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	<title>goodnewstoday: Gutes erlebt. Erzähl doch mal.</title>
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		<title>Der Regenwurmretter</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 11:46:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Renate</dc:creator>
				<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Maus]]></category>
		<category><![CDATA[Tiere]]></category>
		<category><![CDATA[Tiere retten]]></category>

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		<!-- <description><![CDATA[	Eiin Kommentar in einem anderen Thread hat mich an etwas erinnert: an die Spaziergänge bei Regenwetter mit meinem Vater. Er hatte einen Strohhalm in der Hand, hob damit Regenwürmer von der Straße auf und legte sie im Gras neben der Straße ab. (In dem kleinen Dorf, wo wir wohnten, war neben der Straße überall Gras.)

	Die [...]]]></description> -->
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Eiin Kommentar in einem anderen Thread hat mich an etwas erinnert: an die Spaziergänge bei Regenwetter mit meinem Vater. Er hatte einen Strohhalm in der Hand, hob damit Regenwürmer von der Straße auf und legte sie im Gras neben der Straße ab. (In dem kleinen Dorf, wo wir wohnten, war neben der Straße überall Gras.)</p>

	<p>Die Dorfbewohner beobachteten das Treiben meines Vaters und haben sich ganz bestimmt gedacht: der spinnt, der Ullrich.</p>

	<p>Nein, er hat nicht gesponnen, der Ullrich. Er hatte ein Herz für Tiere, in diesem Fall für Regenwürmer. Ich rette heutzutage zwar keine Regenwürmer &#8211; es gibt auf den Straßen Gott sei Dank selten welche &#8211; aber ich rette Bienen und Wespen, die verzweifelt am Fenster meiner Küche rumbrummen und den Ausgang suchen, ich rette kleine niedliche schwarze Käferchen und trage sie nach draußen auf die Terrasse, wo ich sie in die Blumen setze. Ich rette Mäuse, Frösche und Blindschleichen, die meine Katzen anschleppen, wann immer es mir möglich ist.<br />
Das angehängte Foto zeigt eine Maus, die ich Lili entwenden konnte. Das Mäuschen war völlig unverletzt, ich packte es in ein Tuch, trug es nach unten und setzte es in die Steinpflanzen. Dort blieb es freundlicherweise hocken, bis ich es auf den Chip gebannt hatte, dann &#8230; husch &#8230; husch &#8230; tippelte es ins rettende Unterholz.<br />
Ich habe schon <span class="caps">SEHR</span> viele Mäuschen gerettet, und ich kann beim besten Willen nicht verstehen, warum so viele Frauen hysterisch werden &#8211; angesichts so eines kleinen harmlosen Mäuschens. Erstens sind die kleinen Nager so niedlich mit ihren glänzenden Knopfäugelchen. Ihr Fell ist samtweich, und überhaupt finde ich sie ganz niedlich&#8230;</p><img src="http://goodnewstoday.de/?ak_action=api_record_view&id=883&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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	<itunes:author>Renate</itunes:author><itunes:subtitle>Eiin Kommentar in einem anderen Thread hat mich an etwas erinnert: an die Spaziergänge bei Regenwetter mit meinem Vater. Er hatte einen Strohhalm in der Hand, hob damit Regenwürmer von der Straße auf und legte sie im Gras neben der Straße ab. (In</itunes:subtitle><itunes:summary>Eiin Kommentar in einem anderen Thread hat mich an etwas erinnert: an die Spaziergänge bei Regenwetter mit meinem Vater. Er hatte einen Strohhalm in der Hand, hob damit Regenwürmer von der Straße auf und legte sie im Gras neben der Straße ab. (In dem kleinen Dorf, wo wir wohnten, war neben der Straße überall Gras.)

Die Dorfbewohner beobachteten das Treiben meines Vaters und haben sich ganz bestimmt gedacht: der spinnt, der Ullrich.

Nein, er hat nicht gesponnen, der Ullrich. Er hatte ein Herz für Tiere, in diesem Fall für Regenwürmer. Ich rette heutzutage zwar keine Regenwürmer - es gibt auf den Straßen Gott sei Dank selten welche - aber ich rette Bienen und Wespen, die verzweifelt am Fenster meiner Küche rumbrummen und den Ausgang suchen, ich rette kleine niedliche schwarze Käferchen und trage sie nach draußen auf die Terrasse, wo ich sie in die Blumen setze. Ich rette Mäuse, Frösche und Blindschleichen, die meine Katzen anschleppen, wann immer es mir möglich ist.
Das angehängte Foto zeigt eine Maus, die ich Lili entwenden konnte. Das Mäuschen war völlig unverletzt, ich packte es in ein Tuch, trug es nach unten und setzte es in die Steinpflanzen. Dort blieb es freundlicherweise hocken, bis ich es auf den Chip gebannt hatte, dann ... husch ... husch ... tippelte es ins rettende Unterholz.
Ich habe schon SEHR viele Mäuschen gerettet, und ich kann beim besten Willen nicht verstehen, warum so viele Frauen hysterisch werden - angesichts so eines kleinen harmlosen Mäuschens. Erstens sind die kleinen Nager so niedlich mit ihren glänzenden Knopfäugelchen. Ihr Fell ist samtweich, und überhaupt finde ich sie ganz niedlich...</itunes:summary>	</item>
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		<title>Gutgläubig oder einfach nur doof?</title>
		<link>http://goodnewstoday.de/gute_nachrichten/2010/07/29/gutglaubig-oder-einfach-nur-doof/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 11:46:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Renate</dc:creator>
				<category><![CDATA[Liebe/Freunde]]></category>
		<category><![CDATA[Freundschaft]]></category>

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		<!-- <description><![CDATA[	Mal ehrlich – wer von uns ist immer ehrlich. Niemand, denke ich, und das ist auch gut so. Denn erstens gibt es die endgültige Wahrheit ohnehin nicht, und zweitens würden wir mit uns mit der immerwährenden Wahrheit bestimmt wenige Freunde schaffen. Also ist es besser, hin und wieder ein bisschen zu schwindeln. Das von der [...]]]></description> -->
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Mal ehrlich – wer von uns ist immer ehrlich. Niemand, denke ich, und das ist auch gut so. Denn erstens gibt es die endgültige Wahrheit ohnehin nicht, und zweitens würden wir mit uns mit der immerwährenden Wahrheit bestimmt wenige Freunde schaffen. Also ist es besser, hin und wieder ein bisschen zu schwindeln. Das von der Gastgeberin zelebrierte Essen loben beispielsweise, obwohl man schon Besseres zu sich genommen hat. Oder das neue Kleid der Freundin bewundern, obwohl einem weder Farbe noch Schnitt gefallen. Das sind kleine Schwindeleien, die niemandem wehtun. Die (subjektive) Wahrheit würde in solchen Fällen nur verletzen und niemand hätte etwas davon, im Gegenteil. Die Freundin wäre verärgert und ich die Freundin los.</p>

	<p>Allerdings gibt es auch Situationen, in denen es sich empfiehlt, ganz den Mund zu halten. Denn die Wahrheit will in gewissen Fällen ohnehin keiner hören. So zum Beispiel mein Freund Malte.</p>

	<p>Malte wurde vor einigen Jahren von seiner Frau verlassen. Sie brauche räumlichen Abstand, ließ sie verlautbaren, danach sehe man weiter. Malte, durch den Umstand des Zwangs-Singles ziemlich geknickt, vernahm die Verlautbarung mit bangem aber hoffnungsvollem Herzen, denn so diplomatisch ausgedrückt, bestand ja die Aussicht auf Sinneswandel seiner Herzallerliebsten.</p>

	<p>Daniela, die Herzallerliebste allerdings hatte nicht die geringste Absicht, jemals wieder zu Malte zurückzukehren. Ich weiß das aus erster Quelle, nämlich von ihr. Und aus diesem Grund wusste ich auch, dass sie einen Galan hatte. Einen älteren Herrn mit schöner Villa und umfangreichem Bankkonto.</p>

	<p>Ich hatte dann auch bald das Vergnügen, den „big spender“ persönlich kennen zu lernen. Und ich muss sagen, er war wirklich sympathisch. Mir persönlich wäre er zwar zu alt gewesen, aber Daniela (10 Jahre jünger als ich) legte – ganz pragmatisch &#8211; das Alter auf die eine Seite der Waagschale, die Pretiosen, Reisen und Designerklamotten auf die andere Seite, und schon war der Ausgleich wieder hergestellt.</p>

	<p>Das war ja nun wirklich Danielas Entscheidung, und ich hielt mich aus der Sache komplett raus. Aber ich beobachtete Malte, der sichtlich litt. Nicht wegen des älteren Herrn, nein, denn von Danielas Fremdgängen hatte er keine Ahnung. Nein, er litt einfach nur, weil er sitzengelassen wurde. Weil ihm seine Frau fehlte. Weil er sich einsam und ungeliebt fühlte. Er hoffte auf ihre baldige Rückkehr, sprach von seiner Angetrauten immer nur in den allerhöchsten Tönen und gegenüber Dritten konsequent „von meiner Frau“. Ein nicht Eingeweihter musste annehmen, Malte führe die glücklichste Ehe. Das Techtelmechtel existierte für ihn nicht, obwohl die Spatzen es grinsend von den Dächern pfiffen.</p>

	<p>Daniela machte Reisen mit dem älteren Herrn, fuhr ungeniert in dessen Mercedes vor und die Situation war derart offensichtlich, dass selbst ein Idiot den Tatsachen ins Auge schauen musste. Aber nicht so Malte. „Sie ist nur mit ihm befreundet“, meinte er, als ich mal – äußerst vorsichtig – auf die Angelegenheit zu sprechen kam. Aha! Ich schluckte und sagte nichts. Und das ganz entgegen meinen sonstigen Gepflogenheiten. Denn bis dato hatte ich es als meine Aufgabe angesehen, anderen Menschen, vor allem mir nahe stehenden, die Wahrheit aufzuzeigen. Bei Malte aber hatte ich mir vorgenommen, nichts zu sagen, sondern die Dinge ihrem natürlichen Lauf zu überlassen.</p>

	<p>Doch eines Abends saß Malte bei mir am Esstisch &#8211; extrem zerknirscht. Was denn los sei, fragte ich. Ach, meinte Malte, er sei so deprimiert wegen Daniela. Und sein Gesichtsausdruck ließ keinerlei Zweifel an seiner Aussage aufkommen. Er vermisse sie so, fügte er hinzu. Und sie beteuere ja immer wieder, dass sie ihn liebe, sagt Malte. Aber irgendwie &#8230; ja, irgendwie fühle er sich überhaupt nicht geliebt von ihr. Resigniert zuckte er mit den Schultern und hockte wie ein Häufchen Elend auf seinem Stuhl.</p>

	<p>Da platzte mir der Kragen.</p>

	<p>„Sag mal“, fuhr ich ihn an. „Wie lange willst du dich von Daniela eigentlich noch verarschen lassen?“</p>

	<p>Überrascht hob Malte den Kopf. „Wie meinst du das?“</p>

	<p>„Wie ich das meine?!Menschenskind, Malte, du bist doch nicht auf den Kopf gefallen! Kriegst du eigentlich nicht mit, dass Daniela dir Hörner aufsetzt?“</p>

	<p>Fassungs- und wortlos starrte Malte mich an.</p>

	<p>„Ja! Sie hat ein Verhältnis mit diesem Olaf. Die ganze Ammersee-Westseite weiß das und lacht sich kaputt über dich und deine Naivität.“</p>

	<p>Malte war erstmal sprachlos.</p>

	<p>„Woher weißt du das?“, sagte er dann.</p>

	<p>„Weil sie es mir erzählt hat.“</p>

	<p>„Das glaube ich nicht“, sagte Malte.</p>

	<p>Am nächsten Tag rief er Daniela an, und die versicherte, dass das „Corpus Delicti“ wirklich nur ein guter Freund sei.</p>

	<p>„Siehste“, sagte Malte zu mir am Telefon und war sichtlich erleichtert. Ich bin dann nicht näher auf das Thema eingegangen, denn es hat ja keinen Zweck, jemanden von der Wahrheit zu überzeugen zu wollen, wenn die Lüge  ihm besser gefällt.</p>

	<p>Daniela hat den älteren Herrn mittlerweile gegen einen neuen und jüngeren Liebhaber getauscht. Aber auch der ist nur ein „guter Freund“, betont Malte immer wieder.</p>

	<p>Ich spreche über dieses Thema inzwischen nicht mehr. Wenn Malte lieber der Lüge glaubt als der Wahrheit, lass ich ihn bei seinem Glauben und halte den Mund.</p>

	<p>Die Namen der Personen sind geändert!</p><img src="http://goodnewstoday.de/?ak_action=api_record_view&id=882&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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	<itunes:author>Renate</itunes:author><itunes:subtitle>Mal ehrlich – wer von uns ist immer ehrlich. Niemand, denke ich, und das ist auch gut so. Denn erstens gibt es die endgültige Wahrheit ohnehin nicht, und zweitens würden wir mit uns mit der immerwährenden Wahrheit bestimmt wenige Freunde schaffe</itunes:subtitle><itunes:summary>Mal ehrlich – wer von uns ist immer ehrlich. Niemand, denke ich, und das ist auch gut so. Denn erstens gibt es die endgültige Wahrheit ohnehin nicht, und zweitens würden wir mit uns mit der immerwährenden Wahrheit bestimmt wenige Freunde schaffen. Also ist es besser, hin und wieder ein bisschen zu schwindeln. Das von der Gastgeberin zelebrierte Essen loben beispielsweise, obwohl man schon Besseres zu sich genommen hat. Oder das neue Kleid der Freundin bewundern, obwohl einem weder Farbe noch Schnitt gefallen. Das sind kleine Schwindeleien, die niemandem wehtun. Die (subjektive) Wahrheit würde in solchen Fällen nur verletzen und niemand hätte etwas davon, im Gegenteil. Die Freundin wäre verärgert und ich die Freundin los.

Allerdings gibt es auch Situationen, in denen es sich empfiehlt, ganz den Mund zu halten. Denn die Wahrheit will in gewissen Fällen ohnehin keiner hören. So zum Beispiel mein Freund Malte.

Malte wurde vor einigen Jahren von seiner Frau verlassen. Sie brauche räumlichen Abstand, ließ sie verlautbaren, danach sehe man weiter. Malte, durch den Umstand des Zwangs-Singles ziemlich geknickt, vernahm die Verlautbarung mit bangem aber hoffnungsvollem Herzen, denn so diplomatisch ausgedrückt, bestand ja die Aussicht auf Sinneswandel seiner Herzallerliebsten.

Daniela, die Herzallerliebste allerdings hatte nicht die geringste Absicht, jemals wieder zu Malte zurückzukehren. Ich weiß das aus erster Quelle, nämlich von ihr. Und aus diesem Grund wusste ich auch, dass sie einen Galan hatte. Einen älteren Herrn mit schöner Villa und umfangreichem Bankkonto.

Ich hatte dann auch bald das Vergnügen, den „big spender“ persönlich kennen zu lernen. Und ich muss sagen, er war wirklich sympathisch. Mir persönlich wäre er zwar zu alt gewesen, aber Daniela (10 Jahre jünger als ich) legte – ganz pragmatisch - das Alter auf die eine Seite der Waagschale, die Pretiosen, Reisen und Designerklamotten auf die andere Seite, und schon war der Ausgleich wieder hergestellt.

Das war ja nun wirklich Danielas Entscheidung, und ich hielt mich aus der Sache komplett raus. Aber ich beobachtete Malte, der sichtlich litt. Nicht wegen des älteren Herrn, nein, denn von Danielas Fremdgängen hatte er keine Ahnung. Nein, er litt einfach nur, weil er sitzengelassen wurde. Weil ihm seine Frau fehlte. Weil er sich einsam und ungeliebt fühlte. Er hoffte auf ihre baldige Rückkehr, sprach von seiner Angetrauten immer nur in den allerhöchsten Tönen und gegenüber Dritten konsequent „von meiner Frau“. Ein nicht Eingeweihter musste annehmen, Malte führe die glücklichste Ehe. Das Techtelmechtel existierte für ihn nicht, obwohl die Spatzen es grinsend von den Dächern pfiffen.

Daniela machte Reisen mit dem älteren Herrn, fuhr ungeniert in dessen Mercedes vor und die Situation war derart offensichtlich, dass selbst ein Idiot den Tatsachen ins Auge schauen musste. Aber nicht so Malte. „Sie ist nur mit ihm befreundet“, meinte er, als ich mal – äußerst vorsichtig – auf die Angelegenheit zu sprechen kam. Aha! Ich schluckte und sagte nichts. Und das ganz entgegen meinen sonstigen Gepflogenheiten. Denn bis dato hatte ich es als meine Aufgabe angesehen, anderen Menschen, vor allem mir nahe stehenden, die Wahrheit aufzuzeigen. Bei Malte aber hatte ich mir vorgenommen, nichts zu sagen, sondern die Dinge ihrem natürlichen Lauf zu überlassen.

Doch eines Abends saß Malte bei mir am Esstisch - extrem zerknirscht. Was denn los sei, fragte ich. Ach, meinte Malte, er sei so deprimiert wegen Daniela. Und sein Gesichtsausdruck ließ keinerlei Zweifel an seiner Aussage aufkommen. Er vermisse sie so, fügte er hinzu. Und sie beteuere ja immer wieder, dass sie ihn liebe, sagt Malte. Aber irgendwie ... ja, irgendwie fühle er sich überhaupt nicht geliebt von ihr. Resigniert zuckte er mit den Schultern und hockte wie ein Häufchen Elend auf seinem Stuhl.

Da platzte mir der Kragen.

„Sag mal“, fuhr ich ihn an. „Wie lange willst du dich von Daniela eigentlich noch verarschen lassen?“

Überrascht hob Malte den Kopf. „Wie meinst du das?“

„Wie ich das meine?!Menschenskind, Malte, du bist doch nicht auf den Kopf gefallen! Kriegst du eigentlich nicht mit, dass Daniela dir Hörner aufsetzt?“

Fassungs- und wortlos starrte Malte mich an.

„Ja! Sie hat ein Verhältnis mit diesem Olaf. Die ganze Ammersee-Westseite weiß das und lacht sich kaputt über dich und deine Naivität.“

Malte war erstmal sprachlos.

„Woher weißt du das?“, sagte er dann.

„Weil sie es mir erzählt hat.“

„Das glaube ich nicht“, sagte Malte.

Am nächsten Tag rief er Daniela an, und die versicherte, dass das „Corpus Delicti“ wirklich nur ein guter Freund sei.

„Siehste“, sagte Malte zu mir am Telefon und war sichtlich erleichtert. Ich bin dann nicht näher auf das Thema eingegangen, denn es hat ja keinen Zweck, jemanden von der Wahrheit zu überzeugen zu wollen, wenn die Lüge  ihm besser gefällt.

Daniela hat den älteren Herrn mittlerweile gegen einen neuen und jüngeren Liebhaber getauscht. Aber auch der ist nur ein „guter Freund“, betont Malte immer wieder.

Ich spreche über dieses Thema inzwischen nicht mehr. Wenn Malte lieber der Lüge glaubt als der Wahrheit, lass ich ihn bei seinem Glauben und halte den Mund.

Die Namen der Personen sind geändert!</itunes:summary>	</item>
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		<title>Der Anruf</title>
		<link>http://goodnewstoday.de/gute_nachrichten/2010/07/29/der-anruf/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 06:01:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HolgerKlang</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Abwechslung]]></category>
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		<!-- <description><![CDATA[	Heute bekam ich auf der Arbeit an unserer Hotline einen Anruf der besonderen Art.

	Ich nam den Hörer ab, meldete mich und hörte: &#8220;ich bin eine schusselige ältere Dame und komme mit meinem Passwort nicht zurecht.&#8221;

	Ich hätte mich vor Lachen ausschütten können. Nein, das hatte ich noch nicht. Als ich die Angelegenheit geregelt hatte, hat sie [...]]]></description> -->
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Heute bekam ich auf der Arbeit an unserer Hotline einen Anruf der besonderen Art.</p>

	<p>Ich nam den Hörer ab, meldete mich und hörte: &#8220;ich bin eine schusselige ältere Dame und komme mit meinem Passwort nicht zurecht.&#8221;</p>

	<p>Ich hätte mich vor Lachen ausschütten können. Nein, das hatte ich noch nicht. Als ich die Angelegenheit geregelt hatte, hat sie mich vor Dankbarkeit noch als &#8220;ihr Goldstück&#8221; bezeichnet. War richtig nett das. <img src='http://goodnewstoday.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p><img src="http://goodnewstoday.de/?ak_action=api_record_view&id=881&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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	<itunes:author>HolgerKlang</itunes:author><itunes:subtitle>Heute bekam ich auf der Arbeit an unserer Hotline einen Anruf der besonderen Art.

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Ich hätte mich vor Lachen au</itunes:subtitle><itunes:summary>Heute bekam ich auf der Arbeit an unserer Hotline einen Anruf der besonderen Art.

Ich nam den Hörer ab, meldete mich und hörte: &amp;quot;ich bin eine schusselige ältere Dame und komme mit meinem Passwort nicht zurecht.&amp;quot;

Ich hätte mich vor Lachen ausschütten können. Nein, das hatte ich noch nicht. Als ich die Angelegenheit geregelt hatte, hat sie mich vor Dankbarkeit noch als &amp;quot;ihr Goldstück&amp;quot; bezeichnet. War richtig nett das. :-)</itunes:summary>	</item>
		<item>
		<title>Die Stunden ohne Netz</title>
		<link>http://goodnewstoday.de/gute_nachrichten/2010/07/28/die-stunden-ohne-netz/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 16:19:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ladyfromhamburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Server-Ausfall]]></category>

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		<!-- <description><![CDATA[	Mein Tag im Büro fing nicht anders an als sonst. Nichts deutete darauf hin, dass heute mehr Improvisation nötig werden würde als sonst üblich. Die PCs liefen, meine zwei Bildschirme zeigten mir, was ich brauchte, um unsere Kunden routiniert und serviceorientiert bedienen zu können. Zugriff auf alles gegeben, Details zum Abruf bereit. Aufträge werden abgewickelt, [...]]]></description> -->
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Mein Tag im Büro fing nicht anders an als sonst. Nichts deutete darauf hin, dass heute mehr Improvisation nötig werden würde als sonst üblich. Die PCs liefen, meine zwei Bildschirme zeigten mir, was ich brauchte, um unsere Kunden routiniert und serviceorientiert bedienen zu können. Zugriff auf alles gegeben, Details zum Abruf bereit. Aufträge werden abgewickelt, neue kommen hinzu. Erstaunlich viele, trotz der beginnenden Feriensaison – aber das liegt wohl auch an neuen Katalogen und Produktserien, die gerade herausgekommen sind.</p>

	<p>Alles klar, mitten im Kundengespräch und plötzlich – ups! Was ist das denn? Erst Stillstand, keine Reaktion bei Eingabe, dann verschwinden mehr u. mehr die Textzeilen. Weiße Seiten auf den Monitoren. Das war’s! Ende!<br />
Nicht das erste Mal, aber seit längerem nicht mehr passiert. Oft sind schon nach wenigen Minuten die Technikexperten im Hintergrund erfolgreich beim Beheben des Problems.<br />
Heute soll es anders sein….</p>

	<p>Erste Information der Technik nach einer viertel Stunde. Es wird dauern. Ebenfalls nach einer viertel Stunde beginnt nun auch, das Telefon ununterbrochen zu läuten. Der Systemausfall betrifft auch die Internetseite und ruft Störungen bei unserem Faxeingang hervor. Die Kunden versuchen alle, über Telefon Kontakt aufzunehmen.</p>

	<p>Nur – im Zeitalter des Computers und des Internets, existieren keine Karteikästen mit Adressen und Kundendaten mehr. Es gibt nicht mehr kilometerlange Ordnerschränke, aus denen man Ordner P-Z,  2010, ziehen könnte. Es gibt keine Schreibtischauszüge, die verschiedene Formularvordrucke enthalten – bereit zum Ausfüllen. Es gibt kein separates Telefonregister in der Schublade.<br />
Stattdessen gibt es  die Kundschaft, die, wie üblich, schnell etwas erledigt haben möchte, die – man muss es einmal sagen – oft darauf baut, dass wir als Lieferanten quasi ahnen, was gewünscht wird, alles im Kopf haben und in Sekundenschnelle erledigen. Das Internet, der PC, die gespeicherten Daten – all das hat es geschafft, dieses Bild des Kunden von uns überhaupt erst zu schaffen, es aufzubauen. Er sieht am Telefon nicht, wie viel <span class="caps">WIR</span> nebenher in Gang setzen, wenn <span class="caps">IHM</span> Details fehlen, er sich auf uralte Aufträge bezieht, abweichende Adressen zur Lieferung nicht mehr komplett weiß, Sonderwünsche hat, Eigenarten berücksichtigt werden sollen, die Lieferung möglichst schon gestern hätte sein sollen oder, wenn simpel Sprachkenntnisse nötig sind. Wir machen alles mit – solange das Netz funktioniert!</p>

	<p>Nun funktioniert es nicht. Viel Zeit, sich groß etwas zu überlegen, bleibt nicht. Improvisation ist angesagt, jeder Kunde ist anders und reagiert anders. Zwei Kollegen wollen sich verdrücken. „Ist ja  eh nicht so viel zu tun, wenn wir keinen Systemzugang haben.“ Halt, halt! Hiergeblieben! Telefon wird heute unsere Kür!</p>

	<p>Und dann geht’s los.  Ich bekomme nicht mehr viel mit, wie es bei meinen Kollegen läuft, aber meine folgenden Stunden sind spannend.  Ausgerüstet mit stapelweise Papier und ein paar Stiften gehe ich die Sache an. Erlebe alles, von genervt, ungeduldig, fluchend bis verständnisvoll, mitleidig, besorgt. Von desinteressiert, aufbegehrend und abweisend bis plaudernd, neugierig, charmant. Eine Herausforderung und eine Situation, die ich sonst nur bei Reklamationen kenne. Mein Ehrgeiz ist dann stets, die Aggressivität gleich zu Beginn herauszunehmen und am Ende im besten Einvernehmen auseinanderzugehen. Funktioniert häufig und ist für beide Seiten erfreulicher. Es gibt keinen Trick im eigentlichen Sinn, aber die Stimme und die Stimmhöhe, die Sprechgeschwindigkeit, die Wortwahl und vieles mehr, projektieren mir immer ein ganz eigenes Bild des Telefonpartners. Dieses Bild ist für mich der Ansatz für das Gespräch.</p>

	<p>Nach einer halben Stunde, stelle ich etwas sehr Erbauliches fest: Mein Gedächtnis funktioniert noch ganz gut. Mein Steno in mehreren Sprachen hilft mir enorm und meine schon beinahe eingerostete Small Talk  Fähigkeit lässt sich doch wiedererwecken.</p>

	<p>Die Gespräche heute sind anders. Nach der einleitenden Erklärung und der ersten Enttäuschung, die seitens der Kunden hochkommt, nach dem Zusichern, dass trotzdem alles Menschenmögliche unternommen wird – nach all dem merkt offensichtlich die Person am anderen Ende der Leitung irgendwann: Huch, ich habe ja tatsächlich einen Menschen dran. Keine Maschine, keine Standardsätze, keine Routine. Und es ist herrlich, wenn auf einmal schlichtweg die Neugier überwiegt. Zuerst die Neugier, wie etwas jetzt ohne Technik gehen soll. Dann  das Erstaunen, dass der andere offensichtlich trotzdem weiß, worum es geht. Die beruhigende Erkenntnis, dass alles trotzdem geregelt wird. Notiert wurde. Bearbeitet wird.  Beachtet wird.<br />
Als nächstes das Vergessen des eigentlichen Anliegens. Es gerät völlig in den Hintergrund. Auch Zeit spielt keine Rolle mehr. Das Verabschieden wird verschoben. Auch von meiner Seite, denn ich konzentriere mich jetzt auf eines, statt wie sonst zeitgleich noch am PC am zweiten Monitor zu arbeiten.<br />
Auf einmal kommen Fragen. Von welchem Ort aus wir eigentlich arbeiten. Wie denn das Wetter so sei. Ob das Musical ‚König der Löwen’ noch läuft, ob die Küche vom Atlantic Hotel besser geworden sei. Wie lange ich eigentlich schon in dieser Firma  arbeiten würde, ob ich jetzt immer ausschließlich für diesen Kunden zuständig wäre….</p>

	<p>Drei Stunden später. Die Zeit ist verflogen, ich fühle mich wohler als sonst. Es kann gern so weitergehen.<br />
Ein Kollege ist tatsächlich gegangen. Seine sehr burschikose Art war heute nicht so optimal. Empfehlungen am Telefon wie: &#8220;Ich kann jetzt hier gar nichts machen! Rufen Sie irgendwann nachher wieder an. Jetzt geht das nicht!“ halfen wenig zu beschwichtigen. Er ist allerdings wiedergekommen. Ein Papptablett  mit frischen Butterkuchen für alle tragend! In jedem steckt doch wirklich ein guter Kern! Ich klinke mich für fünf Minuten aus dem Telefon und genieße den lockeren und duftenden Teig!</p>

	<p>Die Technikabteilung meldet sich zu Wort. Die Serverprobleme sind  behoben, man fährt jetzt das System wieder hoch. Ach Leute, ihr hättet euch gern Zeit lassen dürfen…. Was war das schön!</p>

	<p>Mir hat es heute mal wieder deutlich gemacht, dass wir uns wirklich nicht zum Sklaven der Technik machen lassen dürfen. Viel öfter sollte es einen  ‚Absturz’ geben, damit wir das Menschliche nicht ganz vergessen.<br />
Morgen muss ich Michael anrufen. Ich weiß jetzt nämlich den Vornamen unseres Kunden. Und Frau P. hat morgen Geburtstag!<br />
Ich habe mich auch erkundigt: es gibt inzwischen einen anderen Chefkoch im Atlantic…</p>

	<p>So, das alte Spiel geht weiter. Technik wiederbelebt. Wenn der Server allerdings dauerhaft durchhält, und es mir irgendwann nötig erscheint, werde ich – glaube ich – gelegentlich heimlich für ein Stündchen den Stecker rausziehen.</p><img src="http://goodnewstoday.de/?ak_action=api_record_view&id=880&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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	<itunes:author>ladyfromhamburg</itunes:author><itunes:subtitle>Mein Tag im Büro fing nicht anders an als sonst. Nichts deutete darauf hin, dass heute mehr Improvisation nötig werden würde als sonst üblich. Die PCs liefen, meine zwei Bildschirme zeigten mir, was ich brauchte, um unsere Kunden routiniert und s</itunes:subtitle><itunes:summary>Mein Tag im Büro fing nicht anders an als sonst. Nichts deutete darauf hin, dass heute mehr Improvisation nötig werden würde als sonst üblich. Die PCs liefen, meine zwei Bildschirme zeigten mir, was ich brauchte, um unsere Kunden routiniert und serviceorientiert bedienen zu können. Zugriff auf alles gegeben, Details zum Abruf bereit. Aufträge werden abgewickelt, neue kommen hinzu. Erstaunlich viele, trotz der beginnenden Feriensaison – aber das liegt wohl auch an neuen Katalogen und Produktserien, die gerade herausgekommen sind.

Alles klar, mitten im Kundengespräch und plötzlich – ups! Was ist das denn? Erst Stillstand, keine Reaktion bei Eingabe, dann verschwinden mehr u. mehr die Textzeilen. Weiße Seiten auf den Monitoren. Das war’s! Ende!
Nicht das erste Mal, aber seit längerem nicht mehr passiert. Oft sind schon nach wenigen Minuten die Technikexperten im Hintergrund erfolgreich beim Beheben des Problems.
Heute soll es anders sein….

Erste Information der Technik nach einer viertel Stunde. Es wird dauern. Ebenfalls nach einer viertel Stunde beginnt nun auch, das Telefon ununterbrochen zu läuten. Der Systemausfall betrifft auch die Internetseite und ruft Störungen bei unserem Faxeingang hervor. Die Kunden versuchen alle, über Telefon Kontakt aufzunehmen.

Nur – im Zeitalter des Computers und des Internets, existieren keine Karteikästen mit Adressen und Kundendaten mehr. Es gibt nicht mehr kilometerlange Ordnerschränke, aus denen man Ordner P-Z,  2010, ziehen könnte. Es gibt keine Schreibtischauszüge, die verschiedene Formularvordrucke enthalten – bereit zum Ausfüllen. Es gibt kein separates Telefonregister in der Schublade.
Stattdessen gibt es  die Kundschaft, die, wie üblich, schnell etwas erledigt haben möchte, die – man muss es einmal sagen – oft darauf baut, dass wir als Lieferanten quasi ahnen, was gewünscht wird, alles im Kopf haben und in Sekundenschnelle erledigen. Das Internet, der PC, die gespeicherten Daten – all das hat es geschafft, dieses Bild des Kunden von uns überhaupt erst zu schaffen, es aufzubauen. Er sieht am Telefon nicht, wie viel WIR nebenher in Gang setzen, wenn IHM Details fehlen, er sich auf uralte Aufträge bezieht, abweichende Adressen zur Lieferung nicht mehr komplett weiß, Sonderwünsche hat, Eigenarten berücksichtigt werden sollen, die Lieferung möglichst schon gestern hätte sein sollen oder, wenn simpel Sprachkenntnisse nötig sind. Wir machen alles mit – solange das Netz funktioniert!

Nun funktioniert es nicht. Viel Zeit, sich groß etwas zu überlegen, bleibt nicht. Improvisation ist angesagt, jeder Kunde ist anders und reagiert anders. Zwei Kollegen wollen sich verdrücken. „Ist ja  eh nicht so viel zu tun, wenn wir keinen Systemzugang haben.“ Halt, halt! Hiergeblieben! Telefon wird heute unsere Kür!

Und dann geht’s los.  Ich bekomme nicht mehr viel mit, wie es bei meinen Kollegen läuft, aber meine folgenden Stunden sind spannend.  Ausgerüstet mit stapelweise Papier und ein paar Stiften gehe ich die Sache an. Erlebe alles, von genervt, ungeduldig, fluchend bis verständnisvoll, mitleidig, besorgt. Von desinteressiert, aufbegehrend und abweisend bis plaudernd, neugierig, charmant. Eine Herausforderung und eine Situation, die ich sonst nur bei Reklamationen kenne. Mein Ehrgeiz ist dann stets, die Aggressivität gleich zu Beginn herauszunehmen und am Ende im besten Einvernehmen auseinanderzugehen. Funktioniert häufig und ist für beide Seiten erfreulicher. Es gibt keinen Trick im eigentlichen Sinn, aber die Stimme und die Stimmhöhe, die Sprechgeschwindigkeit, die Wortwahl und vieles mehr, projektieren mir immer ein ganz eigenes Bild des Telefonpartners. Dieses Bild ist für mich der Ansatz für das Gespräch.

Nach einer halben Stunde, stelle ich etwas sehr Erbauliches fest: Mein Gedächtnis funktioniert noch ganz gut. Mein Steno in mehreren Sprachen hilft mir enorm und meine schon beinahe eingerostete Small Talk  Fähigkeit lässt sich doch wiedererwecken.

Die Gespräche heute sind anders. Nach der einleitenden Erklärung und der ersten Enttäuschung, die seitens der Kunden hochkommt, nach dem Zusichern, dass trotzdem alles Menschenmögliche unternommen wird – nach all dem merkt offensichtlich die Person am anderen Ende der Leitung irgendwann: Huch, ich habe ja tatsächlich einen Menschen dran. Keine Maschine, keine Standardsätze, keine Routine. Und es ist herrlich, wenn auf einmal schlichtweg die Neugier überwiegt. Zuerst die Neugier, wie etwas jetzt ohne Technik gehen soll. Dann  das Erstaunen, dass der andere offensichtlich trotzdem weiß, worum es geht. Die beruhigende Erkenntnis, dass alles trotzdem geregelt wird. Notiert wurde. Bearbeitet wird.  Beachtet wird.
Als nächstes das Vergessen des eigentlichen Anliegens. Es gerät völlig in den Hintergrund. Auch Zeit spielt keine Rolle mehr. Das Verabschieden wird verschoben. Auch von meiner Seite, denn ich konzentriere mich jetzt auf eines, statt wie sonst zeitgleich noch am PC am zweiten Monitor zu arbeiten.
Auf einmal kommen Fragen. Von welchem Ort aus wir eigentlich arbeiten. Wie denn das Wetter so sei. Ob das Musical ‚König der Löwen’ noch läuft, ob die Küche vom Atlantic Hotel besser geworden sei. Wie lange ich eigentlich schon in dieser Firma  arbeiten würde, ob ich jetzt immer ausschließlich für diesen Kunden zuständig wäre….

Drei Stunden später. Die Zeit ist verflogen, ich fühle mich wohler als sonst. Es kann gern so weitergehen.
Ein Kollege ist tatsächlich gegangen. Seine sehr burschikose Art war heute nicht so optimal. Empfehlungen am Telefon wie: &amp;quot;Ich kann jetzt hier gar nichts machen! Rufen Sie irgendwann nachher wieder an. Jetzt geht das nicht!“ halfen wenig zu beschwichtigen. Er ist allerdings wiedergekommen. Ein Papptablett  mit frischen Butterkuchen für alle tragend! In jedem steckt doch wirklich ein guter Kern! Ich klinke mich für fünf Minuten aus dem Telefon und genieße den lockeren und duftenden Teig!

Die Technikabteilung meldet sich zu Wort. Die Serverprobleme sind  behoben, man fährt jetzt das System wieder hoch. Ach Leute, ihr hättet euch gern Zeit lassen dürfen…. Was war das schön!

Mir hat es heute mal wieder deutlich gemacht, dass wir uns wirklich nicht zum Sklaven der Technik machen lassen dürfen. Viel öfter sollte es einen  ‚Absturz’ geben, damit wir das Menschliche nicht ganz vergessen.
Morgen muss ich Michael anrufen. Ich weiß jetzt nämlich den Vornamen unseres Kunden. Und Frau P. hat morgen Geburtstag!
Ich habe mich auch erkundigt: es gibt inzwischen einen anderen Chefkoch im Atlantic…

So, das alte Spiel geht weiter. Technik wiederbelebt. Wenn der Server allerdings dauerhaft durchhält, und es mir irgendwann nötig erscheint, werde ich – glaube ich – gelegentlich heimlich für ein Stündchen den Stecker rausziehen.</itunes:summary><enclosure url="http://goodnewstoday.de/wp-content/blogs.dir/1/files/52b658e1ee1dbe365e1d261e8f9f6d71.mp3" length="" type="audio/mpeg" />	</item>
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		<title>Manchmal kommt auch was zurück</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 12:49:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ExilKieler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auto/Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Gutes tun]]></category>
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		<!-- <description><![CDATA[	Auch wenn es nur die kleinen Dinge im Leben sind, mit denen man Mitmenschen in Lächeln ins Gesicht zaubern kann. Zum Beispiel habe ich mir angewöhnt, Parkscheine, auf denen noch mindestens eine halbe Stunde Parkzeit als Restguthaben vorhanden ist, einfach demjenigen durchs Autofenster weiter zu reichen, der in der Regel schon auf meinen Parkplatz wartet, [...]]]></description> -->
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Auch wenn es nur die kleinen Dinge im Leben sind, mit denen man Mitmenschen in Lächeln ins Gesicht zaubern kann. Zum Beispiel habe ich mir angewöhnt, Parkscheine, auf denen noch mindestens eine halbe Stunde Parkzeit als Restguthaben vorhanden ist, einfach demjenigen durchs Autofenster weiter zu reichen, der in der Regel schon auf meinen Parkplatz wartet, oder der auf dem Weg zum Parkscheinautomaten ist.<br />
Die meisten Leute wollen eh &#8220;nur mal schnell noch was besorgen&#8221; und freuen sich selbst über die gesparten Cents (ok, das gilt hier für Offenburg, in anderen Stätden können das auch schon mal Euros sein).</p>

	<p>Heute war ich mal der Glückliche, der mit über einer Stunde Parkzeit beschenkt wurde und der sich mit einem Lächeln bedanken konnte und ich dachte so bei mir,<br />
manchmal kommt auch was zurück.</p>

	<p>Die Menschen sollten viel mehr lächeln.</p><img src="http://goodnewstoday.de/?ak_action=api_record_view&id=878&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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	<itunes:author>ExilKieler</itunes:author><itunes:subtitle>Auch wenn es nur die kleinen Dinge im Leben sind, mit denen man Mitmenschen in Lächeln ins Gesicht zaubern kann. Zum Beispiel habe ich mir angewöhnt, Parkscheine, auf denen noch mindestens eine halbe Stunde Parkzeit als Restguthaben vorhanden ist, </itunes:subtitle><itunes:summary>Auch wenn es nur die kleinen Dinge im Leben sind, mit denen man Mitmenschen in Lächeln ins Gesicht zaubern kann. Zum Beispiel habe ich mir angewöhnt, Parkscheine, auf denen noch mindestens eine halbe Stunde Parkzeit als Restguthaben vorhanden ist, einfach demjenigen durchs Autofenster weiter zu reichen, der in der Regel schon auf meinen Parkplatz wartet, oder der auf dem Weg zum Parkscheinautomaten ist.
Die meisten Leute wollen eh &amp;quot;nur mal schnell noch was besorgen&amp;quot; und freuen sich selbst über die gesparten Cents (ok, das gilt hier für Offenburg, in anderen Stätden können das auch schon mal Euros sein).

Heute war ich mal der Glückliche, der mit über einer Stunde Parkzeit beschenkt wurde und der sich mit einem Lächeln bedanken konnte und ich dachte so bei mir,
manchmal kommt auch was zurück.

Die Menschen sollten viel mehr lächeln.</itunes:summary><enclosure url="http://goodnewstoday.de/wp-content/blogs.dir/1/files/fa8ea6cafea8a1516f6546b03db61504.mp3" length="" type="audio/mpeg" />	</item>
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		<title>Ich singe jetzt im Chor!!!</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 08:17:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>neeschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzerte/Kultur]]></category>
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		<category><![CDATA[Feierabend]]></category>
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		<category><![CDATA[Zauberhand]]></category>

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		<!-- <description><![CDATA[	Liebe Goodnewser,
stellt euch vor, neulich nach der Arbeit fahre ich statt wie gewohnt links herum einfach mal rechts die Straße entlang und komme nach kurzer Zeit an einer kleinen süßen Kirche vorbei und weil ich beschlossen hatte, Zeit zu haben und den Abend zu genießen, stelle ich mein Rad kurz auf den Fußweg und schaue [...]]]></description> -->
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Liebe Goodnewser,<br />
stellt euch vor, neulich nach der Arbeit fahre ich statt wie gewohnt links herum einfach mal rechts die Straße entlang und komme nach kurzer Zeit an einer kleinen süßen Kirche vorbei und weil ich beschlossen hatte, Zeit zu haben und den Abend zu genießen, stelle ich mein Rad kurz auf den Fußweg und schaue mal aufs Kirchengrundstück. Die Kirchentür stand offen, was ja selten geworden ist und ich denke: Guckst du mal rein und genießt ein bisschen die kühle Luft und schaust den Innenraum an. Als ich dann aber zwei Frauen sah, dachte ich mir &#8220;wahrscheinlich eine Gemeindegruppe o.ä. und bin umgedreht und wollte zu meinem Rad. Da sieht mich eine weitere Frau, die gerade kommt gehen und sagt: &#8220;schon wieder gehen? bleiben Sie doch&#8221; Ich frage. &#8220;Was findet denn hier heute statt?&#8221; und sie sagte es sei heute Abend Chorsingen und der Chorleiter komme auch gleich und ich könne gerne zusehen oder gleich mal mitsingen. Als der sehr nette und fröhliche Chorleiter kam, hieß er mich auch gleich willkommen und ich sang mit. Alle Teilnehmerinnen (wir waren mit dem Chorleiter und mir an dem Abend nur 7, auf der Chorliste sind 26) waren supernett und lustig und ich fühlte mich sofort zu Hause. Das Singen hat soooo viel Spaß gemacht, obwohl meine Stimme noch etwas ungeölt war und ich bin eine Woche später gleich wieder hin und morgen ist schon das dritte MAal und ich freue mich die ganze Woche darauf. Der Chorleiter ist nicht nur nett und lustig, sondern auch noch extra gut und Profi. Einige kommen sogar aus einem weit entfernten  Stadtteil, wo er früher den Chor geleitet hatte, um bei ihm zu singen. So wurde ich wie von Zauberhand geführt, in einem Moment als ich es &#8220;einfach mal habe fließen lassen&#8221; (Mein Bruder wird jetzt sicher schmunzeln).<br />
So kann es gehen, wenn man offen ist und so ist ein ganz lang gehegter Wunsch, den ich aber nie richtig verfolgt habe, doch wie ein Geschenk wahr geworden.</p><img src="http://goodnewstoday.de/?ak_action=api_record_view&id=877&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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	<itunes:author>neeschi</itunes:author><itunes:subtitle>Liebe Goodnewser,
stellt euch vor, neulich nach der Arbeit fahre ich statt wie gewohnt links herum einfach mal rechts die Straße entlang und komme nach kurzer Zeit an einer kleinen süßen Kirche vorbei und weil ich beschlossen hatte, Zeit zu haben</itunes:subtitle><itunes:summary>Liebe Goodnewser,
stellt euch vor, neulich nach der Arbeit fahre ich statt wie gewohnt links herum einfach mal rechts die Straße entlang und komme nach kurzer Zeit an einer kleinen süßen Kirche vorbei und weil ich beschlossen hatte, Zeit zu haben und den Abend zu genießen, stelle ich mein Rad kurz auf den Fußweg und schaue mal aufs Kirchengrundstück. Die Kirchentür stand offen, was ja selten geworden ist und ich denke: Guckst du mal rein und genießt ein bisschen die kühle Luft und schaust den Innenraum an. Als ich dann aber zwei Frauen sah, dachte ich mir &amp;quot;wahrscheinlich eine Gemeindegruppe o.ä. und bin umgedreht und wollte zu meinem Rad. Da sieht mich eine weitere Frau, die gerade kommt gehen und sagt: &amp;quot;schon wieder gehen? bleiben Sie doch&amp;quot; Ich frage. &amp;quot;Was findet denn hier heute statt?&amp;quot; und sie sagte es sei heute Abend Chorsingen und der Chorleiter komme auch gleich und ich könne gerne zusehen oder gleich mal mitsingen. Als der sehr nette und fröhliche Chorleiter kam, hieß er mich auch gleich willkommen und ich sang mit. Alle Teilnehmerinnen (wir waren mit dem Chorleiter und mir an dem Abend nur 7, auf der Chorliste sind 26) waren supernett und lustig und ich fühlte mich sofort zu Hause. Das Singen hat soooo viel Spaß gemacht, obwohl meine Stimme noch etwas ungeölt war und ich bin eine Woche später gleich wieder hin und morgen ist schon das dritte MAal und ich freue mich die ganze Woche darauf. Der Chorleiter ist nicht nur nett und lustig, sondern auch noch extra gut und Profi. Einige kommen sogar aus einem weit entfernten  Stadtteil, wo er früher den Chor geleitet hatte, um bei ihm zu singen. So wurde ich wie von Zauberhand geführt, in einem Moment als ich es &amp;quot;einfach mal habe fließen lassen&amp;quot; (Mein Bruder wird jetzt sicher schmunzeln).
So kann es gehen, wenn man offen ist und so ist ein ganz lang gehegter Wunsch, den ich aber nie richtig verfolgt habe, doch wie ein Geschenk wahr geworden.</itunes:summary><enclosure url="http://goodnewstoday.de/wp-content/blogs.dir/1/files/3d805aaf02e5bcb7ef105d2c258363f5.mp3" length="" type="audio/mpeg" />	</item>
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		<title>Schöne Momente</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 07:04:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>w_lena</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Momente]]></category>

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		<!-- <description><![CDATA[	&#8230;wenn das Autoradio plötzlich wieder stereo spielt!
&#8230;wenn man endlich mal wieder frische Petersilie im Laden erwischt!
&#8230;wenn man sich überlegt, was man damit alles machen kann!
&#8230;wenn man so gerne kocht und jemanden hat, der´s gerne isst!
&#8230;wenn er sagt, dass wir heute feiern müssen!
&#8230;wenn es einen Grund zu feiern gibt!
&#8230;wenn es nicht nur einen, sondern viele Gründe [...]]]></description> -->
			<content:encoded><![CDATA[	<p>&#8230;wenn das Autoradio plötzlich wieder stereo spielt!<br />
&#8230;wenn man endlich mal wieder frische Petersilie im Laden erwischt!<br />
&#8230;wenn man sich überlegt, was man damit alles machen kann!<br />
&#8230;wenn man so gerne kocht und jemanden hat, der´s gerne isst!<br />
&#8230;wenn er sagt, dass wir heute feiern müssen!<br />
&#8230;wenn es einen Grund zu feiern gibt!<br />
&#8230;wenn es nicht nur einen, sondern viele Gründe gibt!<br />
&#8230;wenn &#8220;wir selbst&#8221; als Grund zu feiern reicht!<br />
&#8230;wenn das Auto wieder wunderbar surrt und schnurrt!<br />
&#8230;wenn man ganz ohne Stau durchkommt!<br />
&#8230;wenn es ganz furchtbar regnet und man im Trockenen sitzt!<br />
&#8230;wenn man etwas machen darf, das einem Spaß macht und einen interessiert!<br />
&#8230;wenn man etwas so macht, wie man es selbst für richtig hält und weil man davon überzeugt ist!<br />
&#8230;wenn man dafür mit Anerkennung belohnt wird!<br />
&#8230;wenn man mit sich selbst zufrieden ist!<br />
&#8230;wenn man merkt, dass noch Zeit ist!<br />
&#8230;wenn man mal wieder zum Luft holen kommt!<br />
&#8230;wenn man die Ruhe genießen kann!<br />
&#8230;wenn man sich einfach nur von Herzen freut!<br />
&#8230;wenn sich jemand mit einem freut!<br />
&#8230;wenn man sich freut, dass sich jemand mit einem freut!<br />
&#8230;wenn man weiß, dass das so richtig ist!<br />
&#8230;wenn man merkt, dass er sehr richtig ist!<br />
&#8230;wenn man sich auf die Zukunft freut!<br />
&#8230;wenn man die Zukunft kaum erwarten kann!<br />
&#8230;wenn man noch nicht weiß wohin es geht, aber mit wem!<br />
&#8230;wenn einem so viele schöne Dinge einfallen!<br />
&#8230;.wenn man schöne Momente fühlen kann!<br />
&#8230;und wenn man sie  genießt.</p><img src="http://goodnewstoday.de/?ak_action=api_record_view&id=876&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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	<itunes:author>w_lena</itunes:author><itunes:subtitle>...wenn das Autoradio plötzlich wieder stereo spielt!
...wenn man endlich mal wieder frische Petersilie im Laden erwischt!
...wenn man sich überlegt, was man damit alles machen kann!
...wenn man so gerne kocht und jemanden hat, der´s gerne isst</itunes:subtitle><itunes:summary>...wenn das Autoradio plötzlich wieder stereo spielt!
...wenn man endlich mal wieder frische Petersilie im Laden erwischt!
...wenn man sich überlegt, was man damit alles machen kann!
...wenn man so gerne kocht und jemanden hat, der´s gerne isst!
...wenn er sagt, dass wir heute feiern müssen!
...wenn es einen Grund zu feiern gibt!
...wenn es nicht nur einen, sondern viele Gründe gibt!
...wenn &amp;quot;wir selbst&amp;quot; als Grund zu feiern reicht!
...wenn das Auto wieder wunderbar surrt und schnurrt!
...wenn man ganz ohne Stau durchkommt!
...wenn es ganz furchtbar regnet und man im Trockenen sitzt!
...wenn man etwas machen darf, das einem Spaß macht und einen interessiert!
...wenn man etwas so macht, wie man es selbst für richtig hält und weil man davon überzeugt ist!
...wenn man dafür mit Anerkennung belohnt wird!
...wenn man mit sich selbst zufrieden ist!
...wenn man merkt, dass noch Zeit ist!
...wenn man mal wieder zum Luft holen kommt!
...wenn man die Ruhe genießen kann!
...wenn man sich einfach nur von Herzen freut!
...wenn sich jemand mit einem freut!
...wenn man sich freut, dass sich jemand mit einem freut!
...wenn man weiß, dass das so richtig ist!
...wenn man merkt, dass er sehr richtig ist!
...wenn man sich auf die Zukunft freut!
...wenn man die Zukunft kaum erwarten kann!
...wenn man noch nicht weiß wohin es geht, aber mit wem!
...wenn einem so viele schöne Dinge einfallen!
....wenn man schöne Momente fühlen kann!
...und wenn man sie  genießt.</itunes:summary>	</item>
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		<title>Biene Maja ist da&#8230;oder ein langgeträumter Wunsch geht in Erfüllung</title>
		<link>http://goodnewstoday.de/gute_nachrichten/2010/07/27/biene-maja-ist-da-oder-ein-langgetraumter-wunsch-geht-in-erfullung/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 06:08:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>azandy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auto/Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Motorrad]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>

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		<!-- <description><![CDATA[	Es ist schön, wenn man noch Träume hat, aber der Knaller ist, wenn einer dieser Träume in Erfüllung geht!
So ist es meinem Mann passiert: nach fast 30 Jahren hat er sich ein eigenes Motorrad gekauft!
Immer wieder wurde dieser Wunsch aufgeschoben, erst war es die Ausbildung, der Job, die Familie, die Kinder, das Haus&#8230;Aber nun steht [...]]]></description> -->
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Es ist schön, wenn man noch Träume hat, aber der Knaller ist, wenn einer dieser Träume in Erfüllung geht!<br />
So ist es meinem Mann passiert: nach fast 30 Jahren hat er sich ein eigenes Motorrad gekauft!<br />
Immer wieder wurde dieser Wunsch aufgeschoben, erst war es die Ausbildung, der Job, die Familie, die Kinder, das Haus&#8230;Aber nun steht seine Biene Maja (so hat er die Maschine liebevoll getauft) in der Garage.<br />
Und heute ist nun die 1. Spritztour geplant. Ich sehe es in seinen Augen, er ist ganz aufgeregt und kribbelig, aber natürlich gibt er es nicht zu!<br />
Er dreht den Zündschlüssel von dem Motorrad und Biene Maja summt und brummt, was für ein geiles Geräusch für jeden Motorrad-Fan!<br />
Jetzt ist er unterwegs, ganz alleine, und wenn er wieder in die Garage fährt, werde ich meinen &#8220;Willi&#8221; und seine Biene Maja mit einem Bier begrüßen <img src='http://goodnewstoday.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p><img src="http://goodnewstoday.de/?ak_action=api_record_view&id=875&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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	<itunes:author>azandy</itunes:author><itunes:subtitle>Es ist schön, wenn man noch Träume hat, aber der Knaller ist, wenn einer dieser Träume in Erfüllung geht!
So ist es meinem Mann passiert: nach fast 30 Jahren hat er sich ein eigenes Motorrad gekauft!
Immer wieder wurde dieser Wunsch aufgeschobe</itunes:subtitle><itunes:summary>Es ist schön, wenn man noch Träume hat, aber der Knaller ist, wenn einer dieser Träume in Erfüllung geht!
So ist es meinem Mann passiert: nach fast 30 Jahren hat er sich ein eigenes Motorrad gekauft!
Immer wieder wurde dieser Wunsch aufgeschoben, erst war es die Ausbildung, der Job, die Familie, die Kinder, das Haus...Aber nun steht seine Biene Maja (so hat er die Maschine liebevoll getauft) in der Garage.
Und heute ist nun die 1. Spritztour geplant. Ich sehe es in seinen Augen, er ist ganz aufgeregt und kribbelig, aber natürlich gibt er es nicht zu!
Er dreht den Zündschlüssel von dem Motorrad und Biene Maja summt und brummt, was für ein geiles Geräusch für jeden Motorrad-Fan!
Jetzt ist er unterwegs, ganz alleine, und wenn er wieder in die Garage fährt, werde ich meinen &amp;quot;Willi&amp;quot; und seine Biene Maja mit einem Bier begrüßen :-)</itunes:summary>	</item>
		<item>
		<title>Die Elemente, zwei Kerle und ein Boot</title>
		<link>http://goodnewstoday.de/gute_nachrichten/2010/07/26/die-elemente-zwei-kerle-und-ein-boot/</link>
		<comments>http://goodnewstoday.de/gute_nachrichten/2010/07/26/die-elemente-zwei-kerle-und-ein-boot/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 08:03:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BayselCompound</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Baysel Compound]]></category>
		<category><![CDATA[Elemente]]></category>
		<category><![CDATA[Freundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kampf]]></category>
		<category><![CDATA[Kerle]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Segeln]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteile]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Wind]]></category>

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		<!-- <description><![CDATA[	Männer. Wenn man jedem Vorurteil über Männer so folgen würde, wie man den Anweisungen eines Navigationssystems mit altem Kartenmaterial folgt, ohne nicht mehr wirklich nach rechts oder links zu schauen, dann &#8230; tja &#8230; sucht es Euch aus &#8230; man könnte an ein Ziel gelangen &#8230; oder auch nicht &#8230; man könnte vielleicht die Männer [...]]]></description> -->
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Männer. Wenn man jedem Vorurteil über Männer so folgen würde, wie man den Anweisungen eines Navigationssystems mit altem Kartenmaterial folgt, ohne nicht mehr wirklich nach rechts oder links zu schauen, dann &#8230; tja &#8230; sucht es Euch aus &#8230; man könnte an ein Ziel gelangen &#8230; oder auch nicht &#8230; man könnte vielleicht die Männer zumindest etwas verstehen &#8230; vielleicht eben auch nicht.</p>

	<p>Man sagt der Männerwelt nach, dass sie Wesen der wenigen Grunzlaute sind. Man sagt Männern nach, dass sie &#8230; ach &#8230; ich will Euch Eure Vorurteile nicht weiter vorgeben &#8230; nein &#8230; ich will Euch heute einen Blick auf ein Wochenende geben.</p>

	<p>Frei, Urlaub, Sommerpause! Ich habe in der vergangenen Woche den Stapel, der sich auf meinem Schreibtisch getürmt hatte so gut wie abgearbeitet. Mit dem Gedanken: &#8220;Die Götter meinten es gut mit mir!&#8221; habe ich am Samstagmorgen die Reise nach Bremen zu einem meiner besten Kumpel angetreten. Er ist stolzer Besitzer eines Segelbootes, dass nicht so dekadent ist, wie man meinen möchte und er auch nicht des Bonzenmuttis liebster Sohn ist. Er findet Segeln gut, hat sie die Kohle zusammengespart und sich seinen Traum erfüllt. Und so ein Boot ist lange nicht so teuer wie eine gummibereifte Kasperbude, die durch massives Tieferlegen jeder Bandscheibe einzeln seine Existenz bescheinigt und durch Rundumverspoilerung jede Verkehrskontrolle zur Odyssee werden lässt.</p>

	<p>Ich bin also auf meiner Reise gen Norden, die trotz jeder Ankündigung staufrei verlief &#8230; 13 Bundesländer haben Ferien &#8230; warum sollte da auch Verkehr auf der Auobahn sein?! Und: Mit jedem Meter, den ich der Hansestadt näher kam, zog es sich weiter zu &#8230; und wurde windiger! Ein breites Grinsen machte sich in meinem Gesicht breit, denn man wird es kaum glauben: Wenn man zum Segeln will, ist Wind eine echte Bereicherung!</p>

	<p>Treffpunkt Hafen. 17 Grad. Wind. Viel Wind. Müsste man wieder Vorurteile heranziehen, um das Wetter zu beschreiben, müsste ich eine Frau in dicken Wollsocken, eingemurmelt in eine Flauschdecke und mit einem heißen Kakao beschreiben &#8230; aber ich will ja vom Segeln erzählen. Also just ein paar Windfeste Klamotten übergezogen und rauf auf das Boot &#8230; alles klar machen zum auslaufen!</p>

	<p>Wenn zwei Kerle ein Boot klar machen, Handgriffe sitzen, Fragen präzise gestellt werden und ebenso präzise beantwortet werden, wenn man Antworten geben und annehmen kann, ohne zu viel Gesamtgeschichte zu fragen oder unaufgefordert zum Besten zu geben, dann fühlen sich zwei Kerle wohl. Beide wissen, was sie wollen &#8211; nämlich Segeln. Ein Ziel. Arbeit, die vorher geleistet werden muss. Erahnen, was der andere nun braucht und das Ende der richtigen Leine im richtigen Moment anreichen. Hand-in-Hand-arbeiten nicht im Sinne von Händchenhalten, sondern im Sinne vom perfektem Zusammenspiel.</p>

	<p>Alles klar zum Auslaufen! &#8230; Stegleinen los &#8230; ablegen &#8230; Leinen verstauen &#8230; unter Motor mit der Auslaufzigarette aus dem Hafen &#8230; Wind &#8230; viel Wind &#8230; Wellen &#8230; die Götter meinen es gut mit uns!</p>

	<p>Mit dem Wind im Rücken und auflaufendem Wasser dann unter Segel gemütlich stromaufwärts. Zeit sich auszutauschen. Ein ersten freundschaftliches Abklopfen: &#8220;Alles klar?&#8221; &#8230; &#8220;Wie geht´s?&#8221; &#8230; &#8220;Was machen Deine Projekte?&#8221; &#8230; Noch keine detaillierteren Informationen, sondern nur ein erster Überblick. Dann kurz hören, was andere so machen, die wir gemeinsam kennen und auch die eine oder Lästerlichkeit.</p>

	<p>&#8220;Weit genug, oder wollen wir noch etwas weiter rauf?&#8221; &#8230; ein Abschätzen, wie fit wir sind &#8230; ein gegenseitiger Blick, der jedem genau sagt, wie weit Kraft und Motivation reicht &#8230; der gemeinsame Beschluss: Wir sind zum Segeln hier und nicht nur dazu, die Segel kurz zu lüften. Also: Weiter rauf!</p>

	<p>Wer sich mit Segeln nicht im geringsten auskennt, dem sei hier ein kurzer Überblick gewährt: Mit dem Wind im Rücken und auflaufendem Wasser ist Segeln ein Spaziergang. Es ist etwa so anstrengend, wie sich morgens die Zähne zu putzen. Anstrengend ist dann die Fahrt gegen den Wind, denn genau gegen den Wind kann man nicht segeln. Daher muss man gegen den Wind &#8220;kreuzen&#8221;, was eigentlich nichts anderes ist, als ein Zick-Zack-Kurs gegen den Wind, wobei das Boot in einer Schräglage fährt, die gerne auch mal mehr als 45° Neigung hat. Jedes Mal, wenn man die Fahrtrichtung dabei ändert muss das vordere Segel auf die andere Seite gezogen werden, dabei richtet das Boot sich auf und wechselt dann in die Schräglage auf die andere Seite. Um nicht &#8220;umzukippen&#8221; hängt man sich auf und auch mal über den Rand des Bootes. Oft segelt man erst gegen den Wind, um dann einfacher zurück zum Ausgangspunkt mit dem Wind zu fahren. Das hat den Vorteil, dass wenn die Kräfte nachlassen, oder man schlicht keine Lust mehr hat, man ganz bequem zurück in den Hafen kann. Segelt man erst mit dem Wind und muss zurück &#8220;kreuzen&#8221; &#8230; dann muss man durchhalten &#8230; ob man will oder nicht.</p>

	<p>Nachdem wir uns auf die Distanz des Tages geeinigt hatten, rauchten wir unser letzte Zigarette für die nächsten 4 Stunden und machten uns auf, gegen die Elemente Wind und Wasser anzutreten &#8230; zwei verbündete Kerle gegen zwei verbündeten Elemente &#8230; die Gewissheit, dass klar ist, wer diesen Wettstreit gewinnen wird &#8230; und nur der Preis, wie viel Kraft es kosten wird, es nun auszuhandeln gilt.</p>

	<p>Wende! Der Wind macht sofort klar, dass er nicht zum Spaßen von der See hinauf ins Land zog und warf das Boot in eine Neigung von gerne 60°. Unerschrocken nahmen wir diese Herausforderung auf und hatten ein breites Grinsen im Gesicht, als eine Welle nach der nächsten gegen den Bug schlug und dem Boot versuchte weis zu machen, es wäre das Pferd bei einem Rodeo. Nach zwei Wenden waren wir eingespielt. Nun gilt es alle Kräfte zu mobilisieren und wie in einem perfekten Schweizer Uhrwerk die Leinen zu lösen und zu ziehen &#8230; dabei den Kopf im richtigen Moment unten zu behalten, weil der Baum vom Hauptsegel umschlägt &#8230; um dann die richtige Position einzunehmen, um dem sich neigenden Boot ein Gegengewicht zu liefern &#8230;</p>

	<p>Mal geht man richtig hart an den Wind &#8230; mal etwas lockerer, was immer noch eine Neigung von 35° bedeutet &#8230; mal packt man bei der Leine des anderen an, weil man merkt, dass die Kräfte sich eine kurze Auszeit nehmen &#8230; und ständig das Wissen: Ich fighte hier nicht allein! Wir sind ein Team! Wir sind eine Crew! Ich kann mich auf den anderen verlassen!</p>

	<p>4 Stunden und die Elemente waren geschlagen. Zwei erfolgreiche Helden laufen wieder im Hafen ein. Müde &#8211; aber zufrieden. Das Boot wird wieder fest gemacht. Noch immer sitzen die Handgriffe, weil man genau weiß, der andere ist genau so müde, wie man selbst. Siegreich setzt man den Fuß auf den Steg und geht ein Stück aufrechter ins Bootshaus. Durst. Das Alster schmeckt besser, wenn man es sich verdient hat.</p>

	<p>Nachdem wir uns wieder daran gewöhnt haben, dass die Welt an sich doch nicht schaukelt haben wir den Hafen verlassen, haben uns etwas frisch gemacht und haben den gemütlichen Teil des Abends eingeläutet &#8211; unsere kleine Siegesfeier im Kampf gegen die Elemente. Entspannt haben wir uns über alles unterhalten und nun auch die Zeit und Muse für die Details, was wir erlebt haben und was uns Kummer und Sorgen macht, seit dem wir das letzte Mal zusammen gesessen haben.</p>

	<p>Am Anfang sprach ich über Vorurteile. Nun: Männer. Wir sind bereit über alles zu reden. Wir müssen nur das Gefühl haben, dass unser Gegenüber am gleichen Strang zieht, wie man selbst. Wir müssen das Gefühl haben, dass wir unserem Gegenüber blind vertrauen können. Wir wollen nicht, dass man uns Dinge abnimmt, sondern wollen das Gefühl haben, dass jemand hinter uns steht und bereit ist, am gleichen Strick zu ziehen. Manche Kämpfe führen wir gerne, denn wir wollen nicht nur hören, dass wir etwas können, sondern wir wollen es wissen.</p>

	<p>Nun bilde man sich aus einem Vorurteil ein Urteil.</p><img src="http://goodnewstoday.de/?ak_action=api_record_view&id=873&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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	<itunes:author>BayselCompound</itunes:author><itunes:subtitle>Männer. Wenn man jedem Vorurteil über Männer so folgen würde, wie man den Anweisungen eines Navigationssystems mit altem Kartenmaterial folgt, ohne nicht mehr wirklich nach rechts oder links zu schauen, dann ... tja ... sucht es Euch aus ... man </itunes:subtitle><itunes:summary>Männer. Wenn man jedem Vorurteil über Männer so folgen würde, wie man den Anweisungen eines Navigationssystems mit altem Kartenmaterial folgt, ohne nicht mehr wirklich nach rechts oder links zu schauen, dann ... tja ... sucht es Euch aus ... man könnte an ein Ziel gelangen ... oder auch nicht ... man könnte vielleicht die Männer zumindest etwas verstehen ... vielleicht eben auch nicht.

Man sagt der Männerwelt nach, dass sie Wesen der wenigen Grunzlaute sind. Man sagt Männern nach, dass sie ... ach ... ich will Euch Eure Vorurteile nicht weiter vorgeben ... nein ... ich will Euch heute einen Blick auf ein Wochenende geben.

Frei, Urlaub, Sommerpause! Ich habe in der vergangenen Woche den Stapel, der sich auf meinem Schreibtisch getürmt hatte so gut wie abgearbeitet. Mit dem Gedanken: &amp;quot;Die Götter meinten es gut mit mir!&amp;quot; habe ich am Samstagmorgen die Reise nach Bremen zu einem meiner besten Kumpel angetreten. Er ist stolzer Besitzer eines Segelbootes, dass nicht so dekadent ist, wie man meinen möchte und er auch nicht des Bonzenmuttis liebster Sohn ist. Er findet Segeln gut, hat sie die Kohle zusammengespart und sich seinen Traum erfüllt. Und so ein Boot ist lange nicht so teuer wie eine gummibereifte Kasperbude, die durch massives Tieferlegen jeder Bandscheibe einzeln seine Existenz bescheinigt und durch Rundumverspoilerung jede Verkehrskontrolle zur Odyssee werden lässt.

Ich bin also auf meiner Reise gen Norden, die trotz jeder Ankündigung staufrei verlief ... 13 Bundesländer haben Ferien ... warum sollte da auch Verkehr auf der Auobahn sein?! Und: Mit jedem Meter, den ich der Hansestadt näher kam, zog es sich weiter zu ... und wurde windiger! Ein breites Grinsen machte sich in meinem Gesicht breit, denn man wird es kaum glauben: Wenn man zum Segeln will, ist Wind eine echte Bereicherung!

Treffpunkt Hafen. 17 Grad. Wind. Viel Wind. Müsste man wieder Vorurteile heranziehen, um das Wetter zu beschreiben, müsste ich eine Frau in dicken Wollsocken, eingemurmelt in eine Flauschdecke und mit einem heißen Kakao beschreiben ... aber ich will ja vom Segeln erzählen. Also just ein paar Windfeste Klamotten übergezogen und rauf auf das Boot ... alles klar machen zum auslaufen!

Wenn zwei Kerle ein Boot klar machen, Handgriffe sitzen, Fragen präzise gestellt werden und ebenso präzise beantwortet werden, wenn man Antworten geben und annehmen kann, ohne zu viel Gesamtgeschichte zu fragen oder unaufgefordert zum Besten zu geben, dann fühlen sich zwei Kerle wohl. Beide wissen, was sie wollen - nämlich Segeln. Ein Ziel. Arbeit, die vorher geleistet werden muss. Erahnen, was der andere nun braucht und das Ende der richtigen Leine im richtigen Moment anreichen. Hand-in-Hand-arbeiten nicht im Sinne von Händchenhalten, sondern im Sinne vom perfektem Zusammenspiel.

Alles klar zum Auslaufen! ... Stegleinen los ... ablegen ... Leinen verstauen ... unter Motor mit der Auslaufzigarette aus dem Hafen ... Wind ... viel Wind ... Wellen ... die Götter meinen es gut mit uns!

Mit dem Wind im Rücken und auflaufendem Wasser dann unter Segel gemütlich stromaufwärts. Zeit sich auszutauschen. Ein ersten freundschaftliches Abklopfen: &amp;quot;Alles klar?&amp;quot; ... &amp;quot;Wie geht´s?&amp;quot; ... &amp;quot;Was machen Deine Projekte?&amp;quot; ... Noch keine detaillierteren Informationen, sondern nur ein erster Überblick. Dann kurz hören, was andere so machen, die wir gemeinsam kennen und auch die eine oder Lästerlichkeit.

&amp;quot;Weit genug, oder wollen wir noch etwas weiter rauf?&amp;quot; ... ein Abschätzen, wie fit wir sind ... ein gegenseitiger Blick, der jedem genau sagt, wie weit Kraft und Motivation reicht ... der gemeinsame Beschluss: Wir sind zum Segeln hier und nicht nur dazu, die Segel kurz zu lüften. Also: Weiter rauf!

Wer sich mit Segeln nicht im geringsten auskennt, dem sei hier ein kurzer Überblick gewährt: Mit dem Wind im Rücken und auflaufendem Wasser ist Segeln ein Spaziergang. Es ist etwa so anstrengend, wie sich morgens die Zähne zu putzen. Anstrengend ist dann die Fahrt gegen den Wind, denn genau gegen den Wind kann man nicht segeln. Daher muss man gegen den Wind &amp;quot;kreuzen&amp;quot;, was eigentlich nichts anderes ist, als ein Zick-Zack-Kurs gegen den Wind, wobei das Boot in einer Schräglage fährt, die gerne auch mal mehr als 45° Neigung hat. Jedes Mal, wenn man die Fahrtrichtung dabei ändert muss das vordere Segel auf die andere Seite gezogen werden, dabei richtet das Boot sich auf und wechselt dann in die Schräglage auf die andere Seite. Um nicht &amp;quot;umzukippen&amp;quot; hängt man sich auf und auch mal über den Rand des Bootes. Oft segelt man erst gegen den Wind, um dann einfacher zurück zum Ausgangspunkt mit dem Wind zu fahren. Das hat den Vorteil, dass wenn die Kräfte nachlassen, oder man schlicht keine Lust mehr hat, man ganz bequem zurück in den Hafen kann. Segelt man erst mit dem Wind und muss zurück &amp;quot;kreuzen&amp;quot; ... dann muss man durchhalten ... ob man will oder nicht.

Nachdem wir uns auf die Distanz des Tages geeinigt hatten, rauchten wir unser letzte Zigarette für die nächsten 4 Stunden und machten uns auf, gegen die Elemente Wind und Wasser anzutreten ... zwei verbündete Kerle gegen zwei verbündeten Elemente ... die Gewissheit, dass klar ist, wer diesen Wettstreit gewinnen wird ... und nur der Preis, wie viel Kraft es kosten wird, es nun auszuhandeln gilt.

Wende! Der Wind macht sofort klar, dass er nicht zum Spaßen von der See hinauf ins Land zog und warf das Boot in eine Neigung von gerne 60°. Unerschrocken nahmen wir diese Herausforderung auf und hatten ein breites Grinsen im Gesicht, als eine Welle nach der nächsten gegen den Bug schlug und dem Boot versuchte weis zu machen, es wäre das Pferd bei einem Rodeo. Nach zwei Wenden waren wir eingespielt. Nun gilt es alle Kräfte zu mobilisieren und wie in einem perfekten Schweizer Uhrwerk die Leinen zu lösen und zu ziehen ... dabei den Kopf im richtigen Moment unten zu behalten, weil der Baum vom Hauptsegel umschlägt ... um dann die richtige Position einzunehmen, um dem sich neigenden Boot ein Gegengewicht zu liefern ...

Mal geht man richtig hart an den Wind ... mal etwas lockerer, was immer noch eine Neigung von 35° bedeutet ... mal packt man bei der Leine des anderen an, weil man merkt, dass die Kräfte sich eine kurze Auszeit nehmen ... und ständig das Wissen: Ich fighte hier nicht allein! Wir sind ein Team! Wir sind eine Crew! Ich kann mich auf den anderen verlassen!

4 Stunden und die Elemente waren geschlagen. Zwei erfolgreiche Helden laufen wieder im Hafen ein. Müde - aber zufrieden. Das Boot wird wieder fest gemacht. Noch immer sitzen die Handgriffe, weil man genau weiß, der andere ist genau so müde, wie man selbst. Siegreich setzt man den Fuß auf den Steg und geht ein Stück aufrechter ins Bootshaus. Durst. Das Alster schmeckt besser, wenn man es sich verdient hat.

Nachdem wir uns wieder daran gewöhnt haben, dass die Welt an sich doch nicht schaukelt haben wir den Hafen verlassen, haben uns etwas frisch gemacht und haben den gemütlichen Teil des Abends eingeläutet - unsere kleine Siegesfeier im Kampf gegen die Elemente. Entspannt haben wir uns über alles unterhalten und nun auch die Zeit und Muse für die Details, was wir erlebt haben und was uns Kummer und Sorgen macht, seit dem wir das letzte Mal zusammen gesessen haben.

Am Anfang sprach ich über Vorurteile. Nun: Männer. Wir sind bereit über alles zu reden. Wir müssen nur das Gefühl haben, dass unser Gegenüber am gleichen Strang zieht, wie man selbst. Wir müssen das Gefühl haben, dass wir unserem Gegenüber blind vertrauen können. Wir wollen nicht, dass man uns Dinge abnimmt, sondern wollen das Gefühl haben, dass jemand hinter uns steht und bereit ist, am gleichen Strick zu ziehen. Manche Kämpfe führen wir gerne, denn wir wollen nicht nur hören, dass wir etwas können, sondern wir wollen es wissen.

Nun bilde man sich aus einem Vorurteil ein Urteil.</itunes:summary><enclosure url="http://goodnewstoday.de/wp-content/blogs.dir/1/files/cc6d33b31b0ddee090f0f1dcb6e723dc.mp3" length="" type="audio/mpeg" />	</item>
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		<title>Is Wrangler okay?</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 15:22:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gecko6366</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urlaub/Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Autoverleih]]></category>
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		<category><![CDATA[Glück]]></category>
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		<!-- <description><![CDATA[	Sex würde sich hier wohl jeder verkneifen. Es sei denn, mit gegenseitig zugehaltenen Mündern oder die Köpfe tief unter Kissen vergraben. Die Geräusche aus den umliegenden Räumen, selbst von jenseits des Flurs, drangen in unser kleines Hotelzimmer, als wären dazwischen statt Wänden nur Tücher gespannt. Sich am eigenen Rauschen verschluckend, gurgelte ein Klo, Schritte tapsten [...]]]></description> -->
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Sex würde sich hier wohl jeder verkneifen. Es sei denn, mit gegenseitig zugehaltenen Mündern oder die Köpfe tief unter Kissen vergraben. Die Geräusche aus den umliegenden Räumen, selbst von jenseits des Flurs, drangen in unser kleines Hotelzimmer, als wären dazwischen statt Wänden nur Tücher gespannt. Sich am eigenen Rauschen verschluckend, gurgelte ein Klo, Schritte tapsten auf blanken Fliesen, ein Vorhang wurde mehrmals auf und wieder zugezogen.<br />
Ich räkelte mich genüsslich unter meinem Laken und versuchte, aus dem Halbdunkel des Zimmers heraus das Wetter vor der Terrassentür zu deuten. Die Stellung der Lamellen ließ nur erkennen, dass der Morgen bereits über der Insel heraufzog.<br />
Ob Hotte gegenüber in seinem Bett noch schlief, war nicht zu erkennen. Sein Kopf steckte unter dem weißen Baumwolltuch, während die Füße am anderen Ende ein Stück über die Bettkante hinausragten.<br />
Das Knarren der Metalljalousie klang wie die lautmalerische Ergänzung zu meinem Räkeln vor ein paar Sekunden. Ich musste die Augen zukneifen, als die Tür aufschwang. Die Sonne grüßte drei fingerbreit über die gegenüberliegenden Dächer.<br />
Guten Morgen, Mallorca!</p>

	<p>Hotte kratzte sich am Kopf. „Und nun?“<br />
Ich überlegte. Die nette Dame an der Rezeption hatte unser Anliegen ablehnen müssen. Einen Mietwagen, klar, den konnten wir bekommen. Aber eben nicht zu den Konditionen eines Dreitagepaketes, wenn wir ihn nicht auch an drei aufeinanderfolgenden Tagen nutzten. So sehr wollten wir uns bei unserer Vorausplanung für die eine Woche Urlaub aber nicht einschränken lassen. Wetterabhängig wollten wir entweder mit dem Auto die Insel erkunden, oder den Tag am Pool oder Strand verbringen. Sie hatte nach telefonischer Rückfrage beim Vermieter die schmalen Schultern unter dem Einheitshemd des Personals gezuckt. Nichts zu machen. Was blieb uns anderes übrig, als uns erst mal zu bedanken?<br />
Was uns unserer Sache so sicher machte: Vor vier Jahren hatte es auch geklappt. So, wie wir wollten.<br />
Die Straße vor dem Hotel hinunter wehte Staub, als wollte er den hitzigen Atem des Asphalts verschleiern, der sich in dem schwarzen Belag gestaut hatte. Ich spürte unter dem Shirt kleine Tropfen den Rücken hinab rinnen, trotz Dusche vor nicht einmal einer Stunde und sicher nicht nur wegen der beiden Tassen Cafe con latte zum Frühstück.<br />
„Irgendwo war doch da gestern Abend eine Reklametafel“, kramte ich laut in meinen Erinnerungen und versuchte dem skeptischen Blick meines jahrzehntelangen Freundes mit Zuversicht zu begegnen.<br />
Er hob die Achseln, und da er auch keinen besseren Plan hatte im Moment, folgten wir der Trasse in die Innenstadt auf dem gleichen Weg, den wir gestern Abend nach dem kleinen Jazzkonzert gekommen waren. Bei jedem Schritt schien etwas mehr von diesem warmen Gelee der Luft um uns herum an Armen und Gesicht kleben zu bleiben.</p>

	<p>Die Verleihfirma von vor vier Jahren war verschwunden. Mehrmals hatten wir tags zuvor die Straßen abgesucht, bis wir einsehen mussten, dass sich doch einige Dinge geändert hatten. Entgegen dem Begrüßungsversprechen der Señora, bei der wir eingecheckt hatten.<br />
Vielsprachige Grüppchen schoben sich durch die Straßen in Richtung der Badebuchten, um den Tag mit seinem Versprechen, dass es heiß werden würde, beim Wort zu nehmen. Der Himmel war poliertes Blau, so dicht, dass man das Gefühl hatte, man könnte sich hochrecken und hineingreifen. Ein Hosenscheißer mit gewindeltem Entenpopöchen konnte es nicht erwarten, zur Cala Gran, Cala Esmeralda oder Cala Ferrara zu gelangen. Prompt verhaspelte er sich mit den kurzen Beinchen und schlug der Länge nach hin. Sirenenartiges Geheul erschütterte den Morgen, während die Mutter zu tun hatte, ihn zu beruhigen. Keine Ahnung, ob sie ihm in ihrer Sprache auch eine derartige Weisheit verkündete, wie sie mir aus der Kindheit in Erinnerung ist: „Bis du heiratest, ist alles wieder gut!“<br />
An der nächsten Kreuzung hielten wir an und drehten uns einmal im Kreis. Der eine links-, der andere rechts herum. Wir spürten mehr, als dass wir es wussten, gestern Abend waren wir nicht so weit vom Hotel entfernt gewesen. Plötzlich packte mich Hotte am Arm und nickte in Richtung einer schmalen Seitenstraße. Kein Bürgersteig, nur auf einer Seite Häuserfronten, auf der anderen Hintereingänge, Garageneinfahrten und umzäunte Mülltonnen. Aber da stand es: Rent a car!</p>

	<p>Das Ladengeschäft hatte weder Fenster noch Türen. Durch die zehn Meter breite, offene Front zur Straße trat man direkt in den nur unwesentlich kühleren Raum.<br />
„Hello, good morning!“<br />
Ihre blondierten Haare schimmerten wie heller Honig, sie war knapp über Eins sechzig, und unter der Schminke war zu erkennen, dass sie zehn, zwölf Jahre früher keine Schminke nötig gehabt hatte. Das blaue Nickituch, mit Cowboyknoten unter dem weiß schimmernden Kragen zusammengebunden, schien ihren dezenten Duft zu untermalen. Fruchtig leicht wehte es herüber, wie ein unerwarteter Luftzug über Kornblumen. Bedauern lag in ihren braunen Augen, als sie uns erklärte, dass es nur in Englisch ginge mit der Verständigung. Wir nickten, unser Schulenglisch sollte reichen, wie bisher immer.<br />
Das Problem war, dass auch hier eine Buchung nicht zu unserer Vorstellung möglich schien. Wenn im Vertrag drei Tage drin stehen, dann nur drei Tage am Stück. Ganz klar, dass bei Anmietung für einzelne Tage der Einzelpreis berechnet würde. Hotte und ich machten allem Anschein nach ein ziemlich unglückliches, zumindest aber bedeppertes Gesicht. Wir wollten drei Tage fahren, aber eben nicht von Dienstag bis einschließlich Donnerstag. Einen Besuch in Palma hatten wir uns zum Beispiel für Freitag oder Samstag vorgenommen.<br />
Wir sahen uns fragend an. So oft wir auch den gleichen Gedanken haben nach der langen Zeit, oder sich die gleiche Lösung dem einen im selben Moment präsentiert wie dem anderen- Hat einer keine Antwort, hat sie der andere, zumeist, auch erst mal nicht parat.<br />
Die Spanierin auf der anderen Seite des Schreibtisches mischte sich zurückhaltend in unsere Überlegungen ein. Sie bot an, für heute den Normalpreis zu nehmen und dann, wenn wir mit dem Vertrag am nächsten oder übernächsten Tag wiederkämen, wollte sie es so hinbiegen, dass insgesamt gesehen der Paketpreis herauskäme.<br />
Hotte nickte zustimmend. Doch ich zwirbelte an meinem Unterlippenbärtchen und gab zu bedenken, dass diese Option ja nicht einmal die Taube auf dem Dach war. Da von dieser Vereinbarung in dem Vertrag nichts drinstehen würde, hatten wir nichts, worauf wir uns berufen konnten. Hotte zuckte einmal mehr die Schultern und lehnte sich auf dem Stuhl zurück, der altersgerecht knarrte. Mir war klar, dass er auf meine Entscheidung wartete.<br />
Die Rehaugen der Angestellten wanderten gespannt zwischen uns hin und her, was immer sie verstanden haben mochte, konnten nur Bruchstücke sein.<br />
Schließlich nickte ich und sagte: „Okay!“ Was irgendwie so klang wie, was soll’s.<br />
Sie begann einen Vertrag auf Durchschlagpapier auszufüllen. Hotte, der den Chauffeur geben würde für diesen Tag, zückte den Führerschein. Für Minuten waren die beiden damit beschäftigt, die entsprechenden Angaben in die dafür vorgesehenen Zeilen des Formulars zu bekommen. Ich hörte nur halb hin.<br />
An den Wänden des offenen Büros hingen selbst fotografierte Bilder der Wagen, die hier vermietet wurden. Sahen alle wie frisch vom Band aus. Mich beschlich die Frage, wie alt die Bilder sein mochten. Der Kleinwagen, wie wir ihn haben wollten, war  in knalligem Rot abgelichtet. Cool. Und völlig ausreichend, wenn er auf den Steigungen des Gebirges nicht schwächelte. Wichtig waren Klimaanlage und CD-Player, schließlich hatte  ich extra ein paar Scheiben mit „unserer“ Musik aus Deutschland eingeflogen. So ein Jeep wäre natürlich auch schön, aber viel zu teuer.<br />
Als die Mallorcina den Vertrag auf der Tischplatte zu uns herumdrehte, sah ich, dass sie statt der knappen sechzig Euro immerhin nur glatte fünfzig eingetragen hatte. Okay, mit dem anderen Teil unseres Deals konnte es dann wohl auch was werden.<br />
Hotte und sie gingen noch einmal alles durch, bevor er unterschrieb. Ein anderer Angestellter kam herein, legte ihr einen Autoschlüssel mit funkelndem Anhänger auf den Tisch. Sie schaute ungläubig auf. Ein paar Sätze Spanisch oder Katalanisch flogen hin und her. Sie griff nach dem Schlüssel, zuckte die Schulter, grinste und kam mit Hotte und dem Papierkram zu Ende.<br />
Kaum aus dem Laden getreten, hauchte die Wärme mir ins Gesicht. Unfassbar, dass es sich in der knappen halben Stunde in dem Autoverleih so stark weiter aufgeheizt hatte. Ich freute mich auf die Klimaanlage gleich im Auto. Mit sonnenblitzenden Scheiben ächzte ein Reisebus um die Ecke, der Busfahrer kurbelte am Lenkrad, um sein Gefährt um den schmalen Abzweig zu bugsieren.<br />
Die Straße hinunter parkten Autos wie auf Schnur gefädelt. Nur so einen kleinen Swift konnte ich nirgends entdecken, weder in diesem knalligen Rot, noch in einer anderen Farbe.<br />
Wir liefen ein Stück und ich hoffte, dass es nicht allzu weit sein würde. Neben einem Geschoß aus metallicblauem Blech und mit fetten Reifen blieb sie stehen und hielt Hotte den Schlüssel hin.<br />
„Is Wrangler okay?“ fragte sie, und ihr Grinsen war diesmal über das ganze Gesicht ausgebreitet.<br />
Hotte und ich sahen uns an, keiner brauchte etwas zu sagen, schon saßen wir im Wagen.<br />
Die Dame winkte uns noch ein „Have fun!“ zu, dann flüchtete sie aus der Sonne.<br />
Okay. Keine Klimaanlage, kein CD-Player. Egal. Der Jeep war halboffen und er war cool! Wie ein kilometerhungriges Raubtier röhrte der Motor auf, Hotte legte den Gang ein, und ab ging es!</p>

	<p><a href="http://www.ch-scheinhardt.de/">Die Homepage des Autors</a></p><img src="http://goodnewstoday.de/?ak_action=api_record_view&id=872&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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Ich räkelte mich genüsslich unter meinem Laken und versuchte, aus dem Halbdunkel des Zimmers heraus das Wetter vor der Terrassentür zu deuten. Die Stellung der Lamellen ließ nur erkennen, dass der Morgen bereits über der Insel heraufzog.
Ob Hotte gegenüber in seinem Bett noch schlief, war nicht zu erkennen. Sein Kopf steckte unter dem weißen Baumwolltuch, während die Füße am anderen Ende ein Stück über die Bettkante hinausragten.
Das Knarren der Metalljalousie klang wie die lautmalerische Ergänzung zu meinem Räkeln vor ein paar Sekunden. Ich musste die Augen zukneifen, als die Tür aufschwang. Die Sonne grüßte drei fingerbreit über die gegenüberliegenden Dächer.
Guten Morgen, Mallorca!

Hotte kratzte sich am Kopf. „Und nun?“
Ich überlegte. Die nette Dame an der Rezeption hatte unser Anliegen ablehnen müssen. Einen Mietwagen, klar, den konnten wir bekommen. Aber eben nicht zu den Konditionen eines Dreitagepaketes, wenn wir ihn nicht auch an drei aufeinanderfolgenden Tagen nutzten. So sehr wollten wir uns bei unserer Vorausplanung für die eine Woche Urlaub aber nicht einschränken lassen. Wetterabhängig wollten wir entweder mit dem Auto die Insel erkunden, oder den Tag am Pool oder Strand verbringen. Sie hatte nach telefonischer Rückfrage beim Vermieter die schmalen Schultern unter dem Einheitshemd des Personals gezuckt. Nichts zu machen. Was blieb uns anderes übrig, als uns erst mal zu bedanken?
Was uns unserer Sache so sicher machte: Vor vier Jahren hatte es auch geklappt. So, wie wir wollten.
Die Straße vor dem Hotel hinunter wehte Staub, als wollte er den hitzigen Atem des Asphalts verschleiern, der sich in dem schwarzen Belag gestaut hatte. Ich spürte unter dem Shirt kleine Tropfen den Rücken hinab rinnen, trotz Dusche vor nicht einmal einer Stunde und sicher nicht nur wegen der beiden Tassen Cafe con latte zum Frühstück.
„Irgendwo war doch da gestern Abend eine Reklametafel“, kramte ich laut in meinen Erinnerungen und versuchte dem skeptischen Blick meines jahrzehntelangen Freundes mit Zuversicht zu begegnen.
Er hob die Achseln, und da er auch keinen besseren Plan hatte im Moment, folgten wir der Trasse in die Innenstadt auf dem gleichen Weg, den wir gestern Abend nach dem kleinen Jazzkonzert gekommen waren. Bei jedem Schritt schien etwas mehr von diesem warmen Gelee der Luft um uns herum an Armen und Gesicht kleben zu bleiben.

Die Verleihfirma von vor vier Jahren war verschwunden. Mehrmals hatten wir tags zuvor die Straßen abgesucht, bis wir einsehen mussten, dass sich doch einige Dinge geändert hatten. Entgegen dem Begrüßungsversprechen der Señora, bei der wir eingecheckt hatten.
Vielsprachige Grüppchen schoben sich durch die Straßen in Richtung der Badebuchten, um den Tag mit seinem Versprechen, dass es heiß werden würde, beim Wort zu nehmen. Der Himmel war poliertes Blau, so dicht, dass man das Gefühl hatte, man könnte sich hochrecken und hineingreifen. Ein Hosenscheißer mit gewindeltem Entenpopöchen konnte es nicht erwarten, zur Cala Gran, Cala Esmeralda oder Cala Ferrara zu gelangen. Prompt verhaspelte er sich mit den kurzen Beinchen und schlug der Länge nach hin. Sirenenartiges Geheul erschütterte den Morgen, während die Mutter zu tun hatte, ihn zu beruhigen. Keine Ahnung, ob sie ihm in ihrer Sprache auch eine derartige Weisheit verkündete, wie sie mir aus der Kindheit in Erinnerung ist: „Bis du heiratest, ist alles wieder gut!“
An der nächsten Kreuzung hielten wir an und drehten uns einmal im Kreis. Der eine links-, der andere rechts herum. Wir spürten mehr, als dass wir es wussten, gestern Abend waren wir nicht so weit vom Hotel entfernt gewesen. Plötzlich packte mich Hotte am Arm und nickte in Richtung einer schmalen Seitenstraße. Kein Bürgersteig, nur auf einer Seite Häuserfronten, auf der anderen Hintereingänge, Garageneinfahrten und umzäunte Mülltonnen. Aber da stand es: Rent a car!

Das Ladengeschäft hatte weder Fenster noch Türen. Durch die zehn Meter breite, offene Front zur Straße trat man direkt in den nur unwesentlich kühleren Raum.
„Hello, good morning!“
Ihre blondierten Haare schimmerten wie heller Honig, sie war knapp über Eins sechzig, und unter der Schminke war zu erkennen, dass sie zehn, zwölf Jahre früher keine Schminke nötig gehabt hatte. Das blaue Nickituch, mit Cowboyknoten unter dem weiß schimmernden Kragen zusammengebunden, schien ihren dezenten Duft zu untermalen. Fruchtig leicht wehte es herüber, wie ein unerwarteter Luftzug über Kornblumen. Bedauern lag in ihren braunen Augen, als sie uns erklärte, dass es nur in Englisch ginge mit der Verständigung. Wir nickten, unser Schulenglisch sollte reichen, wie bisher immer.
Das Problem war, dass auch hier eine Buchung nicht zu unserer Vorstellung möglich schien. Wenn im Vertrag drei Tage drin stehen, dann nur drei Tage am Stück. Ganz klar, dass bei Anmietung für einzelne Tage der Einzelpreis berechnet würde. Hotte und ich machten allem Anschein nach ein ziemlich unglückliches, zumindest aber bedeppertes Gesicht. Wir wollten drei Tage fahren, aber eben nicht von Dienstag bis einschließlich Donnerstag. Einen Besuch in Palma hatten wir uns zum Beispiel für Freitag oder Samstag vorgenommen.
Wir sahen uns fragend an. So oft wir auch den gleichen Gedanken haben nach der langen Zeit, oder sich die gleiche Lösung dem einen im selben Moment präsentiert wie dem anderen- Hat einer keine Antwort, hat sie der andere, zumeist, auch erst mal nicht parat.
Die Spanierin auf der anderen Seite des Schreibtisches mischte sich zurückhaltend in unsere Überlegungen ein. Sie bot an, für heute den Normalpreis zu nehmen und dann, wenn wir mit dem Vertrag am nächsten oder übernächsten Tag wiederkämen, wollte sie es so hinbiegen, dass insgesamt gesehen der Paketpreis herauskäme.
Hotte nickte zustimmend. Doch ich zwirbelte an meinem Unterlippenbärtchen und gab zu bedenken, dass diese Option ja nicht einmal die Taube auf dem Dach war. Da von dieser Vereinbarung in dem Vertrag nichts drinstehen würde, hatten wir nichts, worauf wir uns berufen konnten. Hotte zuckte einmal mehr die Schultern und lehnte sich auf dem Stuhl zurück, der altersgerecht knarrte. Mir war klar, dass er auf meine Entscheidung wartete.
Die Rehaugen der Angestellten wanderten gespannt zwischen uns hin und her, was immer sie verstanden haben mochte, konnten nur Bruchstücke sein.
Schließlich nickte ich und sagte: „Okay!“ Was irgendwie so klang wie, was soll’s.
Sie begann einen Vertrag auf Durchschlagpapier auszufüllen. Hotte, der den Chauffeur geben würde für diesen Tag, zückte den Führerschein. Für Minuten waren die beiden damit beschäftigt, die entsprechenden Angaben in die dafür vorgesehenen Zeilen des Formulars zu bekommen. Ich hörte nur halb hin.
An den Wänden des offenen Büros hingen selbst fotografierte Bilder der Wagen, die hier vermietet wurden. Sahen alle wie frisch vom Band aus. Mich beschlich die Frage, wie alt die Bilder sein mochten. Der Kleinwagen, wie wir ihn haben wollten, war  in knalligem Rot abgelichtet. Cool. Und völlig ausreichend, wenn er auf den Steigungen des Gebirges nicht schwächelte. Wichtig waren Klimaanlage und CD-Player, schließlich hatte  ich extra ein paar Scheiben mit „unserer“ Musik aus Deutschland eingeflogen. So ein Jeep wäre natürlich auch schön, aber viel zu teuer.
Als die Mallorcina den Vertrag auf der Tischplatte zu uns herumdrehte, sah ich, dass sie statt der knappen sechzig Euro immerhin nur glatte fünfzig eingetragen hatte. Okay, mit dem anderen Teil unseres Deals konnte es dann wohl auch was werden.
Hotte und sie gingen noch einmal alles durch, bevor er unterschrieb. Ein anderer Angestellter kam herein, legte ihr einen Autoschlüssel mit funkelndem Anhänger auf den Tisch. Sie schaute ungläubig auf. Ein paar Sätze Spanisch oder Katalanisch flogen hin und her. Sie griff nach dem Schlüssel, zuckte die Schulter, grinste und kam mit Hotte und dem Papierkram zu Ende.
Kaum aus dem Laden getreten, hauchte die Wärme mir ins Gesicht. Unfassbar, dass es sich in der knappen halben Stunde in dem Autoverleih so stark weiter aufgeheizt hatte. Ich freute mich auf die Klimaanlage gleich im Auto. Mit sonnenblitzenden Scheiben ächzte ein Reisebus um die Ecke, der Busfahrer kurbelte am Lenkrad, um sein Gefährt um den schmalen Abzweig zu bugsieren.
Die Straße hinunter parkten Autos wie auf Schnur gefädelt. Nur so einen kleinen Swift konnte ich nirgends entdecken, weder in diesem knalligen Rot, noch in einer anderen Farbe.
Wir liefen ein Stück und ich hoffte, dass es nicht allzu weit sein würde. Neben einem Geschoß aus metallicblauem Blech und mit fetten Reifen blieb sie stehen und hielt Hotte den Schlüssel hin.
„Is Wrangler okay?“ fragte sie, und ihr Grinsen war diesmal über das ganze Gesicht ausgebreitet.
Hotte und ich sahen uns an, keiner brauchte etwas zu sagen, schon saßen wir im Wagen.
Die Dame winkte uns noch ein „Have fun!“ zu, dann flüchtete sie aus der Sonne.
Okay. Keine Klimaanlage, kein CD-Player. Egal. Der Jeep war halboffen und er war cool! Wie ein kilometerhungriges Raubtier röhrte der Motor auf, Hotte legte den Gang ein, und ab ging es!

&amp;quot;Die Homepage des Autors&amp;quot;:http://www.ch-scheinhardt.de/</itunes:summary><enclosure url="http://goodnewstoday.de/wp-content/blogs.dir/1/files/f4be0463b7daa39554c9e97dee132363.mp3" length="" type="audio/mpeg" />	</item>
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		<title>Mein Mann, die Ostsee und mal &#8220;Pipi machen müssen&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 11:09:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kobold</dc:creator>
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		<!-- <description><![CDATA[	Es trug sich vergangenen Sommer zu. Mein Liebster und ich verbrachten einen tollen Tag an der Ostsee. Wir hatten einen schönen Strandkorb, relativ gut gekühlte Getränke und nur ca. 20 Meter zum kühlen Nass.

	Liegt man so einen ganzen Tag am Strand kann man gut beobachten, in welchem Rhythmus die Menschen ins Wasser gehen, zumal wenn [...]]]></description> -->
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Es trug sich vergangenen Sommer zu. Mein Liebster und ich verbrachten einen tollen Tag an der Ostsee. Wir hatten einen schönen Strandkorb, relativ gut gekühlte Getränke und nur ca. 20 Meter zum kühlen Nass.</p>

	<p>Liegt man so einen ganzen Tag am Strand kann man gut beobachten, in welchem Rhythmus die Menschen ins Wasser gehen, zumal wenn sie zuvor diverse Getränke zu sich genommen haben. Ihr wisst was ich meine <img src='http://goodnewstoday.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>

	<p>Wir gingen ins Wasser, plantschten und schwammen ein wenig umher. Ich wollte gerade den beschwerlichen Rückweg aus dem Wasser antreten, als ich sah, dass mein Mann stehen blieb. Um ihn herum tobende, lachende und wild herumplanschende Menschen. Nur er stand ganz still, die Zeit schien anzuhalten und plötzlich sah ich in sein Gesicht&#8230;.</p>

	<p>ein entspannter Ausdruck machte sich breit.</p>

	<p>Ich liebe ihn trotzdem <img src='http://goodnewstoday.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p><img src="http://goodnewstoday.de/?ak_action=api_record_view&id=870&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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	<itunes:author>Kobold</itunes:author><itunes:subtitle>Es trug sich vergangenen Sommer zu. Mein Liebster und ich verbrachten einen tollen Tag an der Ostsee. Wir hatten einen schönen Strandkorb, relativ gut gekühlte Getränke und nur ca. 20 Meter zum kühlen Nass.

Liegt man so einen ganzen Tag am Str</itunes:subtitle><itunes:summary>Es trug sich vergangenen Sommer zu. Mein Liebster und ich verbrachten einen tollen Tag an der Ostsee. Wir hatten einen schönen Strandkorb, relativ gut gekühlte Getränke und nur ca. 20 Meter zum kühlen Nass.

Liegt man so einen ganzen Tag am Strand kann man gut beobachten, in welchem Rhythmus die Menschen ins Wasser gehen, zumal wenn sie zuvor diverse Getränke zu sich genommen haben. Ihr wisst was ich meine :D

Wir gingen ins Wasser, plantschten und schwammen ein wenig umher. Ich wollte gerade den beschwerlichen Rückweg aus dem Wasser antreten, als ich sah, dass mein Mann stehen blieb. Um ihn herum tobende, lachende und wild herumplanschende Menschen. Nur er stand ganz still, die Zeit schien anzuhalten und plötzlich sah ich in sein Gesicht....

ein entspannter Ausdruck machte sich breit.

Ich liebe ihn trotzdem :D</itunes:summary>	</item>
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		<title>Tür auf &#8211; Tür zu &#8211; Tür weg</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 07:54:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elterndrachen</dc:creator>
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		<!-- <description><![CDATA[	Konsequenz ist toll! Ich bin toll! Mein Selbstbewusstsein ist gerettet!

	Gestern noch dachte ich, den zickigen Anfällen meiner Tochter hilflos ausgeliefert zu sein, heute bin ich diesen Rucksack los  

	Kennt Ihr das? Man versucht, nachdrücklich seine Form von Höflichkeit an die &#8216;kindliche Seele&#8217; zu bringen und es antwortet ein rigides &#8220;NEIN!&#8221;? Ehrlich gesagt kotzt mich [...]]]></description> -->
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Konsequenz ist toll! Ich bin toll! Mein Selbstbewusstsein ist gerettet!</p>

	<p>Gestern noch dachte ich, den zickigen Anfällen meiner Tochter hilflos ausgeliefert zu sein, heute bin ich diesen Rucksack los <img src='http://goodnewstoday.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>

	<p>Kennt Ihr das? Man versucht, nachdrücklich seine Form von Höflichkeit an die &#8216;kindliche Seele&#8217; zu bringen und es antwortet ein rigides &#8220;<span class="caps">NEIN</span>!&#8221;? Ehrlich gesagt kotzt mich das an&#8230;sorry..aber die Wortwahl musste mal sein. Ihr könnt Euch ja ein <strong>pieps</strong> denken oder einfach Euch kurz bekreuzigen&#8230;ihr habt die freie Auswahl.</p>

	<p>&#8220;Versuchen Sie, Ihrem Kind in ruhigem, sachlichen Ton zu erklären, warum Sie sich nicht anschreien lassen möchten. Sagen Sie ihrer  Tochter, das mache sie sehr traurig und sie möchten freundlich angesprochen werden. Sie werden sehen, es trägt alsbald Früchte und ihre Tochter wird verstehen, was sie meinen und früher oder später das unangemessene Verhalten einstellen!&#8221;</p>

	<p>Lasst Euch eines sagen&#8230;. <span class="caps">DAS</span> funktioniert nur im Lehrbuch und <span class="caps">DAS</span> kann nur jemandem als funktionierend einfallen, der keine Kinder hat aber ein Psychologie-Diplom in der Tasche und Motivationskurse mit Anzugträgern absolviert. <span class="caps">DAS</span> <span class="caps">IST</span> <span class="caps">SCHWACHSINN</span>!</p>

	<p>So, jetzt kommen wir zum emotionalen Teil </p>

	<p>Meine rosarote Tochter neigt dazu, im Rahmen ihrer normalen Entwicklung versteht sich, ja ja schon klar, alles im grünen Bereich <span class="caps">ABER</span> zumindest nervenaufreibend und inflationär, rumzuschreien, wenn sich einen Fussel auf Ihrer Decke befindet, Löcher im Bettlaken sind oder sonstige gefährliche, verschlingende dunkle Dinge in Stoffen und in der Welt vor sich gehen, die sie nicht versteht. Kurzum: sie ist eine &#8220;Monk&#8221; <img src='http://goodnewstoday.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>

	<p>Sämtliche Erläuterungen, dass Fussel und Löcher <span class="caps">KEINE</span> kleinen Mädchen angreifen, essen oder gar gefangen nehmen und zum stopfen zwingen, verhallen ungehört in ihrem Gezicke, Gezeter, Gemotze und zuguterletzt im TÜRENSCHMEISSEN. Bleibt nur kurz zu erwähnen, dass es sich &#8211; dank findigen Wohnungsexpertinnen (nennen wir sie Tine Wattler) &#8211; um eine GLAStür handelt.</p>

	<p>Nach mühsamen Erläuterungen in Richtung: G L A S &#8211; zerbrechlich! &#8211; Türen schmeissen kann Tür kaputt machen!!! wenig Erfolg zeigten, war es nun soweit, andere nervenschonende Massnahmen zu ergreifen.</p>

	<p>Kurz: die Tür wurde ausgehängt &#8211; grosses Geschrei auf Kinderseite &#8211; Entlastung der Versicherung auf Elternseite und nach zwei Tagen &#8216;offener&#8217; Verhältnisse &#8211; oh Wunder &#8211; die Tür hat wieder eine Klinke, die Tochter kann sie bedienen und trotz Fussel-Phobie ihren Ärger kindgerecht und familienschonend im geschlossenen, eigenen Zimmer ausgiebig zelebrieren.</p>

	<p>Danke liebe Glaserei meines Vertrauens, dass unsere Glastür diese schäbige Behandlung gut überstanden hat. Sie solle nun in Ruhe ihren Lebensabend geniessen!!</p><img src="http://goodnewstoday.de/?ak_action=api_record_view&id=868&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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	<itunes:author>Elterndrachen</itunes:author><itunes:subtitle>Konsequenz ist toll! Ich bin toll! Mein Selbstbewusstsein ist gerettet!

Gestern noch dachte ich, den zickigen Anfällen meiner Tochter hilflos ausgeliefert zu sein, heute bin ich diesen Rucksack los :-)

Kennt Ihr das? Man versucht, nachdrückli</itunes:subtitle><itunes:summary>Konsequenz ist toll! Ich bin toll! Mein Selbstbewusstsein ist gerettet!

Gestern noch dachte ich, den zickigen Anfällen meiner Tochter hilflos ausgeliefert zu sein, heute bin ich diesen Rucksack los :-)

Kennt Ihr das? Man versucht, nachdrücklich seine Form von Höflichkeit an die &amp;#039;kindliche Seele&amp;#039; zu bringen und es antwortet ein rigides &amp;quot;NEIN!&amp;quot;? Ehrlich gesagt kotzt mich das an...sorry..aber die Wortwahl musste mal sein. Ihr könnt Euch ja ein *pieps* denken oder einfach Euch kurz bekreuzigen...ihr habt die freie Auswahl.

&amp;quot;Versuchen Sie, Ihrem Kind in ruhigem, sachlichen Ton zu erklären, warum Sie sich nicht anschreien lassen möchten. Sagen Sie ihrer  Tochter, das mache sie sehr traurig und sie möchten freundlich angesprochen werden. Sie werden sehen, es trägt alsbald Früchte und ihre Tochter wird verstehen, was sie meinen und früher oder später das unangemessene Verhalten einstellen!&amp;quot;

Lasst Euch eines sagen.... DAS funktioniert nur im Lehrbuch und DAS kann nur jemandem als funktionierend einfallen, der keine Kinder hat aber ein Psychologie-Diplom in der Tasche und Motivationskurse mit Anzugträgern absolviert. DAS IST SCHWACHSINN!

So, jetzt kommen wir zum emotionalen Teil 

Meine rosarote Tochter neigt dazu, im Rahmen ihrer normalen Entwicklung versteht sich, ja ja schon klar, alles im grünen Bereich ABER zumindest nervenaufreibend und inflationär, rumzuschreien, wenn sich einen Fussel auf Ihrer Decke befindet, Löcher im Bettlaken sind oder sonstige gefährliche, verschlingende dunkle Dinge in Stoffen und in der Welt vor sich gehen, die sie nicht versteht. Kurzum: sie ist eine &amp;quot;Monk&amp;quot; :-)

Sämtliche Erläuterungen, dass Fussel und Löcher KEINE kleinen Mädchen angreifen, essen oder gar gefangen nehmen und zum stopfen zwingen, verhallen ungehört in ihrem Gezicke, Gezeter, Gemotze und zuguterletzt im TÜRENSCHMEISSEN. Bleibt nur kurz zu erwähnen, dass es sich - dank findigen Wohnungsexpertinnen (nennen wir sie Tine Wattler) - um eine GLAStür handelt.

Nach mühsamen Erläuterungen in Richtung: G L A S - zerbrechlich! - Türen schmeissen kann Tür kaputt machen!!! wenig Erfolg zeigten, war es nun soweit, andere nervenschonende Massnahmen zu ergreifen.

Kurz: die Tür wurde ausgehängt - grosses Geschrei auf Kinderseite - Entlastung der Versicherung auf Elternseite und nach zwei Tagen &amp;#039;offener&amp;#039; Verhältnisse - oh Wunder - die Tür hat wieder eine Klinke, die Tochter kann sie bedienen und trotz Fussel-Phobie ihren Ärger kindgerecht und familienschonend im geschlossenen, eigenen Zimmer ausgiebig zelebrieren.

Danke liebe Glaserei meines Vertrauens, dass unsere Glastür diese schäbige Behandlung gut überstanden hat. Sie solle nun in Ruhe ihren Lebensabend geniessen!!</itunes:summary>	</item>
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		<title>Richtig heiß&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 05:34:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gundel_Gaukeley</dc:creator>
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		<!-- <description><![CDATA[	&#8230;präsentiert sich der Sommer in diesem Jahr. Endlich mal wieder ein Sommer wie bei Rudi Carell, wenn ich auch auf die Riesenquallen am Strand gerne verzichte. Der heißeste Juli seit langem, steht heute in der Zeitung. Die beste Gelegenheit, endlich mal die lange Autofahrt (immehin 10 Minuten) zum schönsten Strand der Stadt in Angriff zu [...]]]></description> -->
			<content:encoded><![CDATA[	<p>&#8230;präsentiert sich der Sommer in diesem Jahr. Endlich mal wieder ein Sommer wie bei Rudi Carell, wenn ich auch auf die Riesenquallen am Strand gerne verzichte. Der heißeste Juli seit langem, steht heute in der Zeitung. Die beste Gelegenheit, endlich mal die lange Autofahrt (immehin 10 Minuten) zum schönsten Strand der Stadt in Angriff zu nehmen und bewaffnet mit Sonnen­creme, genug zu trinken, Strand­spiel­zeug und Sohnemann Wassers­leben unsicher zu machen.</p>

	<p>Der Strand ist zwar be-, aber nicht übervölkert, und ein Platz zum Burgenbau (mit  Wasser­ver­sorgung!) direkt am Wasser ist schnell gefunden. Mein Buch hätte ich gar nicht einzupacken brauchen, denn der Lütte braucht natürlich tat­kräftige Unterstützung beim Bau der Wasserkanäle und übernimmt dankenswerterweise die Ober­auf­sicht, während ich nur buddeln muss. Wir be­schließen aller­dings bald, ins Wasser zu gehen, und die Ostsee ist einfach nur herrlich. Das Wasser ist ganz klar und wärmer als im heimischen Pool, kleine feine Wellen, insgesamt nur 3-4 (harmlose) Quallen, und es geht ewig weit flach rein, so dass auch die Kinder voller Begeisterung herumtoben können.</p>

	<p>Der Aufenthalt im Wasser verzögert sich dadurch, dass wir aber auch wirklich jede Muschel aufsammeln müs­sen, die wir finden, und in Er­mangel­ung eines Eimers muss ich die dann als hohen Turm gestapelt an den Strand tragen.</p>

	<p>Das Spiel &#8220;Burg buddeln &#8211; ins Wasser gehen &#8211; Muscheln sammeln&#8221; wiederholt sich noch einige Male, bis wir be­schließen, noch mit einem Umweg über die Eis­bude den Heim­weg an­zu­treten. Es war ein wunder­­­schöner Aus­flug, den wir in den Ferien bestimmt noch oft wieder­holen werden, und heute bin ich dann auch ein bisschen damit versöhnt, am Rande der Erd­scheibe zu wohnen.</p><img src="http://goodnewstoday.de/?ak_action=api_record_view&id=867&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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	<itunes:author>Gundel_Gaukeley</itunes:author><itunes:subtitle>...präsentiert sich der Sommer in diesem Jahr. Endlich mal wieder ein Sommer wie bei Rudi Carell, wenn ich auch auf die Riesenquallen am Strand gerne verzichte. Der heißeste Juli seit langem, steht heute in der Zeitung. Die beste Gelegenheit, endli</itunes:subtitle><itunes:summary>...präsentiert sich der Sommer in diesem Jahr. Endlich mal wieder ein Sommer wie bei Rudi Carell, wenn ich auch auf die Riesenquallen am Strand gerne verzichte. Der heißeste Juli seit langem, steht heute in der Zeitung. Die beste Gelegenheit, endlich mal die lange Autofahrt (immehin 10 Minuten) zum schönsten Strand der Stadt in Angriff zu nehmen und bewaffnet mit Sonnen­creme, genug zu trinken, Strand­spiel­zeug und Sohnemann Wassers­leben unsicher zu machen.

Der Strand ist zwar be-, aber nicht übervölkert, und ein Platz zum Burgenbau (mit  Wasser­ver­sorgung!) direkt am Wasser ist schnell gefunden. Mein Buch hätte ich gar nicht einzupacken brauchen, denn der Lütte braucht natürlich tat­kräftige Unterstützung beim Bau der Wasserkanäle und übernimmt dankenswerterweise die Ober­auf­sicht, während ich nur buddeln muss. Wir be­schließen aller­dings bald, ins Wasser zu gehen, und die Ostsee ist einfach nur herrlich. Das Wasser ist ganz klar und wärmer als im heimischen Pool, kleine feine Wellen, insgesamt nur 3-4 (harmlose) Quallen, und es geht ewig weit flach rein, so dass auch die Kinder voller Begeisterung herumtoben können.

Der Aufenthalt im Wasser verzögert sich dadurch, dass wir aber auch wirklich jede Muschel aufsammeln müs­sen, die wir finden, und in Er­mangel­ung eines Eimers muss ich die dann als hohen Turm gestapelt an den Strand tragen.

Das Spiel &amp;quot;Burg buddeln - ins Wasser gehen - Muscheln sammeln&amp;quot; wiederholt sich noch einige Male, bis wir be­schließen, noch mit einem Umweg über die Eis­bude den Heim­weg an­zu­treten. Es war ein wunder­­­schöner Aus­flug, den wir in den Ferien bestimmt noch oft wieder­holen werden, und heute bin ich dann auch ein bisschen damit versöhnt, am Rande der Erd­scheibe zu wohnen.</itunes:summary><enclosure url="http://goodnewstoday.de/wp-content/blogs.dir/1/files/e5bdca333b6f0ba90cdb63a6652f97b1.mp3" length="" type="audio/mpeg" />	</item>
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		<title>Schuhe</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 09:57:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BayselCompound</dc:creator>
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		<!-- <description><![CDATA[	Schuhe kaufen ist so eine Sache. &#8220;Klar!&#8221; würde jeder sagen, der an das klischeehafte der unergründlichen Welt der Weiblichkeit glaubt. Nun &#8211; ich bin weder weiblich, noch ein großer Anhänger von Klischees. Ich will einfach nur neue Schuhe, die bequem sind und mit denen man als Mitte30er nicht wirkt, als ob man übermorgen seinen Rentenantrag [...]]]></description> -->
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Schuhe kaufen ist so eine Sache. &#8220;Klar!&#8221; würde jeder sagen, der an das klischeehafte der unergründlichen Welt der Weiblichkeit glaubt. Nun &#8211; ich bin weder weiblich, noch ein großer Anhänger von Klischees. Ich will einfach nur neue Schuhe, die bequem sind und mit denen man als Mitte30er nicht wirkt, als ob man übermorgen seinen Rentenantrag abgibt, aber auch nicht vorgestern zum ersten Mal heimlich geraucht hat. Einfach ein Paar schicke Schuhe.</p>

	<p>Meine Shopping-Bemühungen der letzten Tage zu diesem Thema sind kläglich gescheitert. Schuhe gab es viele. Aber: Zu teuer, nicht meine Größe oder-aber vom Look´n´Like eines verlängerten Stützstrumpfes. &#8220;Nienicht aufgeben!&#8221; &#8211; das ist die Devise, mit der ich dann meinen heutigen Feldzug in die nächsten Schuhgeschäfte gemacht habe! Als ausgewiesener Shoppingmuffel habe ich zuerst einen kleinen Boxenstopp beim Bäcker meines Vertrauens gemacht. Man muss sich ja mit irgendetwas im Vorfeld belohnen, dass man diesen Kampf auf´s Neue aufnimmt.</p>

	<p>Die Wahl fiel auf einen Nuss-Nougat-Croissant. Nebenbei habe ich noch einen Blick auf die täglich meinungsBILDene Zeitung geworfen, die in großen Buchstaben, die heutige Hiobsbotschaft verkündet. Ja, da wartet man doch dringend auf das Sommerloch, wo endlich wieder des Kaisers neue Kleider als total Hip angepreist werden und nun auch als Volksbadehose verkauft werden.</p>

	<p>Pfff &#8230; also hochbegeistert, wie ich bin, steuere ich den ersten Laden an, den ich mir für heute ausgeschaut habe, und erwarte schlicht nichts. Irgendwann gibt man die Hoffnung eben auf.</p>

	<p>Aaaaber &#8230; und jetzt kriege ich die Kurve zu der guten Neuigkeit des Tages: Unglaublich! Sensationell! Ein Schuh in Größe 46! Nix mit Oma-und-Opa-Style und man siehe und staune: Runtergesetzt auf 40 Euro! Bevor die Schuhverkäuferin sich an meine Fersen heften konnte, mir mit einem scheinheiligen &#8220;Guten Tag! Kann ich ihnen helfen?&#8221; auf die Nerven geht, weil sie die Antwort nicht ab kann, habe ich den Schuh anprobiert, ihn für gut befunden, mich mit ihm angefreundet und bin zur Kasse spaziert.</p>

	<p>Wenn man ein Shoppingmuffel mit einem dünnen Nervenkostüm ist, dann ist dieser Kauf einer der schönsten Momente. Es geht. Es geht auch unkompliziert. Ein Kauf, der kein Kompromiss ist.</p>

	<p>Verdammt, ich bin jetzt sowas von zufrieden!</p><img src="http://goodnewstoday.de/?ak_action=api_record_view&id=865&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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	<itunes:author>BayselCompound</itunes:author><itunes:subtitle>Schuhe kaufen ist so eine Sache. &amp;quot;Klar!&amp;quot; würde jeder sagen, der an das klischeehafte der unergründlichen Welt der Weiblichkeit glaubt. Nun - ich bin weder weiblich, noch ein großer Anhänger von Klischees. Ich will einfach nur neue Schuhe, die beq</itunes:subtitle><itunes:summary>Schuhe kaufen ist so eine Sache. &amp;quot;Klar!&amp;quot; würde jeder sagen, der an das klischeehafte der unergründlichen Welt der Weiblichkeit glaubt. Nun - ich bin weder weiblich, noch ein großer Anhänger von Klischees. Ich will einfach nur neue Schuhe, die bequem sind und mit denen man als Mitte30er nicht wirkt, als ob man übermorgen seinen Rentenantrag abgibt, aber auch nicht vorgestern zum ersten Mal heimlich geraucht hat. Einfach ein Paar schicke Schuhe.

Meine Shopping-Bemühungen der letzten Tage zu diesem Thema sind kläglich gescheitert. Schuhe gab es viele. Aber: Zu teuer, nicht meine Größe oder-aber vom Look´n´Like eines verlängerten Stützstrumpfes. &amp;quot;Nienicht aufgeben!&amp;quot; - das ist die Devise, mit der ich dann meinen heutigen Feldzug in die nächsten Schuhgeschäfte gemacht habe! Als ausgewiesener Shoppingmuffel habe ich zuerst einen kleinen Boxenstopp beim Bäcker meines Vertrauens gemacht. Man muss sich ja mit irgendetwas im Vorfeld belohnen, dass man diesen Kampf auf´s Neue aufnimmt.

Die Wahl fiel auf einen Nuss-Nougat-Croissant. Nebenbei habe ich noch einen Blick auf die täglich meinungsBILDene Zeitung geworfen, die in großen Buchstaben, die heutige Hiobsbotschaft verkündet. Ja, da wartet man doch dringend auf das Sommerloch, wo endlich wieder des Kaisers neue Kleider als total Hip angepreist werden und nun auch als Volksbadehose verkauft werden.

Pfff ... also hochbegeistert, wie ich bin, steuere ich den ersten Laden an, den ich mir für heute ausgeschaut habe, und erwarte schlicht nichts. Irgendwann gibt man die Hoffnung eben auf.

Aaaaber ... und jetzt kriege ich die Kurve zu der guten Neuigkeit des Tages: Unglaublich! Sensationell! Ein Schuh in Größe 46! Nix mit Oma-und-Opa-Style und man siehe und staune: Runtergesetzt auf 40 Euro! Bevor die Schuhverkäuferin sich an meine Fersen heften konnte, mir mit einem scheinheiligen &amp;quot;Guten Tag! Kann ich ihnen helfen?&amp;quot; auf die Nerven geht, weil sie die Antwort nicht ab kann, habe ich den Schuh anprobiert, ihn für gut befunden, mich mit ihm angefreundet und bin zur Kasse spaziert.

Wenn man ein Shoppingmuffel mit einem dünnen Nervenkostüm ist, dann ist dieser Kauf einer der schönsten Momente. Es geht. Es geht auch unkompliziert. Ein Kauf, der kein Kompromiss ist.

Verdammt, ich bin jetzt sowas von zufrieden!</itunes:summary><enclosure url="http://goodnewstoday.de/wp-content/blogs.dir/1/files/b22fafe1d8f1c88dcd0f29232a8b6b58.mp3" length="" type="audio/mpeg" />	</item>
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		<title>Regentanz</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 09:17:10 +0000</pubDate>
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		<!-- <description><![CDATA[	Ich möchte mich ja nun wirklich nicht über das Wetter beschweren. Lieber Sonne und heiß als norddeutsches Schmuddelwetter. Nur die Regenmenge läßt seit Wochen etwas zu wünschen übrig, genaugenommen kam kaum ein Tropfen vom Himmel.
Also bin ich in die Offensive gegangen und habe einen Regentanz aufgeführt, der der Natur den ersehnten Regen bringen sollte.

	Schaut selbst [...]]]></description> -->
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich möchte mich ja nun wirklich nicht über das Wetter beschweren. Lieber Sonne und heiß als norddeutsches Schmuddelwetter. Nur die Regenmenge läßt seit Wochen etwas zu wünschen übrig, genaugenommen kam kaum ein Tropfen vom Himmel.<br />
Also bin ich in die Offensive gegangen und habe einen Regentanz aufgeführt, der der Natur den ersehnten Regen bringen sollte.</p>

	<p>Schaut selbst was daraus geworden ist.</p><img src="http://goodnewstoday.de/?ak_action=api_record_view&id=866&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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	<itunes:author>goodnewser</itunes:author><itunes:subtitle>Ich möchte mich ja nun wirklich nicht über das Wetter beschweren. Lieber Sonne und heiß als norddeutsches Schmuddelwetter. Nur die Regenmenge läßt seit Wochen etwas zu wünschen übrig, genaugenommen kam kaum ein Tropfen vom Himmel.
Also bin ic</itunes:subtitle><itunes:summary>Ich möchte mich ja nun wirklich nicht über das Wetter beschweren. Lieber Sonne und heiß als norddeutsches Schmuddelwetter. Nur die Regenmenge läßt seit Wochen etwas zu wünschen übrig, genaugenommen kam kaum ein Tropfen vom Himmel.
Also bin ich in die Offensive gegangen und habe einen Regentanz aufgeführt, der der Natur den ersehnten Regen bringen sollte.

Schaut selbst was daraus geworden ist.</itunes:summary>	</item>
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