Fettes Brot Konzert am 10.12.10 in Hamburg
Nordisch by Nature-Fettes Brot Konzert am 10.12.10 in Hamburg
Fettes Brot sind/waren auf Tour und als norddeutsche Band führte ihr Weg auch nach Kiel und Hamburg. Meine Wenigkeit hatte es aber versäumt sich mal um Karten zu bemühen und so waren beide Konzerte ausverkauft, ehe ich doch noch eine Karte hätte kaufen können.
Was nun? In solchen Fällen hilft meist Ebay, doch die Karten gingen dort für das 3fache oder mehr weg und Mondpreise zahle ich nicht. Die andere Lösung hieß, sich mit einem “Suche Karte” Schild sich vor die Halle zu stellen und hoffen, dass jemand ein Ticket über hat.
Da das Kieler Konzert auf einen Donnerstag fiel und das Hamburger auf den folgenden Freitag, entschloss ich mich (auch schon aus Arbeitstechnischen Gründen) für das Konzert in der Weltstadt Hamburg.
Früh fuhr ich nach Hamburg und war gegen 20 vor 4 an der Halle und ein paar wenige Fans waren auch schon vor Ort. Dick eingepackt wegen der Kälte und Musik auf den Ohren vertrieb ich mir die Zeit mit Löcher in die Luft zu starren, beim HSV nebenan vorbei zuschauen (die allerdings nicht draußen trainieren wollten) und mit dem klassischen Beine-in-den-Bauch-stehen.
Irgendwann kam jemand auf mich zu, der 2 Karten für den Unterrang anzubieten hatte für 70€. Der Preis wäre ok gewesen, aber ich brauchte ja nur eine und er wollte beide loswerden. Also weiter warten.
Kurz vor 17Uhr und somit eine Stunde vorm Einlass, trat eine Person auf mich zu der eine Sitzplatzkarte los werden wollte mit dem Hinweis “20€..weiter gehe ich nicht runter”. Bei einem Originalpreis von 30€ ein Schnäppchen und nach einer kurzen Überlegungsphase, nahm ich ihm die Karte ab.
Die Karte hatte der gute Mann über, weil seine Frau verhindert war und so gingen wir dann gemeinsam zum Einlass. Drinnen in der Halle versuchte ich erst mit der Sitzplatzkarte in den Innenraum zu gelangen, doch die Security in der CoLinA (heißt zwar nun O2 World, aber der Name ist kacke!) passen ziemlich gut auf. Also auf zum Sitzplatz, welcher sich weit hinten und direkt unter dem Dach befand., aber was beschwere ich mich? ich war drin und das für 20€.
Dank Twitter wusste ich, dass Clubmietze auch zum Konzert wollte und dieser Sitzplätze im Unterrang hatte und mit meinem alten Nokia rief ich hin und wieder Emails ab. Darunter war eine DM von Clubmietze: “Bist du da?!?wir sind ganz vorne “
Wie vorne? Dachte der hatte Sitzplätze? Also zunächst mühselig geantwortet und von meiner Position hoch oben, ab nach unten und Ausschau auszuhalten und wir haben es dann tatsächlich geschafft uns über den Weg zu laufen. Mit seiner Begleitung hatte er seine Sitzplatzkarten gegen Innenraumkarten tauschen können und hatte sogar Armbänder für den Bereich vorm Wellenbrecher, also direkt an der Bühne.
Nun haben die in der CoLinA ein raffiniertes System, mit dem man verhindert das sich Sitzplatzkarten-Inhaber in den Innenraum schleichen können, auf das ich nun nicht näher eingehen möchte, aber mit Dusel und der Karte von @Clubmietze (die zwar schon eingerissen war) kam ich in den Innenraum. Yeah!
Blöd allerdings..Ich hatte meinem Kartenverkäufer verlassen mit dem Worten “Bin gleich wieder da” und ich fühlte mich leicht mies, in nun in Stich gelassen zu haben.
Ich war zwar nun im Innenraum, aber noch nicht in dem Bereich direkt vor der Bühne, da mir das gelbe Armband fehlte und diese nur auf 500Stück limitiert waren, aber ich hatte wieder Glück. Wir fanden ein abgerissenes Armband und mit Klebeband, welches ich mir von einer Fressbude besorgte, konnte ich das Band flicken und locker flockig nach vorne gehen.
Von einem Sitzplatz am Arsch der Welt, nun dicht an der Bühne und das nur für 20€. Ich war glücklich
Bevor die Brote die Bühne betraten, durfte die Vorband “Kraftclub” ihr bestes geben und das taten sie. Tolle tanzbare Musik und mit einem Bassisten der Manuell Neuer ähnlich war, brachten sie gute Stimmung in die Halle. Nach Konzertende wurde für nen 10ner auch deren CD besorgt.
Um 21Uhr und mit “„Een, twee, een twee, dree” ging das Konzert und dem Lied “Nordisch by Nature” los. Doch bis auf die Band der Jungs war niemand auf der Bühne zu sehen. Wo waren die drei Hauptakteure? Die “kämpften” sich von hinten nach vorn durchs Publikum und schüttelten Hände (auch die meine yeah) und standen für Fotos bereit.
Danach ging die Sause richtig los und bis 22:45 wurden so ziemlich alle Hits gespielt und auch Perlen wie “Meh Bier”, die nicht jeder der anwesenden 13.000 Leute kannte.
Wer nun dachte, es wäre nun Schluss, der irrte sich. Die Brote veranstalteten direkt eine Aftershow-Party, für die eine Discokugel von der Decke und Dj Pauly legte am Plattenteller auf, während die Brote Sekt und andere Getränke im Publikum verteilten.
Für mich war es aber dann an der Zeit zu gehen, auch um den Andrang an der Gardrobe und dem Stau auf dem Parkplatz zu entgehen.
An dieser Stelle noch ein dickes Dankeschön @Clubmietze
Angehängtes Bild:

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