ganz aufgehört. Dann war das kribbeln aber zu groß und ich fing wieder an – zunächst in einer Münchner Freizeitliga, der Royal Bavarian Liga, und in Lübeck wieder bei meinem letzten Verein, dem 1. FC Phönix Lübeck in der Alten Herren.

Aber was macht den Reiz des Fussballs für mich aus? Ich denke, es ist der Zusammenhalt auf der einen Seiten und dieses Gefühl von “Es ist meine Leistung” auf der anderen Seite – der schöne Pass, der gewonnene Zweikampf die Torvorlage, all das kann ich mir zuschreiben. Die kleinen Glücksgefühle, aber auch die Momente der Niederlage, die mich auch gerade in jungen Jahren geprägt haben. Die Erkenntnis, dass es weiter geht, das ich nicht alleine bin und es eine Woche später wieder anders ausgehen kann.

Ich liebe diesen Sport und solange die Knochen mitmachen werde ich dem Ball nachrennen, jubeln, Dampf ablassen und nach dem Spiel in die allgemeine Kabinendiskussion einsteigen, die da heißt “Eigentlich müsste uns doch nochmal jemand entdecken, bei unserem Talent” ;-)

P.S. Mein Gefühlsausbruch auf dem Foto ist nicht Dokument eines Urschreiseminars, sondern die seltene, aber umso intensivere Freude nach einem Torerfolg meinerseits. Ich spiele in meistens in der Abwehr und Tore sind dann eher selten.

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